Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kabbeln
kabbeln , nordd. 1 1) hadern, zanken, auch refl.: ( frau, die ) wenn dirs früh im magen wabbelt, kirschbrantwein schenkt, und wenig kabbelt. Voss 6, 137 (4, 123); wôr öm ( man ) söck hârtaget ( rauft ), kabbelt on schleit on glîk den hungen on katten begeit. Simon Dach, Anke van Tharaw v. 13 ; es waren kindereien, worüber wir uns gekabbelt haben. Arndt erinn. 133 ; doch muszten sie sich im gespräch immer streiten und kabbeln. wander. 188. osnabr. kawweln, auch kawwen, hamb. kabbauen; s. weiter kibbeln, auch kampeln 4. ostfries. kabbeln ist nur schwatzen, faseln Stürenburg 100 a , vgl. DWB kafe…