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Kitt

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Kitt

Bd. 11, Sp. 78
Kitt, eine Substanz, die, im flüssigen oder breiartigen Zustand zwischen gleichartige oder ungleichartige Flächen gebracht, diese nach dem Erstarren fest miteinander verbindet und dabei den Einflüssen, denen der gekittete Gegenstand ausgesetzt zu sein pflegt, hinreichend widersteht. Die aneinander zu kittenden Flächen sind stets sorgfältig zu reinigen, namentlich von jeder Spur Fett zu befreien, und dann nicht mehr mit den Händen zu berühren. Der K. ist in möglichst gleichmäßiger, dünner Schicht aufzutragen, und falls er warm angewendet werden muß, sind die zu verkittenden Gegenstände mindestens auf dieselbe Temperatur zu bringen, auch dürfen die Gegenstände nicht vor dem völligen Erhärten des Kittes in Gebrauch genommen werden. Ölkitte bestehen aus Leinöl oder Leinölfirnis, mit Bleiglätte, Mennige und erdigen Substanzen; sie sind lust- und wasserdicht, erhärten etwas langsam, werden aber endlich sehr fest und sind ziemlich dauerhaft. Man benutzt sie besonders zum Verbinden von Röhren, zum Kitten von Porzellan und Stein etc. Zum Dichten von Dampfleitungsröhren benutzt man Mennigkitt; man mischt Mennige und Leinöl mit einem Hammer zu einer steifen Masse, bestreicht einen Bleiring auf beiden Seiten messerrückendick mit dem K. und legt ihn zwischen die Flanschen. Man kann den K. auch dünner machen, einen Hanfzopf damit tränken und diesen zwischen die Flanschen legen. In allen Fällen muß der K. reine Metallflächen berühren. Zum Einkitten von Glas in Metallhülfen benutzt man denselben K., muß aber die gekitteten Stücke einige Tage hindurch erhitzen. Mennigkitt soll durch eine Mischung von 6 Teilen Graphit, 3 Teilen zu Pulver gelöschtem Kalk, 3 Teilen schwefelsaurem Baryt und 3 Teilen gekochtem Leinöl weit übertroffen werden. Zur Bereitung des Mastic Serbat verreibt man 50 Teile Zinkoxyd und 50 Teile schwefelsaures Blei mit 36 Teilen Leinöl, fügt 100 Teile gemahlenen Braunstein und 100 Teile Englischrot hinzu, stößt die Masse 12 Stunden in einem gußeisernen Mörser und verarbeitet sie allmählich noch mit 100 Teilen Braunstein und 100 Teilen Englischrot. Die Masse muß sich, ohne zu brechen, zwischen den Fingern rollen lassen. Graphitzement besteht aus Graphit, an der Luft zerfallenem gebrannten Kalk, schwefelsaurem Baryt und gekochtem Leinöl. Diamantmetallkitt enthält außerdem Bleiglätte und Schlämmkreide. Mastixzement wird aus gemahlenem Kalk und Sandstein, Bleiglätte und Leinöl angemacht und in Steinfugen etc. gestampft oder in Formen gepreßt. Glaserkitt besteht aus Schlämmkreide und Leinölfirnis, erstarrt schneller bei Zusatz von etwas Bleiglätte, Zinkweiß oder Mennige. Harzkitte bestehen aus Harzen, die geschmolzen angewendet werden, oder aus Harzlösungen, die durch Verdunsten des Lösungsmittels erstarren. Sie sind sehr widerstandsfähig gegen Wasser und Säuren, eignen sich besonders zum Kitten von Glas, Porzellan, Ton, Leder, Holz etc., zum Verschließen von Steinfugen, erweichen aber in der Regel in der Wärme. Um Bernstein und Schildpatt zu kitten, schmelzt man gleiche Teile Mastix und Leinöl zusammen. Ein wasserdichter Leim für Holz auf Holz besteht aus einer dicken Auflösung von Schellack mit Alkohol, mit der man beide Flächen bestreicht. Beim Zusammenfügen legt man ein Stückchen von zartem Flor dazwischen. Metall auf Holz kittet man mit einer heißen Mischung von 4 Teilen gelbem Harz, 1 Teil schwarzem Pech, 2 Teilen Wachs und 1 Teil Ziegelmehl. Zur Befestigung von Glas in Metallhülsen dient eine Mischung von 8 Teilen Kolophonium, 2 Teilen weißem Wachs, 4 Teilen Englischrot und 1 Teil venezianischem Terpentin. Um Messer in den Heften zu befestigen, füllt man letztere mit einem Pulver aus 1 Teil Ziegelmehl und 2 Teilen Kolophonium und stößt die erhitzte Angel der Klinge hinein. Dieser K. ist auch brauchbar, um die Fugen in Holzgefäßen zu verschließen etc. Seeleim (Marineleim) wird erhalten, indem man 1 kg Kautschuk in 50 Lit. Schwefelkohlenstoff löst, 1 kg Schellack hinzusetzt und unter vorsichtigem Erwärmen die Masse gleichförmig macht. Man löst auch Kautschuk in gereinigtem Steinkohlenteeröl und setzt Asphalt hinzu. Seeleim dient zum Aneinanderleimen der Hölzer, zum Anbolzen von Zimmerwerk mit Holz oder Eisen, zum Kalfatern der Schiffe, zum Ausfüllen von Rissen und Spalten in Holz, Mauerwerk etc. Seeleim widersteht der Temperatur in allen Jahreszeiten und besitzt sehr große Festigkeit. Den Harzkitten schließt sich der Zeïodelit (s. Schwefel) an. Leimkitte: Zum Kitten von Holz auf Glas, Metall, Stein etc. mischt man sirupdicke Leimlösung mit so viel Holzasche, daß eine firnisähnliche Masse entsteht, die warm verwendet werden muß. Eine konsistente Lösung von 2 Teilen Leim in Wasser mit 1 Teil Leinölfirnis eignet sich zum Verkitten der Fugen in Holzgefäßen und zum Kitten von Metall auf Glas. Um Leder auf Metall zu befestigen, bestreicht man ersteres mit heißer Galläpfelabkochung, letzteres mit Leim und drückt beides fest zusammen. Gummikitt aus 4 Teilen arabischem Gummi und 16 Teilen weißem gebrannten Gips eignet sich zum Kitten seiner Porzellanwaren, widersteht aber der Nässe nicht. Zur Darstellung des Diamantkittes löst man 2 Teile Hausenblase in 16 Teilen Branntwein, vermischt die heiße Flüssigkeit mit einer Lösung von 1 Teil Mastix in 16 Teilen Alkohol und fügt noch 1/2 Teil Gummi ammoniacum hinzu. Diamantkitt eignet sich zum Kitten von Glas und Porzellan, er haftet nicht auf Metall und widersteht auch der Nässe nicht. Man kann ihn in einer gut verschlossenen Flasche lange aufbewahren und erwärmt ihn bei jedesmaligem Gebrauch. Crystal Palace-K. (Fischleim) erhält man aus zerschnittener wasserheller Gelatine, die man mit etwas konzentrierter Essigsäure in einem Porzellanschälchen erwärmt, bis eine dickflüssige, gleichmäßige Masse entstanden ist. Diese wird in verschlossenen Gefäßen aufbewahrt und zum Gebrauch jedesmal durch Einstellen des Gefäßes in heißes Wasser geschmolzen. Man streicht sie auf die erwärmten Bruchflächen und läßt diese fest aneinander gedrückt 12–14 Stunden ruhig liegen. Sehr vielseitig verwendbar ist Glyzerinkitt aus fein gepulverter Bleiglätte und Glyzerin. Er erhärtet schnell, wird steinhart und widersteht sehr gut dem Wasser und den Säuren. Man benutzt ihn auf Holz, Glas, Porzellan, Stein und Metall, besonders zum Befestigen von Eisen auf Eisen, Eisen in Stein, zum Verkitten von Gefäßen mit flüchtigen Stoffen etc. Ein vielfach brauchbarer Metallkitt wird aus Stärkemehl und Chlorzinklösung erhalten. Kasein- und Eiweißkitte: Ein zäher Brei aus 4 Teilen altem magern Käse, 1 Teil zu Pulver gelöschtem Kalk und wenig Wasser eignet sich zum Kitten von Porzellan, von Glas auf Metall etc. Eine Lösung von möglichst fettfreiem Käsestoff in dem sechsfachen Gewicht konzentrierter Wasserglaslösung liefert ebenfalls guten K. Eine Lösung von gereinigtem, fettfreiem Käsestoff in der doppelten bis vierfachen Menge einer kalt gesättigten Boraxlösung kann statt Klebleim oder Mundleim, überhaupt als Ersatzmittel des Leims in der Kunsttischlerei und Portefeuillefabrikation benutzt werden. Alle diese Kitte widerstehen wenig der Feuchtigkeit und verlieren allmählich durch Zersetzung des Käsestoffs ihre Bindekraft. Zum Verkitten von Destillationsapparaten dient ein K. aus 3 Teilen Leinkuchenmehl, 2 Teilen Roggenmehl und Wasser. Wasserglas (von 30 Proz.) eignet sich recht gut zum Kitten von Porzellan, muß warm aufgetragen werden, widersteht aber nicht der Nässe. Gesprungene Glasflaschen oder irdene Krüge kittet man mit Wasserglas; man erwärmt das Gefäß, verschließt es dann luftdicht, streicht das Wasserglas von außen auf die Risse, läßt erkalten und spült, wenn das Wasserglas nach einigen Tagen getrocknet ist, mit Kalkwasser und dann mit reinem Wasser aus. Tonkitte dienen hauptsächlich zum Dichten und Verkitten. Der gewöhnliche Ofenkitt wird aus Lehm und Salzwasser angemacht. Ofenkitt, der keine Sprünge bekommt und nicht aus den Fugen herausfällt, bereitet man aus einem zwei Faust großen Stück nicht zu fetten Lehms, indem man denselben mit einem Bogen grauen, groben und mit Milch angefeuchteten Löschpapiers gleichmäßig durchknetet, 15 g Kochsalz und 15 g Eisenvitriolpulver hinzusetzt und ihm mit Milch die gehörige Konsistenz gibt. Den Teertonkitt der Sodafabriken erhält man durch Zusammenkneten von dickem Steinkohlenteer mit so viel fein gepulvertem feuerfesten Ton oder Pfeifenton, als sich einverleiben läßt, und fleißiges Schlagen mit dem Hammer. Er wird mit mäßig erwärmten Eisenstücken in die zu dichtende Fuge eingestemmt, gibt völlig dichte, säurefeste Verbindung und wird mit der Zeit sehr hart. Einen vorzüglichen Zementkitt, der langsam erstarrt, große Härte annimmt und die teuren fetten Kitte ersetzen kann, erhält man aus sein gesiebtem Zement, mit 25 Proz. seinem Ziegelmehl und saurer Milch zu einem zähen Teig angemacht, er eignet sich zum Verkitten der Fugen an Brunnenkasten, zum Verkitten der Steinaufsätze an den Siedekesseln der Seifensieder und Färber etc. Zement haftet auf Holz und Stein besser, wenn dieselben vorher mit etwas verdünnter Wasserglaslösung angestrichen wurden. Rostkitte (Eisenkitte): Zum Verkitten von Fugen zwischen Eisen dient eine Mischung von 100 Teilen rostfreien gepulverten und gesiebten Feil- oder Bohrspänen, 3/4 Teil Salmiak und 1/2 Teil Schwefelblumen. Man befeuchtet diese Substanzen mit Essig, knetet und schlägt sie so lange, bis die Masse fest und brüchig geworden ist, bringt diese dann in die rost- und fettfreien Fugen, treibt sie mit Hammer und Stemmeisen gut ein, wobei sie wieder feucht wird, und läßt alles zwei Tage ruhig stehen. Zum Verkitten von Eisen in Stein dient ein Brei aus 3 Teilen Gips, 1 Teil Eisenfeile und Wasser. Luftdichte Ofentüren verkittet man mit einem Teig aus 120 Teilen Eisenfeile, 2 Teilen Salmiak, 8 Teilen Feldspat, 1 Teil Schwefelblumen und Wasser. Einen feuerfesten Eisenkitt für Röhren, die im Feuer liegen, erhält man aus 4 Teilen Eisenfeilspänen, 2 Teilen Ton, 1 Teil Scherben von hessischen Tiegeln, mit gesättigter Kochsalzlösung zu einem Brei angerührt. Vor dem Anfeuern muß der K. gut trocknen. Zum Kitten von Porzellan und Glas benutzt man am besten das Pulver von Glasflüssen, das, mit Wasser zu einem Brei angerührt, zwischen die Bruchflächen gebracht und nach dem Trocknen geschmolzen wird. Man schmelzt z. B. 4 Teile Mennige, 4 Teile gebrannten Borax und 1/2 Teil Kreide, gießt die flüssige Masse in kaltes Wasser, pulvert und reibt sie auf einer matt geschliffenen Glasplatte mit einem Läufer und Wasser ganz fein. Nachdem der gekittete Gegenstand getrocknet ist, entfernt man vorsichtig den überflüssigen K. und erhitzt ihn in einer Muffel oder in einem unglasierten irdenen Topf mit Deckel bis zum Schmelzen des Glasflusses. Vgl. Lehner, Die Kitte und Klebmittel (6. Aufl., Wien 1904); Jeep. Anfertigung der Kitt- und Klebemittel (Weim. 1895).
10826 Zeichen · 92 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kitt

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Kitt , des -es, plur. von mehrern Arten, die-e, eine Art eines zähen Verbindungsmittels harter Körper. Im Bauwesen, …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kitt

    Goethe-Wörterbuch

    Kitt Kü- 1) T8,259,6 1 künstlich hergestellte, beim Trocknen hart werdende Masse a als Material zur Verbindung harter Ge…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kitt

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kitt , eine Substanz, die, im flüssigen oder breiartigen Zustand zwischen gleichartige oder ungleichartige Flächen gebra…

  4. modern
    Dialekt
    Kittf.

    Lothringisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Kitt I [khit Grt.; khet Bo. ] f. Baumwolle. — frz. coton.

  5. Spezial
    Kitt

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kitt m. (-[e]s,-e) chit m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kitt

158 Bildungen · 145 Erstglied · 9 Zweitglied · 4 Ableitungen

kitt‑ als Erstglied (30 von 145)

kittern

SHW

kitt-ern Band 3, Spalte 1353-1354

Kittanning

Meyers

Kittanning , Hauptort der Grafschaft Armstrong im nordamerikan. Staat Pennsylvanien, am Alleghany River, mit Walzwerk, Gießerei und (1900) 3…

kittarbeiter

DWB

kitt·arbeiter

kittarbeiter , m. smaltatore, ouvrier en ciment. Rädlein 575 a , er schreibt küttarbeit, küttarbeiter.

Kittband

RhWB

kitt·band

Kitt-band ketbaŋk Mettm-Cronenbg ; ke(t)baŋk Wermelsk m.: Reifen, den die Knaben treiben, schlagen.

kittbauchen

DWB

kitt·bauchen

kittbauchen , schweiz., kittbûchen, mit angleichung des t kibbûchen ( s. sp. 3 gegen unten ), keichen, in langen ' stöszen ' atmen, s. Stald…

Kitt, Cement, Mastik

Herder

Kitt, Cement, Mastik , teigartige Masse, welche zwischen die Fugen fester Körper gebracht wird, allmälig erhärtet und so als Bindemittel die…

Kittchen

Pfeifer_etym

kitt·chen

Kittchen n. ‘Gefängnis’ ist als Wort der Gaunersprache (19. Jh.) wohl Deminutivum zu rotw. Kitte(e) ‘Haus, Herberge, Gefängnis’ (18. Jh.), K…

kittegêl

LothWB

kitt·egel

kitte-gêl adj. ganz gelb, sehwefelgelb: k. vor Nid. els. 1, 213 küttegelb.

kittei

DWB

kit·tei

kittei , m. ein glattes, schmales baumwollenes zeug. Bernd Posen 124 ; es wird zu futter gebraucht, futterkattun ( Leipzig ). im vorigen jh.…

Kitteken

WWB

kitte·ken

Kitteken n. [allg.] Gefängnis. He sitt int Kittken ( Wdf Wd). ⟨ Vokalismus: i [allg.], ü [Bri] ⟩ ¶ RhWb 4,577: Kittchen ; NdsWb 7,261: Kittj…

Kittekenbum

WWB

kitteken·bum

Kitteken-bum n. [ Min Hfd, verstr. Tek Hal Bie] Gefängnis (Frbg.). He kümp int Kittkebomm ( Hfd Sp).

kittel

DWB

kit·tel

kittel , m. rock, kleid als überwurf, hemdartig. ahd. nicht bezeugt, mhd. kittel, pl. kittele wb. 1, 821 b , echter kitel (: bitel), s. 1, a…

Kittelknopf

SHW

Kittel-knopf Band 3, Spalte 1353-1354

Kittelsack

SHW

Kittel-sack Band 3, Spalte 1353-1354

kitt als Zweitglied (9 von 9)

Brandkitt

Adelung

brand·kitt

Der Brandkitt , des -es, plur. von mehrern Arten, die -e, ein Kitt von Ziegelmehl, Asche, Feilspänen und Leimwasser, das Holzwerk damit zu b…

Glaskitt

Adelung

glas·kitt

Der Glaskitt , des -es, plur. inus. ein Kitt, zerbrochene Gläser damit wieder zusammen zu kitten.

kakitt

MNWB

kakitt? (Hans. Gbl. 62, 56), l. kalitt ?

Öhlkitt

Adelung

Der Öhlkitt , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, bey den Steinmetzen, ein aus Glas, Eisenschlacken, Ziegelmehle, gelöschtem …

steinkitt

DWB

stein·kitt

-kitt , m. , ältere nebenform -kütt, m. und f.; -kütte, f. Jagemann 2, 1158 , vgl. th. 5, 860; ' eine aus festbindenden materien gemachte mi…

Tschumikitt

Idiotikon

Tschumikitt Band 14, Spalte 1735 Tschumikitt 14,1735

wasserkitt

DWB

wasser·kitt

wasserkitt , m. im wasser erhärtender kitt Gottsched wb. der schönen wiss. 1640 (-kütte). Jacobsson 8, 147 a (-kütt ' cement '). Karmarsch -…

Ableitungen von kitt (4 von 4)

kitte

DWB

kitte , f. weidmännisch, s. kütte .

verkitten

DWB

verkitten , verb. mit kitt befestigen, leimen. fortbildung aus dem worte kitt, mit der älteren form oder nebenform kütt ( s. theil 5, 860), …

verkittung

DWB

verkittung , f. verbindung, conglutinatio Steinbach (1734) 1, 856 . am häufigsten beobachtet man die verkittungen von geröllen, geschieben u…

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APA
Cotta, M. (2026). „kitt". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kitt/meyers?formid=K04571
MLA
Cotta, Marcel. „kitt". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kitt/meyers?formid=K04571. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „kitt". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kitt/meyers?formid=K04571.
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