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gutwillig

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gutwillig adj.

Bd. 9, Sp. 1485
gutwillig, adj. , auch adv.; schon in ahd. zeit aus der formelhaften verbindung guter wille geschaffen und bis in heutige sprache durchstehend. 11) zu gut V B 1 b (sp. 1305) gebildet. 1@aa) die bedeutung 'einen tugendhaften, frommen willen habend' bleibt auf ältere sprache beschränkt, vgl. gütig, fromm, aufrächt, on boszheit, ungefelscht, guotwillig candidus Frisius 180a: sô thu ni wili, that thâr antgeldanguodwillige man wamscaðôno werek as. genesis 198 Heyne; guotwillige mennisken (sacratos) Notker bei Graff 1, 829, guotwilligen (piis) ebda; unde (dasz) sie (die geistlichen) den unturen ires irretumes sturen mit yserinnen gerten, die gutwilligen zerten, daz honic bevorn in troufen Heinr. v. Hesler apocal. 2290 H.; wie got einen iegelichen guotwilligen menschen suochet mit manigerleige widerwertikeit Tauler pred. 131 V.; die guotwilligen menschen loufent irrende alse die scheffelin under den wolfen Nicolaus v. Basel 246 Schmidt; deszhalb het got aufgericht das gepot der gehorsam, darein sich guotwilliger mensch solt ergeben und gegen got underthänig machen Berth. v. Chiemsee t. theol. 256 R. 1@bb) in jüngerer sprache in abgeschwächter verwendung, die oft mit 2 verrinnt, einen 'rechtschaffenen redlichen, aufrichtigen, ehrlichen willen habend', auch 'das gute wollend': kurzewîle und geselleschaft nement ê der zît den liuten ir kraft, die blœde und doch guotwillic sin Hugo v. Trimberg renner 9873 Ehr.; der pabst war guetwillig und bekennet frei, es geschech kaiser Ludwig unrecht J. Turmair w. 5, 485 Lexer; der englischen hartköpfe ziel zu verrükken und den guhtwilligen einen muht zu machen Zesen gekr. majestät (1661) 149; die geduld ist in der that ein schönes weibesbild, welches nur diejenigen glücklich machet, die ihrer liebe guttwillig genieszen Warnecke poet. vers. (1704) 252; die mitglieder waren meist erwekte und gutwillige leute, die sich herzlich darüber freuten, wenn was gutes geschah J. Risler Spangenberg (1794) 178; oft mit abschätzigem beiklang bei dem mehr oder minder betonten gegensatz zwischen wollen und handeln: ein zwar wohlmeinender und gutwilliger, aber doch sich übereilender ... junger mann Göthe IV 28, 314 W.; der andere (arzt ist) zwar ein gutwilliger mensch, der aber nicht viel gelernt hat G. Forster s. schr. 7, 297; dann gibt es aber auch noch ... eine menge blos gutwilliger seelen Jung-Stilling s. schr. 5, 67. 22) die ausgebreitetste verwendung schlieszt sich an gut IV B 2 (sp. 1293 ff.) an; in älterer sprache steht wohlwillig, vgl. ahd. welawillig benevolus, benignus Graff 1, 829, als konkurrent für diesen bedeutungszweig neben gutwillig, sodasz alte belege weniger häufig sind. 2@aa) zu gut IV B 2 a im sinne 'freundlichen, geneigten willen habend oder zeigend', vgl. gutwillig benivolus Diefenbach gl. 71c, gutwillic clemens 126c, gudwillig mitis 364a. 2@a@aα) allgemein als eigenschaft aktiven strebens: endi friðu an erðufirihô barnun gôdwilligun gumun Heliand 421 Heyne; mit kuotwilligemo muote (benigna mente) Notker ps. 61, 5; mit der rede machte ich dô die gebûr guotwillic unde frô Hugo v. Trimberg renner 1458 Ehr.; (sie sei) unfletic oder schœne, guotwillic alder hœne Hugo v. Langenstein Martina 133, 104 K.; von fründen und erkanten guotwilligen lüten Niclas v. Wyle transl. 119 K.; (ich) hab in gutwillig geredt an H. Sachs 21, 98 K.-G.; die weyl got als eyn guotwilliger almechtiger artzt sich so gnedigklich erbeuttet eynen yetzlichen, der das begert, gesundt zuo machen H. v. Cronberg schr. 136 ndr.; zuo dienst dem guotwilligen läser Herold - Forer Gesners thierb. (1563) 116; die hand des herrn (hat mich) zu solcher erkäntnus gebracht, damit ich vielen menschen gutwillig wiederumb gedienet habe Jac. Böhme schr. (1620) 4, 220; viel andere mehr, die mir treuhertzig und gutwillig in vielem an die hand gestenden v. Hohberg georg. cur. (1682) 1, vorr. a 4; als sie in den völligen besitz aller heiligthümer der gutwilligen Sophia gesetzt wurden Schwabe belust. (1741) 1, 314; indessen bettelt man von gutwilligen beyträge Göthe IV 12, 236 W.; sie ärgerte immer durch widerrede den gutwilligen mann A. v. Arnim w. 9, 251 Gr.; 'freigebig': to gutwillig es half lidderlich Müller rhein. 2, 1524; adverbial 'in guter absicht': ir (der ratsherren) aller unschuldt dagegen auszfüeren (würde) guotwillig und bedechtlich underlassen städtechron. 32, 281. 2@a@bβ) von der mehr passiven willenshaltung, oft mit pejorativem einschlag; im sinne 'geduldig, nachsichtig': das sol und will ich für vätterlich warnung ... von uwer yedem guotwillig dulden und uffnemen Fr. Riederer rhetor. (1493) a 2b; man spricht, es geschehe die gerechtigkeit, wann die partheyen ... gutwillig und mit gedult gehört werden Nigrinus v. zäuberern (1592) 287; allein allzu gutwillig seyn ist keine tugend Chr. Wolff v. d. menschen thun u. lassen (1720) 681; wenn sie so einfältig seyn, und den schimpf so gutwillig verschlucken wollen, so will ich für sie denken theat. d. Dtschen (1768) 12, 158; die deutsche welt ist gutwillig, sie hat sich schon sehr viel kompendienschreiber für schriftsteller aufdringen lassen Fr. Nicolai Seb. Nothanker (1773) 1, 92; als 'gutmütig': (er) setzt seine stinkende faulheit noch im grabe fort, unter der nase des gutwilligen narren, dem er seine abgeschüttelte arbeit aufgehalst hat Thümmel reise in d. mittl. prov. v. Frankr. (1791) 6, 204; das wird kaum ein gutwilliger narr glauben Fr. L. Jahn w. 2, 222 E.; 'verträglich, nicht störrisch': dat is gaudwillig veih (von den schafen) Schambach Gött. 60b. 2@a@gγ) mit abhängiger präposition gegen, entsprechend gut IV A 1 b β: darumb, ihr discipuli ..., sollen von ewerm gantzen gemüt ihnen danckbar seyn und in allen euch gegen ihnen als moecenaten gutwillig erzeigen und dienstbar finden lassen Paracelsus opera 1, 282 Huser; er gegen alle menschen und gegen alles ding gutwillig sey Joh. Arnd Thomas a Kempis theol. (1661) 45; der tischler ist wohl sonst ein ganzer kerl, aber gegen das mädchen ist er zu gutwillig Storm s. w. 2, 132. 2@bb) an gut IV B 2 b anschlieszend im sinne 'bereitwillig, willfährig, willig' zu einem handeln, das nicht aus freundlicher gesinnung, sondern aus bloszer innerer tatbereitschaft hervorgeht, vgl. gutwillig, wilfertig facilis, lubens Decimator thes. (1615). 2@b@aα) in allgemeiner verwendung: lasz dich iecz guetwillig finden, spar nit dein vergifft hefftig pheyll altdt. pass.-spiele 282 Wackernell; es weren die burger guottwillig, ir mai(estät) endtgegen zuo ziechen städtechron. 25, 367; so bin ich guotwillig, offentlich zuo bekennen, das er ein besserer ritter sey dan ich Warbeck Magelone 33 B.; (sie) fügten sich darauf zu ihm, den betraffen sie gutwillig ihnen zu helffen Fischart Garg. 361 ndr.; vereinzelt mit abhängiger präposition im sinne 'empfänglich': welher mensch gegen derselben gnad guotwillig, nit widerspänig ist, denselben macht got gerecht Berth. v. Chiemsee t. theol. 284 R.; oft in bezug auf die willfährigkeit zur ausführung von befehlen und aufträgen: vor anfang miner befelch du wüssen solt zuo allen ziten guuotwillig bereit unser aller willige gehorsamkeit N. Manuel v. papst 888 Bächt.; sie ist brav, thätig, gehorsam, gutwillig M. Meyr erz. a. d. Ries 2, 460; sie waren gutwillig und gehorsam H. Steffens was ich erlebte 7, 269; die (kamele) wurden angesetzt und wiegten bei hängender unterlippe gutwillig und gleichmäszig schnell los Hans Grimm volk ohne raum 2, 37. 2@b@bβ) häufig passiv gewendet von jemand, der etwas willig, ohne widerstand mit sich geschehen läszt, vgl. gern oder guotwillig leyden pati facile Frisius 958a: will mich gantz gehorsam erzeigen und gib mich gutwillig darein H. Sachs 10, 18 K.-G.; ein geschlecht, das ich verachte, weil sie sich so gutwillig unter der niedrigsten knechtschaft der menschen bequemen Tieck schr. 5, 206; (sie) liesz sich gutwillig von ihm das blut stillen und die wunden verbinden Eichendorf s. w. 2, 134; in pejorativem sinne 'gefällig, willig' in bezug auf erotische hingabe: (er) verhiesz ire, wan sie im ein nacht zu willen wolt werden, ein pfund goldt zu geben. die gut fraw ... wolt gutwillig sein Luther 11, 280 W.; allwo er meistens auf dem land manche gutwillige schöne fand Kortum Jobsiade (1799) 1, 48; bei den kaiserlichen schlosz sich eine menge gutwilliger frauenspersonen an den heereszug an Schiller 8, 273 G. 2@b@gγ) namentlich in neuerer sprache adverbial im sinne 'mit innerer zustimmung, gern', vgl. gutwillig und gern hören oder auflosen aequo animo attendere Frisius 48b: dieweil es die kay. mt. und ain ersamer rat also haben wolten, so wolten sie ... das underthenigist und guotwillig thuon städtechron. 32, 39; versagt er es ihr nicht, sondern liesz sie dasselbig gern und gutwillig nemmen Amadis 17 lit. ver.; der einige weg guttwillig zu sterben, bestehet in erkäntnus des todes Butschky Pathmos (1677) 153; denn wär er (der segen) einen häller werth, hochwürdger herr, sie gäben ihn gewisz nicht so gutwillig hin Ramler fabellese (1783) 1, 28; so mögen wir uns gern dem zauber des dichters entreiszen, nachdem wir uns gutwillig haben von ihm fesseln lassen Fr. Schlegel in: Athenäum 1, 2, 155; alle nachbarn werden sie (die fremden) gutwillig als gäste empfangen G. Freytag ges. w. 8, 81. 2@cc) in weiterbildung aus b bereits im älteren nhd. im sinne 'freiwillig, aus eigenem antrieb handelnd, unaufgefordert', vgl. von im selbs, ungebätten, guotwillig, ausz eigner willkür suapte Frisius 1251a, gutwillig, selbswillig, unerfordert ultro Decimator thes. (1615): (ob er daraus, dasz) ime die schlüssel zuo dem ainen thor ... guotwillig mitgetailt (wären), ain gerechtigkait schöpfen (wollte)? städtechron. 32, 320; so will ich mich gutwillig für mein königreich ... aufopffern M. C. Schütz hist. rer. pruss. (1592) a 6a; als nun dieser zu Wien wider einritte, zog hingegen Eitzinger gutwillig zum andern thor hinausz Zinkgref apophthegm. (1628) 184; es ist nicht zu glauben, dasz ein jeder aus denen, welche dergleichen unterschiedene seiten haben, sich gutwillig selbst betriegen (werde) Leibniz dtsche schr. 2, 319; soll kein hammerherr einen arbeiter annehmen, es habe denn dieser zu vorhero einen schein produciret, dasz er gutwillig dimittiret sey und seinen vorigen herrn vergnüget habe Chr. Herttwig bergbuch (1734) 198a; (es ist der) entschlusz eines autors, der dem reiche der schönen wissenschaften gutwillig entsagt, weil es ihn noch niemals aufgenommen hat br. d. neueste litt. betr. 13, 33; (ich) beachtete genau, was erfahrung einzeln, gutwillig hergab Göthe II 6, 16 W.; wir sind aus der stille, genügsamkeit und mittelmäszigkeit der früheren zeit herausgeworfen, und keiner will gutwillig dahin zurück E. M. Arndt schr. f. u. an s. l. Deutschen 3, 201; besonders im betonten gegensatz zu zwang oder gewaltanwendung, meist adverbial: so ferr er nit wil guotwillig syn, so fürend in gefencklichen hyn schweiz. schausp. d. 16. jhs. 3, 25 Bächt.; dieweil er der folter nicht gewohnt, hat er gutwillig bekannt, er habe es gethan Prätorius wündschelruthen (1667) 80; ich will sehen, ob ich ihr das ... entweder gutwillig oder mit gewalt abnehmen kann Gottsched dtsche schaub. 1, 160; und wenn sie (die steuer) nicht gutwillig gezahlt wird, so schicken wir den executor Bismarck polit. reden 4, 92; man konnte sich denken, dasz er nicht gutwillig davon lassen würde, sein vieh auf fremden weiden fett zu machen Will Vesper d. harte geschlecht 34. 33) auf abstracta bezogen im sinne 'aus gutem willen hervorgehend, guten willen beweisend' in den unter 1 und 2 behandelten bedeutungen. 3@aa) zu 1 a vereinzelt, vgl. cuotwillig hohi (pium culmen) Notker 3, 288b Hattemer; guotwillig tugent tempfen pös natürlich untugent Berth. v. Chiemsee t. theol. 474 R.; zuo kestigung des lybs in underthänig machen dem guotwilligen gaist Eberlin v. Günzburg s. schr. 1, 19 ndr.; zu 1 b: wenn ich dran denke, dasz mein argloses, gutwilliges gemüth so gemiszhandelt wird Babo schausp. (1793) 94; wie unvermögend ist doch der gutwilligste fleisz der menschen gegen die allmacht der ungetheilten begeisterung Hölderlin ges. dicht. 2, 73 Litzm. 3@bb) zu 2 a: das volck hatt ein guotwillig hertz gegen den künigen S. Münster cosm. (1564) 1461; und hat di beywonung sölche guetwillige fraintschafft auch nit wenig gemert J. v. Schwarzenberg d. teutsch Cicero (1535) 70; nachdem er meiner gutwilligen freundlichkeit genossen Grimmelshausen 2, 35 Keller; beyliegendes pro memoria ... habe ich mit gutwilliger meynung verfaszt Göthe IV 12, 146 W. 3@cc) zu 2 b: wenn ich euch (trost) beweisen kan, wil ich dasselbige mit gutwilligen treuwen vollbringen Amadis 73 lit. ver.; gutwillige erlaubnusz und willfahrung seiner bitt Dannhauer catechismusmilch (1657) 1, 346; gebt mir gutwilliges gehör, ich will euch die kunst reich zu werden lehren Schupp schr. (1663) 748; durch gutwillige treue und fast blinden gehorsam gegen ihre landesherren Herder 18, 315 S.; nun will ich eure Rosalinde in einer gutwilligeren stimmung seyn, und bittet von mir, was ihr wollt, ich will es zugestehn Shakespeare 4, 266. 3@dd) zu 2 c: alleine meine gutwillige erniedrigung ihm zu dienen, hat er ... nicht für eine enteuserung meines standes anzunehmen Lohenstein Arminius (1689) 2, 159b; und musz man von ihnen lediglich ein gutwilliges geständnisz erwarten Scheibe d. crit. musicus (1745) 202; werden neun zehntel der kosten von den hofgesessenen getragen und diese ... zur gutwilligen übernehmung dieser beschwerden bewogen J. Möser s. w. 2, 16 Ab.
13587 Zeichen · 250 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gutwillig

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Gutwillig , -er, -ste, adj. et adv. 1) Für freywillig. Etwas gutwillig thun, im Gegensatze dessen, was aus Zwange geschi…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gutwillig

    Goethe-Wörterbuch

    gutwillig einmal subst a (den) guten Willen (zu etw) habend, bezeugend bettelt man von G-en Beyträge [ Gelder ] .. zusam…

  3. modern
    Dialekt
    gutwilligAdj.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    gut-willig Adj. : wie schd.; gutwillich zahle [vereinzelt]. a. 1543: Eine Frau, die ihren Brotteig wegen Krankheit nicht…

  4. Sprichwörter
    Gutwillig

    Wander (Sprichwörter)

    Gutwillig Allto gôdwillig is half liderlich. ( Altmark. ) – Danneil, 275. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Alto gôtwillig is…

  5. Spezial
    gutwillig

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    gut|wil|lig adj. 1 orentí (-tis, -tida), plëgn de bona orenté 2 (freiwillig) volontar (-s, -a), de süa bona.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gutwillig

7 Bildungen · 4 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von gutwillig

gutwillen + -ig

gutwillig leitet sich vom Lemma gutwillen ab mit Suffix -ig, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von gutwillig 2 Komponenten

gut+willig

gutwillig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gutwillig‑ als Erstglied (4 von 4)

Gutwilliger

Wander

gut·williger

Gutwilliger 1. Der Gutwillige kommt um das Seine. Wir sagen Almosen geben armet nicht; diesem widerspricht das vorstehende Sprichwort, was s…

gutwilligkeit

DWB

gutwillig·keit

gutwilligkeit , f. , seit mhd. zeit bezeugt, ableitung von gutwillig, vgl. auch mhd. wolwillicheit. 1 1) zu gutwillig 1 selten gebildet im s…

gutwilligkeit

FWB

1. ›Gutwilligkeit, liebevolle Zugewandtheit als Haltung des Menschen gegen andere‹; oft in Bezug auf Gott gebraucht, dann: ›Liebe, Güte (Got…

gutwilliglich

DWB

gutwillig·lich

gutwilliglich , adj. , bis ins 17. jh. gebräuchlich; vereinzelt zu gutwillig 1 a: bitet unsern herren, daz er euch selber berait und lebt gu…

gutwillig als Zweitglied (1 von 1)

Ableitungen von gutwillig (2 von 2)

gutwillige

DWB

gutwillige , f. , abstraktbildung zu gutwillig 2 a ' freundlichkeit ' ; ahd. gutwilligî benignitas: ube mihne scunti min guotwilligi, minen …

Ungutwillig

Campe

Ungutwillig , adj . u. adv . nicht gutmüthig, nicht gutthätig, nicht gutwillig. Davon die — keit .

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „gutwillig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gutwillig/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „gutwillig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gutwillig/dwb. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „gutwillig". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gutwillig/dwb.
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