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hiring·band
Hiringband m. eine gewisse Art, die Tonnen der Schiffsfracht zu binden, mit 4 oder 8mal 3 Reifen: '1 last ossemunt, was herinckbant' Rost.-O…
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hiring·bruegg
Hiringbrügg' a. Spr. Heringbrügge f. Verkaufsstand für Heringe; in Ro städtisches Eigentum, für dessen Benutzung die Fischer gemeinsam eine …
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hiring·griper
Hiringgriper m. Spottname des Lebensmittelhändlers Wi NKlost .
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hiring·hus
Hiringhus a. Spr. Heringhus n. Gebäude, das der Verarbeitung und Lagerung von Heringen diente, vornehmlich im Besitz der Hiringwäscher ( s. …
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hiring·penning
Hiringpenning a. Spr. Haringpenning m. Heringszoll; nur in lateinischen Urkunden mit Abfall des h als arincpenning erscheinend: 'quod vulgar…
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Hiringpuurt a. Spr. Heringporte f. ein Stadttor des alten Wi: 'porta vulgariter dicta Herinkporte' (1414) Jb. 66, 108.
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hiring·s·apteiker
Hiringsapteiker m. Spottname des Lebensmittelkleinhändlers Ro.
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hiring·s·baenniger
Hiringsbänniger m. wie das Vor. Wa Penzl .
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hiring·s·braegen
Hiringsbrägen m. Heringsgehirn; bildl. Kleinigkeit: in Hiringsbrägen hett mal ein oll Fru ehr Eddelgaut in upäten Gü Laage ; ähnl. Ro Kühl .
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hiring·s·buer
Hiringsbuer m. Bezeichnung für einen Bauern in Ro Dierh , der Heringe ins Landesinnere fuhr.
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hiring·s·dur
Hiringsdur a. Spr. Heringdor n. Heringstor; neben Lazarettdur bis um 1900 lebendige Bezeichnung für das Strandtor, das einst die Grubenstraß…
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hiring·s·gesell
Hiringsgesell m. Spottname für einen Handlungsgehilfen bei einem Lebensmittelhändler Ro Klock .
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Hiringsgranikum n. eine Pelargonienart, pelargonium inquinans, Zimmerpflanze, nach ihrem Geruch so benannt Schill. Kr. 2, 25 a ; Schildt 21.
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hiring·s·hannel
Wossidia Hiringshannel m. Heringshandel: -nd- Müll. Reut. 56 a .
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hiring·s·himmel
Hiringshimmel m. Zimmerdecke der Leutestube, scherzend so benannt nach den Hiringsseelen ( s. d. ), die von den Knechten zu ihr hinaufgeschl…
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hiring·s·hingst
Hiringshingst m. wie -apteiker (1885) Gü Gülz ; Reut. 2, 303. Me. 2, 761.
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hiring·s·hoeger
Hiringshöger m. Heringshöher; städtischer Angestellter, meist gelernter Böttcher, mit vermutlich gleichen Aufgaben, wie sie die Hiringswrake…
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hiring·s·hoff
Hiringshoff m. einst Spottname für das Gut Nisbill bei Wi War Wo. Sa.
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Hiringskannidat m. Spottname für einen angehenden jungen Kaufmann, bes. den Lehrling bei einem Lebensmittelhändler Wo. Sa.
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hiring·s·klump
Hiringsklump m. mit Salzhering zubereiteter Kloß; im Volksreim: Middaags gifft dat Hiringsklümp Wi Meckl.
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hiring·s·koenig
Hiringskönig m. wie -apteiker Ro Warn . Me. 2, 761.
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hiring·s·kopp
Hiringskopp m. Heringskopf; von einem herzlosen, grundschlechten Menschen heißt es: dei hett kein Hart, bloß 'n Zigarrenkasten, dor liggt 'n…
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hiring·s·kruk
Hiringskruk f. Heringskruke; Name im Abobibo ballspiel Schw GRog .
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hiring·slak
Hiringslak f. Heringslake, Salzflüssigkeit auf den eingesalzenen Heringen; a. Spr.: 'Ok stynkstu na der herink lake' Red. Ost. 1575; früher …
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hiring·sluechten
Hiringslüchten n. Wetterleuchten Ha Lübth ; Pa Goldb ; vgl. Hiring 3.
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hiring·s·nett
Hiringsnett n. Heringsnetz.
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hiring·sog
Hiringsog' n. Heringsauge; Scherzrede: wenn 'n Hiringsogen ett, denn ward eenen nich up 'n Hiring dösten (sondern auf Heringsaugen) Wa; Volk…
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hiring·s·quartal
Wossidia Hiringsquartal n. Geselligkeit der Maurer im Winter, wo sie nur wenig verdienen Schw; vgl. Swiensbradenquartal.
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Hiringsrentje (Hauptton auf erster, Nebenton auf letzter Silbe) m. Heringsrentier, Spottname des Kleinrentners Ro Kröp ; Wa.
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hiring·s·seel
Hiringsseel f. Heringsseele, Schwimmblase des Herings; von einer Dienststelle mit magerer Kost heißt es: dor hängen dei Hiringsseelen up 'n …