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Naber

mhd. bis Dial. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
10 in 9 Wb.
Sprachstufen
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51
Verweise raus
16

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Naber

Naber

Näber, Naber m. ‘Bohrer’, ahd. nabagēr (9. Jh.), nabagēro (Hs. 12. Jh.), mhd. nabegēr, frühnhd. näp(p)er, asächs. navugēr, mnd. nāvigēr, nēvegēr, mnl. navegeer, aengl. nafugār, anord. nafarr. Das Wort (eigentlich ‘Nabenspieß, -speer’, also ein Gerät zum Bohren von Naben) ist eine Zusammensetzung (germ. *naba-gaiza-) aus Nabe und Ger (s. d.). Nach dem 17. Jh. nur noch mundartlich.
382 Zeichen · 22 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nâber

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    nâber s. nâchbûre;

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    naberM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    naber , M. Vw.: s. nāber (2)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    naberm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    näbiger , naber , neber , m. der bohrer; in der schriftsprache nicht mehr gebräuchlich. I I. Formen und herkunft. In ahd…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Naber

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Naber , Samuel Adrian , Philolog, geb. 16. Juli 1826 im Haag, studierte 1845–50 in Leiden, war seit 1851 Gymnasialrektor…

  5. modern
    Dialekt
    Naber

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Naber = Nachbar (s. d.);

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit naber

52 Bildungen · 46 Erstglied · 6 Zweitglied · 0 Ableitungen

naber‑ als Erstglied (30 von 46)

naber(t)

Idiotikon

naber(t) Band 4, Spalte 807 naber(t) -ä- 4,807

nâber°bôk

MNWB

naber·bok

nâber ° bôk , n. , Verzeichnis von Mitgliedern einer organisierten Straßengemeinschaft (Coesfeld) . —

nberen

WWB

nabe·ren

naberen V. [verstr.] Nachbarschaft pflegen, Besuche bei den Nachbarn machen. Nōabern gōan ( Dor Wl ). Dai alen Lühe nowertent geren ( Olp Rü…

Nberfrūe

WWB

Naber-frūe f. Nachbarin; Frau des Nachbarn ( WmWb ).

Nberkind

WWB

naber·kind

Naber-kind n. [verstr.] Nachbarskind. — Sprichw.: Well de frēt (heiratet) ’n Naoberkind, de wēt, wat he find’t ( Ahs Le || (ähnl.) mehrf.). …

Nberkoffi

WWB

Naber-koffi m. [ Bch Sos Arn] Kaffeetrinken mit Nachbarn (nach Hausneubau oder Hochzeit).

Nberkurste

WWB

naber·kurste

Naber-kurste f. das bisweilen am gemeinsamen→ Bakkes II anklebende Stück vom Brot des Nachbarn ( Enr Hd).

nâberlĩk

MNWB

naber·lik

nâberlĩk (nabur-) , adj. , nâberlĩk(en) , adv. , nachbarschaftlich, wie es dem Nachbarn gebührt , von ihm erwartet wird, n.e hülpe, freundna…

Nberlǖde

WWB

naber·luede

Naber-lǖde Pl. [verstr.] Nachbarsleute. — Sprichw.: Naoberslü Rüens bit’t sick nich in der Nachbarschaft wird nicht gefreit ( Stf Ka).

nabern I

RhWB

nabern I = nachbaren (s. d.).

naber als Zweitglied (6 von 6)

knaber

KöblerMhd

*knaber , M. Vw.: s. *knabære?

dorpnâber

MNWB

dorp·naber

° dorpnâber, m. , Hofnachbar (Rüg. LandR. 89). nâberbôk, ~vörste, ~hêre, ~lach, ~lant, ~pērt, ~plicht, ~stat

mēdenâber

MNWB

mede·naber

° mēdenâber , mēdnâbûr , m. , Mitnachbar (Belege nur aus Lübeck).

veltnâber

MNWB

velt·naber

veltnâber , m. , Feldnachbar, Besitzer des anliegenden Feldes; Arbeiter auf diesem.