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oper

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Oper

Bd. 15, Sp. 70
Oper (v. ital. opera, »Werk«), seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. kurzweg (statt »opera in musica«) der Name für musikalisch ausgestaltete Bühnenwerke verschiedener Art, Tragödien (Opera seria), Schäferspiele (Pastorale) und mythologische Allegorien (Serenata, Festa teatrale), die in der kurzen Zeit seit ihrem Entstehen (um 1600) sich so schnell verbreitet und das Interesse des großen Publikums so gefangen genommen hatten, daß die auffällige Spezialisierung des Wortsinnes für diese eine Gattung von Musikwerken begreiflich wird. Die O. ist im Prinzip eine Verbindung der Dichtkunst, Schauspielkunst und Tonkunst zu gemeinsamer Wirkung. Aber die Aufgabe der drei Schwesterkünste ist bei diesem Zusammengehen keineswegs eine gleichartige; denn während die Schauspielkunst durch die mimische und szenische Darstellung dem Werke des Dichters den Schein wirklichen Geschehens verleiht, rückt die Musik (durch die Steigerung der Rede zum Gesang wie durch die instrumentale Begleitung) dasselbe wieder aus der Sphäre der nackten Wahrheit in die höhere des Phantasielebens. Es ist klar, daß damit direkt der Ausgangspunkt für Konflikte mannigfacher Art gegeben ist, und die Geschichte der O. weist daher fortgesetzt Widersprüche der einzelnen Faktoren und mehr oder minder glückliche Versuche zu deren Lösung auf. Daß aber eine endgültige Lösung des durch die gegensätzlichen Aufgaben der Einzelkünste geschaffenen Problems überhaupt unmöglich sein muß, dürfte kaum in Abrede zu stellen sein. So neigt die O. seit ihrem ersten Erscheinen bald mehr der Befriedigung der Ansprüche der einen, bald mehr der der andern Kunst zu, und sind deshalb verschiedene Phasen zu unterscheiden, deren jede die Literatur um wertvolle eigenartige Typen bereichert hat. Mit ihrer letzten Wurzel reicht die O. zurück bis in die griechische Tragödie (Äschylos, Sophokles, Euripides), die in der Form des rezitativischen Singens der Texte mit unisoner Begleitung der Kithara die Musik zur Mitwirkung heranzog. Der Wunsch, die Wunderwirkungen der antiken Musik wieder zu ge winnen, gab sogar den direkten Anstoß zur Entstehung der O. Zwar sind mit Musik verbundene dramatische Aufführungen auch im Mittelalter nachweisbar, einerseits in den Mysterien (Passionsspielen), anderseits in den Schäferspielen und allegorischen Huldigungsstücken bei fürstlichen Vermählungen, Geburtstagsfeiern etc.; aber erstere hielten sich gesanglich durchaus im Stile des Gregorianischen Chorals, letztere in dem der Madrigalenkomposition. Als gegen Ende des 16. Jahrh. ein hochgebildeter kunstsinniger Kreis im Hause des Grafen Bardi da Vernio in Florenz beschloß, das antike Drama mit Musik wieder erstehen zu lassen, geschah es gleich in der bestimmt ausgesprochenen Überzeugung, daß man dabei dem Kontrapunkt entsagen und den Gesang der Rede ähnlich gestalten müsse. So fand man auf dem Wege ästhetischen Räsonnements eine neue Stilgattung für die Musik (den stile rappresentativo oder recitativo), deren Verwandtschaft mit dem auf ähnlicher Basis erwachsenen Psalmengesang der Kirche übrigens besonders bei ihren ersten Anfängen sehr bemerklich ist. In Jacopo Peris »Dafne« (1594) und »Euridice« tritt die wirkliche O. ins Leben als eine scharf markierte Reaktion gegen das Überwiegen der rein musikalischen Gestaltungsprinzipien zugunsten freierer Entfaltung und deutlichen Vortrags des Dichterwortes: der Gesang ist nur eine Art Deklamation mit Fixierung der Tonhöhe, die Instrumentalbegleitung eine rein akkordliche, nur die Singstimme stützende, und Einzelrede wird von jetzt ab durch Einzelgesang (Mono die) und nicht mehr durch mehrstimmigen Chorgesang gegeben. Aber schon Peris Rivale Giulio Caccini, der ebenfalls 1600 Rinuccinis »Euridice« komponierte, neigt vielmehr zum virtuosen Sologesang, und der geniale Claudio MonteverdeOrfeo«, 1607) tut einen andern bedeutsamen Schritt, indem er die Begleitung der Instrumente im Sinne tonmalerischer Charakteristik verwendet; die nächsten Meister aber, Cavalli und Cesti, erlösen mehr und mehr die Musik aus ihrer dienenden Stellung, indem sie die Rezitation wieder zu wirklicher Melodie fortbilden. Diese Reaktion zugunsten der Musik gipfelte schließlich in der über ein Jahrhundert währenden souveränen Herrschaft des bel canto, der schönen Melodien und der Gesangsvirtuosität (Kastraten) bei den neapolitanischen Opernkomponisten (Al. Scarlatti, Leo, Porpora, Bononcini, Jomelli, Piccini u. a.). Es ist bemerkenswert, daß gerade Italien, die Wiege des neuen Stils, der Schauplatz dieser radikalen Umwandlung wurde, die sich von den Zielen und Prinzipien der Begründer am weitesten abwandte. Diese italienische O. hielt siegreich ihren Einzug in Wien, Dresden, München, Stuttgart, Braunschweig, Madrid, London, Petersburg; in Hamburg erstand zwar 1678 eine selbständige deutsche O., doch eine, deren Ideale von denen der Italiener kaum verschieden waren (Keiser, Kusser), und die deshalb nach 50 Jahren durch die wirkliche italienische O. verdrängt wurde. Noch schneller erlag die mit Henry Purcell (1658–95) angebahnte englische Nationaloper dem Ansturm der Italiener, zu denen wir, was die O. anlangt, unbedingt auch unsern deutschen Meister Händel rechnen müssen (auch Hasse in Dresden und Graun in Berlin waren solche italienische Opernkomponisten deutscher Nation). Nur in Frankreich stießen die Italiener von Anfang an und fortgesetzt auf energischen Widerstand. Gleich der Begründer der französischen Nationaloper (Académie de musique) CambertPomone«, 1671) und der akklimatisierte Italiener LullyAlceste«, 1674) traten energisch zugunsten der Poesie ein und bewirkten eine kräftige Reaktion gegen das Überwuchern der Melodik, und in ihre Fußstapfen traten in Abständen von ca. 50 Jahren J. Ph. RameauHippolyte et Aricie«, 1733) und der in seiner ersten Periode durchaus den italienischen Meistern anzuschließende Chr. W. GluckIphigénieen Aulide«, 1774), den wir zwar ebensowenig den Franzosen gönnen, wie Händel den Engländern, der aber gerade so wie dieser geeigneten Boden für seine bahnbrechenden Ideen in fremdem Lande fand. Auch das durch Anregung der mehr inhaltlich als formell der Opera seria gegensätzlichen italienischen Opera buffa (Pergolesis »Serva padrona«, 1733) schnell aufblühende französische Singspiel (Duni [1752], Philidor, Monsigny, Grétry) stellte den Italienern einen neuen kräftigen Damm entgegen, so daß mehr und mehr der Kredit der nur der Gesangsvirtuosität huldigenden Schablonenoper sank; das deutsche Singspiel von Joh. Adam Hiller (1728–1804) bis zu W. A. Mozart (1756–1791) schloß sich zunächst dem französischen an, wenn auch Mozart von der italienischen Manier so viel annahm, wie seine urdeutsche Künstlerseele ihm zu assimilieren gestattete. Die italienische O. feierte in Paesiello, Cimarosa und Rossini ihre letzten Triumphe, und zwar auf dem neutralen Gebiete der Opera buffa; Rossinis »Tell« (1829) gehört bereits in den Bereich der nun die italienische Opera seria gänzlich verdrängenden französischen Großen O., deren Hauptrepräsentanten außer ihm seine Landsleute Cherubini (»Medea«, 1797), Spontini (»Vestalin«, 1807) und der Deutsche Jakob Meyerbeer (»Die Hugenotten«, 1836) sind; daß die französische Große O. auf den Schultern Glucks steht, ist zweifellos, doch verlegt sie mehr und mehr ihren Schwerpunkt ins Szenische und wird schließlich zur Ausstattungsoper, bei der Poesie und Musik in die zweite Linie treten. Als vereinzelte Erscheinung von außergewöhnlichem Wert müssen wir Beethovens einzige O. »Fidelio« (1804) hervorheben, die unzweifelhaft auf Gluckschem Boden erwachsen, doch außerhalb der Epochen isoliert dasteht. Die eigentliche deutsche Nationaloper aber nimmt ihren Anfang von dem Moment, wo deutsche Komponisten sich dem Gebiete der deutschen Sage zuwenden und adäquaten Ausdruck für die durch die romantischen Dichter in neue Formen gegossene Poesie suchen und finden (L. Spohrs »Faust«, 1816; K. M. v. Webers »Freischütz«, 1821; Heinrich Marschners »Hans Heiling«, 1833). Auch Franz Schubert, F. Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann sind hier zu nennen, die zwar nicht die O. selbst eigentlich förderten, aber die neuen Ausdrucksmittel auf verwandten Gebieten (Lied und instrumentale Stimmungsmalerei) ausbildeten. So wurde es möglich, daß in der imposanten Künstler-Individualität Richard Wagners (1813–83) die Überlegenheit der deutschen O. sich ziemlich plötzlich dokumentierte, derart, daß heute unleugbar die Opernkomposition aller Länder direkt unter ihrem Einflusse stehend erscheint. Mit einer echt italienisch-französischen Großen O. (»Rienzi«, 1842) beginnend, damit gleichsam den Fuß auf die Nacken seiner Vorgänger setzend, springt Wagner mit dem »Fliegenden Holländer« (1843) ziemlich unvermittelt auf romantisches Gebiet über und macht sich zum Vertreter der nationalen deutschen O. Seine in der Schrift »Oper und Drama« (1851) niedergelegten Reformideen knüpfen an die Bestrebungen der Schöpfer der O. an. Aber freilich, welch ein Abstand zwischen jenen unbeholfenen ersten Versuchen und der sichern Handhabung der durch zwei und ein halbes Jahrhundert fort und fort geübten und verfeinerten Ausdrucksmittel bei dem deutschen Meister! Daß die Wagnersche Lösung des Konflikts der Einzelkünste die geistvollste und einer kritischen Analyse am besten standhaltende von allen bisher versuchten ist, muß bedingungslos zugestanden werden; damit ist aber nicht gesagt, daß nun das Suchen und Versuchen ein für allemal zu Ende wäre. Im Gegenteil beweist die fortdauernde Frische der Wirkung der komischen Opern, wie Mozarts »Figaro«, Rossinis »Barbier von Sevilla«, Boieldieus »Weiße Dame«, Adams »Postillon von Lonjumeau«, Lortzings »Wildschütz« und Bizets »Carmen«, daß auch jene Lösungen, bei denen der Gesang selbst und nicht die Instrumentalbegleitung der Hauptträger der musikalischen Ausgestaltung bleibt, eine ästhetische Berechtigung haben. Die Zugkraft der italienischen O. neapolitanischer Observanz ist freilich vollständig gebrochen, und Italiener, Franzosen, Slawen und Engländer stehen heute ganz im Banne der deutschen Meister. Der letzte Altmeister Italiens, G. Verdi, dessen frühere Werke noch ganz den alten Geist atmen, hat sich mit seinen letzten Werken seit »Aida« (1871) zur Wagnerschen Richtung bekehrt, die Franzosen Gounod (»Faust«, 1859) und Ambr. Thomas (»Mignon«, 1866) sind deutlich durch die deutschen Romantiker beeinflußt, während Massenet und Saint-Saëns trotz versuchten Anschlusses an die Fortschritte der Technik es nicht zu hinlänglich prägnanten Typen gebracht haben, die sich deutlich genug von der abgelebten französischen Großen O. abheben würden, um Aussicht auf dauernde Wirkung zu gewinnen. Von neuern Komponisten müssen wir noch den Russen Glinka (»Das Leben für den Zar«, 1836), den Böhmen Smetana (»Die verkaufte Braut«, 1866) und die italienischen Meister Mascagni (»Cavalleria rusticana«), Leoncavallo (»Der Bajazzo«) etc. nennen. Zu vorübergehender Bedeutung gelangte um die Mitte des 19. Jahrh. die burleske O. oder Karikatur-Operette durch die Franzosen Hervé, J. Offenbach und Lecocq, denen sich die etwas gemäßigtern ähnlichen, aber der komischen O. näher stehenden Produktionen der Wiener Operettenkomponisten J. Strauß und Millöcker anschließen. Sehr groß ist die Zahl der Komponisten, die das Gebiet der O. kultiviert haben, aber ohne Neues zur Lösung der Probleme beizutragen und ohne genügende Kraft des Genies, um auch ohne solche Verdienste sich einen Ehrenplatz in der Geschichte dieser Kunstgattung zu erringen. Von neuern nennen wir nur noch ergänzend die Namen A. Rubinstein, H. Götz (»Der Widerspenstigen Zähmung«), G. Bizet (»Carmen«), E. Kretschmer (»Die Folkunger«), J. Brüll (»Das goldene Kreuz«), V. E. Neßler, K. Goldmark, H. Hofmann, V. Stanford, A. Mackenzie, P. Tschaikowsky, A. Dvoŕak, L. Delibes, E. Humperdinck, E. d'Albert. Die ältere Literatur über die O. findet sich in Forkels »Allgemeiner Literatur der Musik« (Leipz. 1792) und in Beckers »Systematisch-chronologischer Darstellung der musikalischen Literatur« (das. 1836, Nachtrag 1839) zusammengestellt. Von den neuern einschlägigen Schriften vgl. Lindner, Die erste stehende deutsche O. (Berl. 1855) und Zur Tonkunst (das. 1864); Fürstenau, Zur Geschichte der Musik und des Theaters am Hof zu Dresden (Dresd. 1861 bis 1862, 2 Tle.); Rudhardt, Geschichte der O. am Hof zu München (Freising 1865, Bd. 1: Die italienische O. 1654–1787); R. Wagner, O. und Drama (2. Aufl., Leipz. 1869), und dessen übrige Schriften; Schletterer, Die Entstehung der O. (Nördling. 1873) und Vorgeschichte der französischen O. (Berl. 1885); Chouquet, Histoire de la musique dramatique en France (Par. 1873); Rolland, Histoire de l'Opéraen Europe avant Lully et Scarlatti (das. 1895); Hanslick, Die moderne O. (Berl. 1875–1900, 9 Bde.; genaueres, s. Hanslick); Schuré, Le drame musical (6. Aufl., Par. 1906; deutsch von H. v. Wolzogen, 3. Aufl., Leipz. 1888); Lobe, Kompositionslehre, Bd. 4: »Die O.« (2. Aufl. von Kretzschmar, das. 1887); Nuitter-Thoinan, Les origines del'opéra français (Par. 1886); Bulthaupt, Dramaturgie der O. (Leipz. 1887, 2 Bde.; 2. Aufl. 1902); Kalbeck, Opernabende (Berl. 1898, 2 Bde.); H. Goldschmidt, Studien zur Geschichte der italienischen O. im 17. Jahrhundert (Leipz. 1901–04, 2 Bde.); N. d'Arienzo, Die Entstehung der komischen O. (deutsch, das. 1902); Klob, Beiträge zur Geschichte der deutschen komischen O. (Berl. 1903); Hirschberg, Die Enzyklopädisten und die französische O. im 18. Jahrhundert (Leipz. 1903); Istel, Die komische O. (Stuttg. 1906); O. Neitzel, Führer durch die O. der Gegenwart (Bd. 1: Deutsche Opern, Leipz. 1889–93, 3 Tle. in mehreren Auflagen); Lackowitz, Der Opernführer (1. Bd. in 6. Aufl., Berl. 1899; 2. Bd. in 2. Aufl. 1898; dazu 3 Nachträge bis 1902); Storck, Das Opernbuch (Führer, 4. Aufl., Stuttg. 1904); J. Scholtze, Vollständiger Opernführer (Berl. 1904). Lexika: Riemann, Opernhandbuch (Leipz. 1886, Supplement 1893); Clément und Larousse, Dictionnaire des opéras (2. Aufl. von Pougin, Par. 1897; Supplement 1905).
14085 Zeichen · 192 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ōper

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Ōper , plur. die -n, die mit Musik begleitete Vorstellung einer wunderbaren Handlung, das musikalische Drama, welche…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Oper

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Oper , ital., musikalisch durchgeführtes Drama. Der O. ntext darf indessen nur im Allgemeinen die Hauptzüge der Handlung…

  3. modern
    Dialekt
    Operf.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wossidia Oper f. Oper; übertr. lustiger Auftritt: dat wir ne Oper! ein toller Spaß mit den Frauen beim Höltentüffelball …

  4. Spezial
    Operf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +3 Parallelbelege

    Oper , f опера , ж

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit oper

193 Bildungen · 134 Erstglied · 58 Zweitglied · 1 Ableitungen

oper‑ als Erstglied (30 von 134)

Oper N.

Idiotikon

Oper N. Band 1, Spalte 605 Oper N. 1,605

Opera buffa

GWB

opera·buffa

Oper 1 als Gattung sowie in gattungsbezogenen Aussagen, bes iUz ‘Schauspiel’ a besondere Form eines musikalisch unterlegten Bühnenstücks, de…

операция

RDWB2

операция ( мед. ) Operation f ; OP Abk. Einsatz m военная операция - Militäreinsatz m Aktion f , Maßnahme f

operadëssa

LDWB1

operadëssa [o·pe·ra·dës·sa] f. (-sses) 1 Bedienerin f . 2 Unternehmerin f . → LDWB1 operadú.

operadú

LDWB1

operadú [o·pe·ra·dú] m. (-dus) 1 Bedienungsmann m. 2 Unternehmer m . ◆ operadú dla camera Kameramann m.

opera omnia

LDWB1

opera omnia [o·pe·ra om·nia] (lat.) sämtliche Werke, Gesamtwerk n .

Opera supererogationis

Herder

Opera supererogationis (die mehr als erforderlichen Werke), nannten die Scholastiker die Verdienste Jesu Christi, insofern Dieser mehr gelei…

operat

LDWB1

operat [o·pe·rạt] m. (-ac) Operat n. ◆ perts dl operat Operatsteile pl.

Operateur

Pfeifer_etym

operieren Vb. ‘handeln, verfahren’ (1. Hälfte 16. Jh.; in militärischem Sinne seit 19. Jh.), ‘Wirkung zeigen, wirken’ (Mitte 16. Jh., besond…

operatif

LDWB1

operatif [o·pe·ra·tīf] adj. (-s, -iva) 1 wirkend, Wirkungs... 2 (esecutif) vollstreckend, vollziehend, Vollstreckungs... 3 (varënt) gültig, …

operation

DWB

operation , f. aus franz. opération, lat. operatio ( s. operieren), im allgemeinen eine bestimmte verrichtung, unternehmung, verfahrungsart:…

operation,

FWB

1. ›Wirkung von Stoffen aus ihren natürlichen Gegebenheiten heraus‹; zu operieren (intrans. Variante).; 2. ›wirkende Tätigkeit eines handeln…

operational

FiloSlov

operational , adj операциональный , п

Operationalismus

FiloSlov

Operationalismus , m операционализм , м

Operationsgelder

DRW

operation·s·gelder

Operationsgelder, pl. Finanzmittel für den Unterhalt der Reichstruppen die operations-gelder aber sollen ... dem crays-einnehmer gelifert we…

Operationskasse

DRW

operation·s·kasse

Operationskasse, f. Einnahmestelle der Operationgelder ruͤckstand ... an geld zu denen crays- regiments- und operations-cassen 1694 Moser,St…

operationsplan

DWB

operation·s·plan

operationsplan , m. entwurf zu einer ( militärischen ) operation: zu hause sitzt der fürst und macht einen operationsplan. d. j. Göthe 2, 11…

oper als Zweitglied (30 von 58)

anrôper

MNWB

anrôper , -rö̑per , m. , 1. der anruft. 2. Anreißer , Anreizer, der die Leute zum Kauf oder zu anderer Betätigung anreizt.

Byloper

Herder

Byloper (Beiloper), d.h. Beilaufer, in Holland ein nicht beeidigter Mäckler.

Cooper

Herder

Cooper (Kuhp'r), Astley Paston, Sir, einer der ausgezeichnetsten Chirurgen der neuesten Zeit, geb. 1768 zu Brooke in Norfolk, erhielt seine …

dialogoper

DWB2

dialog·oper

dialogoper f. oper, die gesprochenen dialog enthält: 1884 Engel tonkunst 243.

erdgroper

KöblerMnd

erdgroper , M. Vw.: s. ērdegrȫpære*

Gtterōper

Adelung

Die G—tterōper , plur. die -n, in den schönen Künsten, eine Oper, in welcher die auftretenden Personen Götter sind; zum Unterschiede von der…

Handwerksoper

GWB

handwerk·s·oper

Handwerksoper je einmal Getrenntschr, Bindestrichschr (von dilettierenden Handwerkern od von Bühnenlibrettisten geschaffene) Singspiele mit …

heldenoper

DWB

helden·oper

heldenoper , f. in welcher helden die handelnden sind. Eschenburg theorie der schönen wissensch. (1789) 254 .

Huydecoper

Herder

Huydecoper (Heude—), Balthasar, geb. 1695 zu Amsterdam, gest. 1778, Rathsherr, Dichter und Grammatiker, der holländ. Aristarch genannt, über…

interlôper

MNWB

inter·loper

* interlôper , m. , Schiff das eine Route befährt ohne der für diese Strecke konzessionierten Handelsgesellschaft anzugehören.

kloper

DWB

klo·per

kloper , wol f., klaue, auch klope m. 1 1) kloper, fränkisch, auch klopper: und ( Crimhilt ) wartet des grausamen trachen, der ... der jungf…

knoper

DWB

knoper , knorren, s. DWB knopper .

kôrloper

LW

kôr-loper, einer der Mühlensteine.

luwantkoper

KöblerMnd

luwantkoper , M. Vw.: s. līnwantkȫpære* L.: Lü 214b (luwantkoper)

malproper

ElsWB

mal·proper

malproper [màlpròpər U. ] Adj. unreinlich, schmutzig. Scham dich, eso m. ze sin! Aschb.

proper

DWB

pro·per

proper , adj. und adv. , mnd. proper, propper, mnl. proper, aus franz. propre ( vom lat. proprius Diez 4 257), eigen: für meine proper oder …

Ableitungen von oper (1 von 1)

operé

LDWB1

operé [o·pe·rę́] I vb.tr. (operëia) 1 handeln, wirken 2 ‹med› operieren II vb.intr. verfahren, vorgehen. ▬ gní operé operiert werden.