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Hiring

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Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.

Hiring

Bd. 3, Sp. 706

Hiring a. Spr. Hering, Haring m. Hering, clupea harengus: 'ene last haringes' (1352) UB. 13, 246 und öft.; halec vel halex 'Herinck' Chytr. 388; de Hihring, Hierk Siemss. Fische 65; Hiring Mi 33 b . 1. Sachliches, bes. Wirtschaftliches; als allgemeines Volksnahrungsmittel ist der Hering seit Gründung unserer Seestädte eine ihrer wichtigsten und einträglichsten Handelswaren; im ganzen Mittelalter ergab wie noch heute der Heringsfang an Mecklenburgs Küste meist gerade so viel, daß damit der Eigenbedarf des Landes gedeckt werden konnte, doch für eine Ausfuhr nichts übrig blieb; deshalb holten sic…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Hiring

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Hiring a. Spr. Hering, Haring m. Hering, clupea harengus: 'ene last haringes' (1352) UB. 13, 246 und öft.; halec vel hal…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hiring

45 Bildungen · 45 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von hiring 2 Komponenten

hir+ing

hiring setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

hiring‑ als Erstglied (30 von 45)

Hiringband

MeckWB

hiring·band

Hiringband m. eine gewisse Art, die Tonnen der Schiffsfracht zu binden, mit 4 oder 8mal 3 Reifen: '1 last ossemunt, was herinckbant' Rost.-O…

Hiringbrügg'

MeckWB

hiring·bruegg

Hiringbrügg' a. Spr. Heringbrügge f. Verkaufsstand für Heringe; in Ro städtisches Eigentum, für dessen Benutzung die Fischer gemeinsam eine …

Hiringhus

MeckWB

hiring·hus

Hiringhus a. Spr. Heringhus n. Gebäude, das der Verarbeitung und Lagerung von Heringen diente, vornehmlich im Besitz der Hiringwäscher ( s. …

Hiringpenning

MeckWB

hiring·penning

Hiringpenning a. Spr. Haringpenning m. Heringszoll; nur in lateinischen Urkunden mit Abfall des h als arincpenning erscheinend: 'quod vulgar…

Hiringpuurt

MeckWB

Hiringpuurt a. Spr. Heringporte f. ein Stadttor des alten Wi: 'porta vulgariter dicta Herinkporte' (1414) Jb. 66, 108.

Hiringsbrägen

MeckWB

hiring·s·braegen

Hiringsbrägen m. Heringsgehirn; bildl. Kleinigkeit: in Hiringsbrägen hett mal ein oll Fru ehr Eddelgaut in upäten Gü Laage ; ähnl. Ro Kühl .

Hiringsbuer

MeckWB

hiring·s·buer

Hiringsbuer m. Bezeichnung für einen Bauern in Ro Dierh , der Heringe ins Landesinnere fuhr.

Hiringsdur

MeckWB

hiring·s·dur

Hiringsdur a. Spr. Heringdor n. Heringstor; neben Lazarettdur bis um 1900 lebendige Bezeichnung für das Strandtor, das einst die Grubenstraß…

Hiringsgesell

MeckWB

hiring·s·gesell

Hiringsgesell m. Spottname für einen Handlungsgehilfen bei einem Lebensmittelhändler Ro Klock .

Hiringsgranikum

MeckWB

Hiringsgranikum n. eine Pelargonienart, pelargonium inquinans, Zimmerpflanze, nach ihrem Geruch so benannt Schill. Kr. 2, 25 a ; Schildt 21.

Hiringshimmel

MeckWB

hiring·s·himmel

Hiringshimmel m. Zimmerdecke der Leutestube, scherzend so benannt nach den Hiringsseelen ( s. d. ), die von den Knechten zu ihr hinaufgeschl…

Hiringshöger

MeckWB

hiring·s·hoeger

Hiringshöger m. Heringshöher; städtischer Angestellter, meist gelernter Böttcher, mit vermutlich gleichen Aufgaben, wie sie die Hiringswrake…

Hiringshoff

MeckWB

hiring·s·hoff

Hiringshoff m. einst Spottname für das Gut Nisbill bei Wi War Wo. Sa.

Hiringskannidat

MeckWB

Hiringskannidat m. Spottname für einen angehenden jungen Kaufmann, bes. den Lehrling bei einem Lebensmittelhändler Wo. Sa.

Hiringsklump

MeckWB

hiring·s·klump

Hiringsklump m. mit Salzhering zubereiteter Kloß; im Volksreim: Middaags gifft dat Hiringsklümp Wi Meckl.

Hiringskopp

MeckWB

hiring·s·kopp

Hiringskopp m. Heringskopf; von einem herzlosen, grundschlechten Menschen heißt es: dei hett kein Hart, bloß 'n Zigarrenkasten, dor liggt 'n…

Hiringslak

MeckWB

hiring·slak

Hiringslak f. Heringslake, Salzflüssigkeit auf den eingesalzenen Heringen; a. Spr.: 'Ok stynkstu na der herink lake' Red. Ost. 1575; früher …

Hiringsog'

MeckWB

hiring·sog

Hiringsog' n. Heringsauge; Scherzrede: wenn 'n Hiringsogen ett, denn ward eenen nich up 'n Hiring dösten (sondern auf Heringsaugen) Wa; Volk…

Hiringsquartal

MeckWBN

hiring·s·quartal

Wossidia Hiringsquartal n. Geselligkeit der Maurer im Winter, wo sie nur wenig verdienen Schw; vgl. Swiensbradenquartal.

Hiringsrentje

MeckWB

Hiringsrentje (Hauptton auf erster, Nebenton auf letzter Silbe) m. Heringsrentier, Spottname des Kleinrentners Ro Kröp ; Wa.

Hiringsseel

MeckWB

hiring·s·seel

Hiringsseel f. Heringsseele, Schwimmblase des Herings; von einer Dienststelle mit magerer Kost heißt es: dor hängen dei Hiringsseelen up 'n …