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hålden

ahd. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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18 in 11 Wb.
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Eintrag · Westfälisches Wb.

hålden V.

Bd. 3, Sp. 23
hålden V. [allg.] 1.1. gefasst, gepackt haben und nicht (wieder) loslassen, festhalten. Holl es eäm’m dän Emmer! (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). En Pott in’e Hant hollen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). De Hoffärwe hölt dän Pleogstärt (Kr. HalleHal Kr. Halle@BorgholzhausenBo). — 1.2. (+ sik) sich zusammennehmen, beherrschen. — Ra.: Ik kann mi nich hauln vö Lachen ich muss heftig lachen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || mehrf.). — 2.1. an eine bestimmte Stelle bewegen und dort in einer bestimmten Lage, Haltung, Stellung lassen. Iöwer dat Water hollen (Kr. SoestSos Kr. Soest@OstönnenOö). — Ra.: De häff mi haulen ist mein Pate (Kr. WiedenbrückWie Xy). — Abschiedsgruß: Du most de Oaren stiv hoalen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@WersenWe || mehrf.). — 2.2. (+ sik) eine best. Körperhaltung einnehmen. Hä hält sik slecht (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Holt di op en Beinen! bleib gesund! (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@BosselBo). — 3. zum Bleiben bewegen, nicht weggehen lassen. Wi wilt em hollen (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). — 4. bei sich, in sich behalten, nicht ausfließen, herauslaufen lassen. Hä kann ’t Wāter nit hollen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 5. nicht aufgeben, nicht weggeben müssen; sich nicht wegnehmen lassen. He kann den Kraum nich hauln muss seine Landstelle verkaufen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Hä kann ’n nit hollen geht in Konkurs (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Holl ik! Antwort beim Reizen im Skat (WmWb). — 6. einer einmal eingegangenen Verpflichtung nachkommen, sie einhalten, erfüllen, nicht davon abgehen. Iek well dey nicks verspriäken, watt iek nitt hallen kann (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — 7. In Vbdg. mit up: auf etwas besonderen Wert legen; auf sich oder etwas besonders achten; um etwas bemüht sein. Wat up sick holen (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). — 8. In Vbdg. mit miᵉde. — 8.1. auf jmds. Seite sein und ihm beistehen, zu ihm stehen; jmds. Partei ergreifen, hinter ihm stehen. De Moer haollt mit ihre Kinner (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || mehrf.). — 8.2. Sympathie für jmdn., etwas haben; mögen. Hä hält ’t met ne lange Woast un ’e koate Prēäke (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 9. (+ sik) einen bestimmten Platz einnehmen bzw. eine bestimmte Richtung einschlagen, sich orientieren. Du maus ti links hollen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 10.1. (+ sik) zu seiner Verfügung, zu seinem Nutzen, Vergnügen haben und unterhalten. He häöllt sik ’n Paar Kaninkes (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Sik Wāgen un Peäre hollen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 10.2. (eine Zeitung, Zeitschrift o.Ä.) abonniert haben. Wi hault kuine Zeitung (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). — 11.1. In Vbdg. mit füᵉr: der Meinung, Auffassung sein, dass sich jmd. in bestimmter Weise verhält, etwas in einer bestimmten Weise beschaffen ist. Ek holl ne föä’n Bedraiger (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Daor holl ik se doch te gudd föör, dat se so wat möök (WmWb). Hölt sick sölwst för gudd un alle andern Mensken för slecht (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). — 11.2. In Vbdg. mit fan, up: über jmdn., etwas in bestimmter Weise denken, ein bestimmtes Urteil haben. He hält niks fan eäm (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Op sinn Bessfā hällt ’e vïel (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Op oinen graude Stücke haulen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). De hollt vull van-eene sie haben sich gern (WmWb). Daor holl ’ke wat van das gefällt mir (WmWb). Ik heel de ne gudden Dagg van hatte eine gute Meinung davon (WmWb). — 11.3. In Vbdg. mit ümme: Unpers.: jmdm. wichtig, für jmdn. von Bedeutung sein [die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. SoestSos Isl]. Dat hält ’r nit ümme (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). Et held iem nit genau (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Et hält eäm genau üm’m Pännink es geht ihm um das Geld (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Üm ’n Kuss sall et mi nit hollen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh). — 12. abhalten, stattfinden lassen, veranstalten; durchführen. Sin Fest hollen Kommunion feiern (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). Ne Rēde hollen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). En Proleken hallen sich gemütlich unterhalten (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Mīne Unnersten hollen meinen Mittagsschlaf halten (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). Sai maud ïe dat Wōet hollen muss sie unterhalten (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). — 13.1. (+ sik) in seinem augenblicklichen (guten) Zustand bleiben. Dat Wier häöllt sik bleibt beständig (Kr. TecklenburgTek Me). Wat in Spiritus sett’t wät, häölt sick (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). — 13.2. trotz Beanspruchung ganz bleiben, in unversehrtem Zustand erhalten bleiben, nicht entzweigehen. Dä Nāgel hält sitzt fest (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). De Twēän’n hält ist haltbar (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Dat Is häöllt ist tragfähig (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Et Īs hält noch nit (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Dat hält föä min ganze Lēäm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Dä Schau holt (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 14. In Vbdg. mit einem Adj.: veranlassen, bewirken, dass ein bestimmter Zustand, eine bestimmte Verfassung, Situation, Lage erhalten bleibt; in einem bestimmten Zustand lassen, bewahren. Ick will mine Hut rein hoalen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DörentheDö). Dat Fatt höalt durne ist dicht (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@LippborgLi). — Abschiedsgrüße: Holl die god (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LangenbochumLm). Hault dui (ju) munter! (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Holt di fuchte! (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Holt u gesund! Holt u kräggel! (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@DingdenDi). — 15. in seiner (Vorwärts-)Bewegung innehalten, zum Stillstand kommen; haltmachen, stehen bleiben, anhalten. Hīe hält ’e Tsuch nit (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Vöä’m Hūse hollen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Holt, bliff dovan! (Kr. IserlohnIsl El). ⟨Inf.: ›hållen‹ [WMünsterl Kr. SteinfurtStf Kr. CoesfeldKos Kr. MünsterMün Kr. WarendorfWdf Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Kr. LüdinghausenLhs Kr. BeckumBek Kr. WiedenbrückWie Kr. PaderbornPad Mark Hellweg Kr. BürenBür MSauerl Kr. ArnsbergArn Mes], hallen [Kr. PaderbornPad Kr. HöxterHöx Kr. BürenBür Kr. WarburgWbg Kr. MeschedeMes Kr. BrilonBri Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Olp], ›hall’l‹ [Höx], ›halen‹ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@DrolshagenDh), ›hō²len‹ [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Kr. TecklenburgTek Kr. HerfordHfd Lippe Kr. HalleHal Kr. WiedenbrückWie Kr. PaderbornPad Höx], ›hō²l’l‹ [Kr. DetmoldDet Höx]. Präs.: 3. Pers. Sg.: ›haelt‹ [Münsterl Lippe Kr. HalleHal Kr. WiedenbrückWie Kr. HöxterHöx die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Ennepe-Ruhr-KreisEnr Kr. ArnsbergArn Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp], hält [Kr. HöxterHöx die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. SoestSos Kr. BürenBür Kr. IserlohnIsl KSauerl Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Wal], hället [KSauerl]. Prät.: 1./3. Pers. Sg.: ›hē¹lt‹ (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa), ›hē¹l‹ [WMünsterl Lippe Kr. WiedenbrückWie Kr. HöxterHöx Wal], helt [Kr. WiedenbrückWie Kr. HöxterHöx Kr. SoestSos Kr. BürenBür Kr. ArnsbergArn Alt], hel [Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. PaderbornPad Kr. SoestSos Kr. IserlohnIsl Bri], ›ho¹lt‹ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe), ›haelt‹ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@HolperdorpHf), höl [Kr. AhausAhs Kr. SteinfurtStf Bek], hol [Kr. MünsterMün Kr. WarendorfWdf Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. IserlohnIsl Olp], holde (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt); Pl.: ›hē¹len‹ [WMünsterl Kr. MindenMin Lem], hellen [Kr. WiedenbrückWie Kr. HöxterHöx Kr. SoestSos Kr. BürenBür Kr. IserlohnIsl Kr. ArnsbergArn Bri], ›ho¹len‹ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe), höllen [Kr. AhausAhs Kr. SteinfurtStf Kr. BeckumBek Kr. WiedenbrückWie Kr. HöxterHöx die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. IserlohnIsl Alt], hollen [Mün]; Part.: -›hållen‹ [WMünsterl Kr. SteinfurtStf Kr. MünsterMün Kr. WarendorfWdf Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Kr. BeckumBek Kr. WiedenbrückWie Mark Kr. SoestSos Kr. BürenBür Ennepe-Ruhr-KreisEnr Kr. IserlohnIsl Arn], -hallen [Kr. HöxterHöx Kr. BrilonBri Wal], -›hō²len‹ [Kr. MindenMin Kr. TecklenburgTek Kr. LemgoLem Kr. HalleHal Kr. BielefeldBie Höx], -›hō²l’l‹ [Höx]⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 3,146: halten; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 6,472: hōlen¹, hollen.
5622 Zeichen · 157 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    haldênsw. v.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    haldên sw. v. , mhd. nhd. halden. — Graff IV,894 f. hald-: 1. sg. -en Gl 4,176,11 ( clm 14429, 9. Jh. ). 327,13 ( clm 14…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    haldenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +5 Parallelbelege

    halden swv. als halde emporsteigen. die gasz ( nach dem Calvarienberge ) ist eng und sandig und haldet ob sich Schürpff …

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    haldenstv.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    afbehōlden , (-halden) , stv. , im Rechtswege abgewinnen.

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Haldenv., ntr

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    † Halden , v. ntr . mit haben , abschüssig sein, sich neigen. S. Halde 1). Das Halden .

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Halden

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Halden , Arnold an der , s. Melchthal.

  6. modern
    Dialekt
    halden

    Lothringisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    halde n s. halle n .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit halden

59 Bildungen · 24 Erstglied · 31 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von halden 2 Komponenten

hal+den

halden setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

halden‑ als Erstglied (24 von 24)

Haldenacker

PfWB

halden·acker

Halden-acker , Hälden-acker m. : FlN in KB-Morschh, mda. Em Hahlackeʳ , amtl. In den Hahläckern. —

Haldenberg

PfWB

halden·berg

Halden-berg m. : FlN: Hahlberg [ KB-Morschh PS-H'einöd ], Hellberg (a. 1565 Heltberg, a. 1652 in der Höll ) [ RO-Als ], Helleberg [ KU-Gumbs…

Haldenborn

PfWB

halden·born

Halden-born , Halden-brunnen m. : FlN in RO-Ebbg: a. 1614 Halbrunnen, a. 1683 Halborn, a. 1777 Hallbrunnen. —

haldeneⁿ

Idiotikon

haldeneⁿ Band 2, Spalte 1176 haldeneⁿ 2,1176

Haldengarten

PfWB

halden·garten

Halden-garten m. : FlN: In den Hallgärten (a. 1795 hallen Garten ) [ KB-Ilbh ], Hellgarten [ KB-Stett ]. —

Haldenholz

PfWB

halden·holz

Halden-holz n. : FlN in NW-Wachh: Hellholz, a. 1522 im helle holtz. —

Haldenjunge

RhWB

halden·junge

Halden-junge hāljoŋə Siegld , Altk m.: junger, eben aus der Schule Entlassener, der in den ersten zwei Jahren auf der Halde beschäftigt wird…

Haldenrech

PfWB

halden·rech

Halden-rech m. : FlN, Hallrech [ KU-Gangl ]. a. 1485: biß vf den halten rech [PfWeist. I 226 (NW-Dackh)]. —

Haldenschlacke

Campe

halden·schlacke

Die Haldenschlacke , Mz. die — n , Eisenschlacken, die aus den alten Halden gesucht und zu Vorschlägen bei dem Erzschmelzen gebraucht werden…

Haldenstein

Meyers

halden·stein

Haldenstein , Dorf im schweizer. Kanton Graubünden, Bezirk Unterlanquart, Station der rätischen Bahn Chur-Davos, 564 m ü. M., am Fuß des Cal…

haldensturz

DWB

halden·sturz

haldensturz , m. 1 1) die befugnis, die ausgeförderten berge oder schlacken auf einen gewissen platz zu bringen. Jacobsson 2, 195 a . 2 2) d…

Haldenwang

Herder

halden·wang

Haldenwang , Christian, berühmter Kupferstecher, geb. 1770 in Durlach, gest. 1831 als Hofkupferstecher in Karlsruhe. Bekannt sind seine Copi…

Haldenwiese

PfWB

halden·wiese

Halden-wiese f. : FlN, Heldewiss [ KB-Rams ], Höllenwiese (a. 1717 Hellewieß ) [ KL-Nanzdzw ].

halden als Zweitglied (30 von 31)

gehalden

KöblerMhd

*ge·halden

*gehalden , st. V. nhd. sich behaupten Vw.: s. über- E.: s. halden W.: nhd. DW-

afbehalden

KöblerMnd

afbehalden , st. V. nhd. abgewinnen im Wege Rechtens, im Rechtsweg abgewinnen Hw.: s. afbehōlden E.: s. af, behōlden L.: MndHwb 1, 16 (afbeh…

behalden

KöblerMhd

behalden , st. V. Vw.: s. behalten (1)

bihalden

KöblerMhd

bihal·den

bihalden , st. V., red. V. Vw.: s. behalten (1)

inbehalden

KöblerMnd

inbehalden , st. V. Vw.: s. inbehōlden

inhaldên

AWB

in- haldên sw. v. — Graff IV,895. in-hald&: part. prt. Gl 1,42,26 ( Pa ). 43,26 ( R ); -aldh&: dass. 42,26 ( K; nach Splett, Stud. S. 97 ist…

innehalden

KöblerMhd

inne·halden

innehalden , st. V. nhd. enthalten (V.) Hw.: vgl. mnd. innehōlden E.: s. inne, halten W.: nhd. DW- L.: Lexer 99a (innehalden)

nāchhalden

KöblerMnd

nāchhalden , st. V. Vw.: s. nāhōlden

vȫrhalden

KöblerMnd

vȫrhalden , st. V. Vw.: s. vȫrhōlden

wehalden

KöblerMhd

weh·alden

wehalden , st. V., red. V. Vw.: s. behalten (1)

Ableitungen von halden (4 von 4)

behalden

KöblerMhd

behalden , st. V. Vw.: s. behalten (1)

enthalden

KöblerMhd

enthalden , st. V. Vw.: s. enthalten

haldene

KöblerAfries

haldene , F. nhd. Halt ne. stay (N.) Vw.: s. in- E.: s. halda (1) L.: Hh 37b, Rh 792a

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „halden". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/halden/wwb
MLA
Cotta, Marcel. „halden". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/halden/wwb. Abgerufen 18. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „halden". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/halden/wwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_halden_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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