Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hapern verb.
hapern , verb. nicht vorwärts wollen, stocken. das wort scheint eine iterativbildung aus der wurzel zu sein die uns in haben und haften entgegentritt, bezeichnet demnach das kleben, verweilen an einem bestimmten punkte. es der form nach für niederdeutsch und erst in die oberdeutschen mundarten eingedrungen anzusehen, kann schwerlich gerechtfertigt werden, sowol weil das wort, wenn auch öfter in der nebenform happeln ( s. d. ) über alle deutschen mundarten gleichmäszig verbreitet erscheint, als auch, weil das inlautende p, das übrigens mit b wechselt, hier nach der ableitung nicht als eigenthüm…