Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krimpfen
krimpfen , ein altes starkes verbum, das nhd. nur noch in trümmern aufzuweisen, während es nd. nl. noch ziemlich wol erhalten ist in krimpen, s. d. 1 1) nhd. find ichs nur in der entstellung krümpfen: in mittler zeit begund zu krümpfen die zerung und all ding zu rümpfen, die speis mindert sich alle tag. Waldis Es. 4, 42, 43 (2, 106 Kz. ); bei Gryphius eingekrümpfte lippen ( s. 3, 219), eingeschrumpfte; s. weiter krümpfen, das eindringen des ü ist wie bei krümpen für krimpen ( s. d. 3, c ), krümmen für krimmen ( s. d. I, 3, g ), rümpfen für rimpfen vorhin, ähnlich schrumpfen für schrimpfen, lau…