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oken

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
6 in 5 Wb.
Verweise rein
27
Verweise raus
2
Sprachstufen
3 von 16

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Oken

Bd. 15, Sp. 13

Oken , Lorenz , eigentlich Ockenfuß , Naturforscher, geb. 1. Aug. 1779 zu Bohlsbach bei Offenburg in Baden, gest. 11. Aug. 1851 in Zürich, studierte in Würzburg und Göttingen Medizin, habilitierte sich in Göttingen als Privatdozent, ward 1807 außerordentlicher Professor der Medizin in Jena, wo er über Naturphilosophie, allgemeine Naturgeschichte, Zoologie und vergleichende Anatomie, Pflanzen- und Tierphysiologie las. 1812 erhielt er die ordentliche Professur der Naturwissenschaften und begann 1817 die Herausgabe der »Isis«, eines enzyklopädischen Blattes, vorzugsweise aber naturhistorischen In…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    okensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    oken , sw. V. Vw.: s. ȫken (1)

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Oken

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Oken , Lorenz. eigentl. Okenfuß. geb. 1779 zu Bohlsbach in Baden, Naturforscher und Naturphilosoph, seit 1807 Professor …

  3. modern
    Dialekt
    Ō¹kenf.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Ō¹ken f. [ Kr. Lübbecke Lüb Kr. Minden Min Ravensbg] 1.1. Raum zwischen den Dachsparren und den Dielen des Bodens. — 1.2…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit oken

168 Bildungen · 4 Erstglied · 164 Zweitglied · 0 Ableitungen

oken‑ als Erstglied (4 von 4)

okenen

KöblerMnd

oke·nen

okenen , sw. V. Vw.: s. ȫken (1)

Oken, Lor.

DWBQVZ

oken·lor

Oken, Lor. *1779 Bohlsbach b. Offenburg/Baden †1851 Zürich.

ôken(shol)

MNWB

oken·s·hol

ôken(shol) , -schol Öffnung in der Abseite? (Lüb. Zust. 3, 196).

oken als Zweitglied (30 von 164)

*sproken

KöblerMnd

*sproken , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gesprochen Vw.: s. ōlt- Hw.: vgl. mhd. *sprochen? E.: s. sprēken (1), sprȫke W.: s. nhd. -sprochen, (Part…

*troken

KöblerMnd

*troken , sw. V. nhd. Futter (N.) (2) am Oberzeug annähen? Hw.: s. troket E.: Herkunft ungeklärt?

ab-joken

SHW

ab-joken Band/Spalte unbekannt Faksimile ansehen

ab-boken

RhWB

ab-boken: einen f- herunterkanzeln, zurechtweisen; abweisen Bitb-Geichl .

a-boken

LothWB

abo·ken

a-boken [ábókən, Ptc. ágəbókt D. ] tr. v. einhüllen, einwickeln, einmummen: eweï hot en sech agebokt! s. Bok. — WLM lux. 2 ábôken.

afkōken

MNWB

afkōken , swv. , abkochen.

afroken

MeckWB

Wossidia afroken intrans. abdampfen, sich in Rauch auflösen; sprichwörtlich: wat ierst so heit kaakt ward, rookt bald wedder af es wird alle…

afsmoken

MeckWB

Wossidia afsmoken abschmauchen, Fachausdruck für das Vorbrennen der Steine beim Ziegelbrand, wobei die Feuchtigkeit verdampft Wi Wismar@Wari…

an-boken

RhWBN

an-boken Trier-Fell , Wittl-Binsf schw.: sich a., sich warm einhüllen.

anroken

MeckWB

Wossidia anroken anrauchen: de Zigarr, de Pip anroken allgem.; Syn. ansmöken; refl. sich berauschen, bezechen: dee hett sick de Snut schön a…

an-schmoken

RhWB

an-schmoken: 1. eine Pfeife a., anrauchen Allg. — 2. übertr. he es angeschmockt bezecht Elbf .

an-smoken

WWB

an-smken V. [verstr.] 1. (eine Zigarette, Zigarre, Pfeife) anzünden und die ersten Züge tun. — 2. eine Zigarettenspitze, einen Pfeifenkopf …

ansoken

KöblerMnd

ans·oken

ansoken , sw. V. Vw.: s. anesȫken* (1)

aus-schnoken

SHW

aus-schnoken Band/Spalte unbekannt Faksimile ansehen

aus-schmoken

RhWB

aus·schmoken

aus-schmoken: 1. eine Pfeife a., ausrauchen Allg. — 2. he hät utgeschmockt er hat die Pfeife zu Ende geraucht, übertr. ist gestorben Allg.

Backen-schoken

RhWB

Backen-schoken bakənškən NBerg; bak- Sol-Ohligs Pl.: -knochen (derb). Dem kann men en Stokeniser op de B. hangen so mageres Gesicht hat er.

Bankhoken

ElsWB

bank·hoken

Bankhoke n [Pàkhûkə Dü. ; Pàkhókə Westhalten Obhergh. K. ] m. eiserner od. stählerner Haken, den die Wagner oder Schreiner gebrauchen, um …

Batoken

Herder

bato·ken

Batoken oder Padoggen, eine in Rußland übliche Strafweise, bestehend in Schlägen mit dünnen Stöcken auf den bloßen Rücken. auch auf Brust un…

be-moken

SHW

be-moken Band/Spalte unbekannt Faksimile ansehen

Berloken

Herder

ber·loken

Berloken (frz. breloques ), Uhrgehänge, Zierrathen an der Uhrkette.

besoken

KöblerMnd

bes·oken

besoken , V. nhd. leugnen E.: Herkunft ungeklärt? L.: Lü 46a (besoken)

be-token

PfWB

bet·oken

be-token schw. : ' begaunern '. Awwer wollt mich eens betooke, meiner Seel — den möcht ich siehn! [ Müller Butterbärwel 29]. Syn. s. PfWB be…

bewîrôken

MNWB

bewîrôken , swv. , beweihräuchern.

bloken

RhWB

bloken --, –ə- st. Part.: geschlossen, in der Verb. blkə(n) pšə (-ə-, pǫsə) Nfrk; brəkə p. Geilk , Heinsb-OBruch , Kemp-Grefr = weisse…

Breloken

RhWB

Breloken bərlǫkə  Köln Pl.: Anhängsel an der Uhrkette, frz. breloque.