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ok

ie. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
7 in 7 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
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55
Verweise raus
3

Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

ok

Bd. 5, Sp. 170
Wossidia ok auch Mi 60b; daneben uck, ursprünglich in unbetonter Satzstellung entstanden, dann aber fest geworden, z. B. Mi Nachl.; Seem. Hä. 189; dor wir ne Buerhochtit, dei Voß un dei Wulf wullen uck dorhen (1895) WiWismar@DammhusenDammh; ick bün dat uck willens GüGüstrow@KobrowKobr. 1. verbindend: dat harrst mi ok ihr seggen künnt MaMalchin@GnoienGnoi; ok dat noch? ok in 'n Winter nich ebda; ok dat, seggt de Muskant, dorbi späält he liker, wat he will (1887) HaHagenow@RedefinRed; wenn ein anderer ein Scheltwort gebraucht (etwa Schaapskopp), sagt der Gescholtene: ja, ick ok Wa; dei Schap un ok dei Gäus' würden up dei Brak hött RoRostock@RövershagenRöv; büst du ok all wedder hier? rut mit di! zur Katze, die sich in die Speisekammer schleicht ebda. 2. zusätzlich: dat ick dor ok nich an dacht heff! MaMalchin@GnoienGnoi; dat is denn ok woll dat Best ebda; du kannst œwer ok rein gor nicks RoRostock@RibnitzRibn; Gu'n Dag ok als Erwiderungsgruß, er wird aber auch als Erstgruß gebraucht allgem.; ebenso der Abschiedsgruß: na, denn adschüß ok. 3. Besonderes: 'de ock Swyne hebben, de schOelen se dryven ...' (ferner die, welche ...) Pol.-Ord. nach 1550 Wi; konzess.: denn warden s' sick ok nich tau Harten nehmen, wenn ok (auch wenn) ein von dei Doden upstahn ded Luk. 16, 31. — Mnd. ôk. — Br. Wb. 3, 261; Dä. 338b; Da. 149a; Kü. 2, 494; Me. 3, 833.
1263 Zeichen · 32 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. * rekonstr.
    Indoeuropäisch
    ok

    Idg. Etym. Wb. (Pokorny)

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    okAdv.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    ok , Adv. Vw.: s. ocker (1)

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ôkc.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    ôk (und hierhergehörige Typen, s. u. III 2). — Durch Modalsatz eingeleitet mit als (wie) c. Iindik. Präs. oder Perf., dâ…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ok

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Ok. , bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für Lorenz Oken (s. d.).

  5. modern
    Dialekt
    ok

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    ok auch Mi 60 b ; daneben uck, ursprünglich in unbetonter Satzstellung entstanden, dann aber fest geworden, z. B. Mi Nac…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ok

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