glimpflich,
adj. adv. ,
zu 2glimpf,
adj. adv., bzw. 3glimpf,
m., oder zum verbum 1glimpfen,
s. Wilmanns 2, 485.
von anfang an auf deutsch-englischem sprachgebiet bezeugt; ahd. galimpflich;
mhd. gelimpflich;
mnd. glimplich;
ae. gelimplic.
noch überall lebendig: ne. limply,
ndl. glimpelijk,
nd. glimplich, limplik.
in den hd. maa. allgemein, gelegentlich mit verdumpfung des i: glömflich Christa
Trier 96; klempfli
neben glimpflich Martin-Lienhart
els. 1, 259.
frühnhd. im obd. auch glimpfleich
österr. weist. 6, 317, 32. 41.
auch in der nhd. schriftsprache ist glimpflich
bewahrt, vor allem in wendungen wie glimpflich verfahren, glimpflich davonkommen.
neben ahd. galimpflīh
steht ablautendes galumpflīh.
über berührungen mit diesem wort s. glümpflich.
in der bedeutung entspricht glimpflich
dem adj. u. subst. glimpf. AA.
abstract. A@11) '
angemessen, gebührend'.
in dieser allgemeinen bedeutung erscheint das wort am frühesten bezeugt. es entspricht darin auch am stärksten dem ahd. starken verbum gilimpfan '
competere, convenire'
und ae. gelimplīc '
competens', (ge)limplīce '
conveniently',
das aber daneben wie beim substantivum (ge)limp
und beim verbum (ge)limpan
bedeutungen aufweist, die auf deutschem boden nicht begegnen. es erscheint hier für: competens kalimflih (8.
jahrh.)
gll. 1, 9, 11
St.-S.; (
hs. 9.
jahrh.) 4, 221, 23;
competenter gilimfliho (
hs. 9/10.
jahrh.) 2, 138, 35; (
hs. 11.
jahrh.) 2, 448, 14;
consequenter (
hs. 9.
jahrh.) 1, 274, 16; congruenter (
hs. 9.
jahrh.) 4, 5, 32;
decentissime (
hs. 9.
jahrh.) 2, 340, 17;
diligentius (
hs. 11.
jahrh.) 2, 130, 45; taz mag uuola fone diu gelimflih sin, uuanda daz necessarium ist, taz ist ouh tarmite possibile Notker 1, 571, 23
Piper; ze demo iz kelimflicho gesprochen werde (
ad quod conuenienter assignetur)
ebda 1, 429; uuaz mag kelimflichor bezeichenen diabolum danne daz chalbis, dar man in anabeteta
ebda 2, 297; ze puazzu kelimflihera (
ad emendationem congruam)
Benediktinerregel 43
Steinmeyer kl. ahd. sprachdenkm. 251; also ez danne gelimpflich, zimelich und reht wære (1278)
bei Schöpflin
Alsatia dipl. nr. 714; sie sun (
sollen) die dienste tuon, die von alter zimlich, zitlich und gelimplich gewesen sint (1313)
mon. Zollerana 1, 259; es soll aber ein jegklich mensch ... sinem rechten herren ... glimpfflicher und zimlicher diensten gehorsam sin Aeg. Tschudi
chron. helv. (1734) 1, 276. A@1@aa)
hauptsächlich vom benehmen '
schicklich, höflich',
vgl.gelymplyck, themelyck, voychlyck
decenter, honorifice v.
d. Schueren
Teuthonista 116
a Verdam; er ist ... glimpflich und freundtlich (
blandus et comis) Comenius
janua aurea (1643) 831; sehr glimpfliche sitten
modestissimi mores Stieler (1691) 673; so senfte was die zarte, daz nieman si bewarte, und als gelimpflicher sitte, daz nieman wart betrüebet da mitte Walther v. Rheinau
Marienleben 18
lit. ver.; davon ist glimpflicher geschwigen wenn geredt Geiler v. Keisersberg
seelenparadies (1510) 14
a; es würde nicht so glimpflich lauten, wan fluchs von anfange stünde: ich, der bürgermeister, und mein vater Schottel
hauptspr. (1663) 756; die pristaffen ... meinen, sie würden ihrem herrn ... ein groszes versehen, wenn sie gegen frembde gäste ... etwa mit angenehmer höffligkeit und ehrerbietung sich herauslieszen und glimpfflich erzeigeten Olearius
pers. reisebeschr. (1696) 96; der fischer verneinte ihre frage, empfing aber die vornehmen gäste glimpflicher als einst den armen pilger
deutsche volksb. 2, 40
Simrock. besonders von mündlichen oder schriftlichen äuszerungen: die redt höflicher und glimpflicher von sachen
Terenz (1499) 39
a; dann er hett mich gewiss behend mit schmachred geschmächt und geschend, drumb trat ich auff ein andre ban und redet jhn fein glimpfflich an W. Spangenberg
ausg. dicht. (1887) 135; in dem hat der grosz cantzler ... gantz glimpflich mit vil verheiszungen an Sinan Bassa geschriben Stumpf
Schwytzerchron. (1606) 36
a; als dein alter freund hab ich das recht zu dieser frage und hätte eine glimpflichere antwort verdient Nestroy
ges. w. (1890) 5, 48; du wärest sehr grob gewesen, er hätte dagegen sehr glimpflich geantwortet Hoffmann v. Fallersleben
ges. schr. (1890) 7, 165.
mit stärkerer betonung des sittsamen, anständigen: mit schimpflichen schwencken gespicket (doch glimpflich ohn alle unzucht), die schwermütigen hertzen zu freuden ermundern Hans Sachs
werke 10, 7
lit. ver.; es wäre disz ein tempel der keuschen und glimpflichen Diane Lohenstein
Arminius (1689) 1, 481
b; weilen der mensch zur liebe und erhaltung seines geschlechtes geneigt, dasz sie vor der ehe klüglich wehlen und in derselben sich glimpflich betragen v. Besser
schriften (1732) 1, 114. A@1@bb)
rechtssprachlich. A@1@b@aα)
dem rechte gemäsz, soviel wie '
rechtlich, billig': also ob ez in mit rechten zugesucht wird oder sust gericht wird, so sol ein richter glimphleich die pss vordern ... wirdet si im dann mit recht erkannt, so sol der richter glimphleich darnach reiten (15./16.
jahrh.)
österr. weist. 6, 317; (
sie) gaben dem herrn hochmeister einen andern eyd in schriften, der sie dünckte müglich und glimpfflich sein Schütz
hist. rer. pruss. (1592) 4 Dd 1
a. A@1@b@bβ)
vom subject aus im sinne von '
rechtfertig, rechtlich begründend',
öfter in der wendung glimpflich verantworten: auch wan sein gnade begert hatte, im ein mercklich summe gelts zu leihen, dez sie sich auch von notturft wegen nach dem gelimftlichsten verantwort hatten (15.
jahrh.)
städtechron. 3, 374, 25; kan ers glimplich verantwortten, so thu ers Luther
werke 34, 1, 342
W.; doch hett er gern die sach glimpflich verantwurt und sprach: es wäre also der schützen gewonheit Tschudi
rhron. helv. (1734) 1, 238
b Iselin; glimpfflich machen
sc. cem pravam, justificare quod injustum est voc. Melber bei Schmeller-Fr.
bair. 1, 1475. wiewol sie nit laugnen kunden, doch machten sie ihr sach auf das glimpflichest, so sie kunden (16.
jahrh.)
städtechron. 32, 430. A@22) A@2@aa) '
gelinde, mild',
prägnanter '
nachsichtig'
vgl. 3glimpf,
m., 2
a;
früh in einer glosse: parcis fonna gilimflichan (
hs. 11.
jahrh.)
gll. 2, 416, 6
St.-S. vom rechtsverfahren: so werden die anklag und urtheil auff glimpfflichere weise beschlossen Kirchhof
milit. discipl. (1602) 257; das interesse des gläubigers ..., der seinen vortheil bey der äuszersten härte weniger als bey glimpflicherem verfahren fand Niebuhr
röm. gesch. (1811) 2, 314;
in gegenüberstellung zu ernst(lich),
vgl. 3glimpf,
m., 2
a: soll die beschickte person mit freundlichen worten in glimpfflichem ernst befragt werden Widman
Fausts leben 374
lit. ver.; ein glimpfflicher ernst und ernstlicher glimpff ists best Petri
d. Teutschen weissheit (1604) 2, V 3
a;
auch allgemeiner: ich meinte, sie (
die politischen grundsätze) müszten glimpflicher zur anwendung kommen H. Laube
ges. schr. (1875) 16, 130;
von der strafe, der haft u. ä.: der ... führete ihm mit ... glimpflicher strafe zu gemüht, dasz er keinen guten hausshalter abgeben werde Grimmelshausen
Simplicissimus 502
ndr.; die glimpflichste haft ist eine probe auf den halt, den jemandes geist und charakter hat E. A. Roszmäszler
mein leben (1874) 389;
gegenüber einem gegner u. ä.: glimpfliches verfahren mit seinen feinden machet uns andere zu freunden Chr. Wolff
gedanken v. d. menschen thun u. lassen (1720) 569; sie sollen glimpflich vorgehen gegen die farbigen H. Grimm
volk ohne raum (1926) 2, 428;
in sonderheit bei friedensschlüssen: also ward der krieg, darinn man sich gar eines grossens streytes versach, mit glimpfflichen sachen gelegt Andr. v. Regensburg 608
Leidinger; ein glimpflicher friede ohne territoriale opfer konnte Österreich mit dem Verluste seines deutschen einflusses versöhnen Meinecke
v. Boyen 2, 19.
von beurteilungen: es werde solches mild und günstigklich gedeut, glimpflich aufgenommen
d. fruchtbr. ges. erzschrein (1639) 39
Krause; die Parther aber ... nahmen es nicht so glimpfflich auf A. U. v. Braunschweig
Octavia (1677) 5, 273; folgende übersetzung, welche ich dir ... zu deiner glimpflichen beurtheilung übergebe Triller
poet. betrachtg. (1750) 1, 397; glimpflicher sagt hr. Hermann, die änderung sei nicht elegant J. H. Vosz
krit. blätter (1828) 1, 284; frauen (
pflegen) solche verirrungen des herzens überhaupt glimpflicher aufzufassen
M. Meyr
erz. a. d. Ries (1868) 1, 33.
von mündlichen oder schriftlichen äuszerungen: sein zorn und seine drohungen schreckten mich so sehr, dasz ich allen meinen witz anstrengte, ihn durch glimpfliche worte wieder zu besänftigen Wieland
werke (1794) 12, 117; meinte aber doch mer zu richten mit glimpflichen undt wol gewählten als mit ernsten worten Abraham a
s. Clara
pred. 80
lit. ver.; hat der sultan Bājazet sie mit glimpfflichen und guten worten gemildert und gestillet Kirchhof
wendunmuth 2, 103
lit. ver.; wenn man sich genothdrungen findet, odiosa zu berühren, halt ich der sache sehr zuträglich, sich nach einer glimpflichen einkleidung umzusehen Musäus
physiogn. reisen (1778) 4, 142;
in besonderer anwendungsweise von mitteilungen, die man dem betroffenen '
schonend'
beibringt: indessen war es mir doch auch lieb, dasz ich der mutter, durch glimpffliche vorstellung der gefahr, die sie durch diese angewehnte unart sich auf den halsz ziehen würde, den kopf ... zurechtgesetzet hatte Chr. Thomasius
ged. u. erinner. (1720) 1, 19; ich habe mich nicht entbrechen können, durch diese ehrerbietige und glimpfliche vorstellung dem hn.
M. Sievers zu zeigen, wie sehr er sich vergangen hat C. L. Liscow
samml. sat. u. ernsth. s. (1739) 119; er war es, der ... mit glimpfflichen worten vor der ... gefahr warnte
bei Eschenburg
beispielsammlung (1788) 5, 434; bringe dies deinem vater möglichst glimpflich bei Gaudy
s. w. (1841) 9, 161.
auch von der gesinnung: die demagogen ... bequemten ... sich ... allmälig zu glimpflichern gesinnungen H. Zschokke
s. ausgew. schr. (1828) 1, 342.
in gegenseitigen beziehungen soviel wie '
versöhnlich, verträglich, freundschaftlich': ey man kan sich gar wol vergleichen, wenn man sich sonst nachbarlich helt, sich bescheiden und glimpflich stelt J. Ayrer
dramen 105
lit. ver.; sprichwörtlich ein glimpfflich und bescheiden mann kan einem weib viel fehle abziehen Petri
d. Teutschen weissheit (1604) 2, V 3
a; man musz es nicht machen wie die schlangen in Syria, die gegen die einwohner gar glimflich sollen seyn, aber gegen ausländer gar gifftig
Reinicke Fuchs (1650) 291; nicht weniger glimpfliche nachbarschafft erzeigten sie gegen den weltlichen fürsten v. Brandis
ehrenkräntzel (1678) 213; es herrscht ein zutraulicher glimpflicher ton Hegel
werke (1887) 19, 1, 223; wo der streit sich glimpflich entschied, durch vergleich und gleichgewicht Niebuhr
röm. gesch. 1, 449.
am häufigsten und heute noch am geläufigsten in bestimmten verbalen verbindungen wie glimpflich handeln: und mich dunkt, das ich dennoch hiemit meinen Adam gantz hab ym zaum gehalten und glimpfflich gnug widder hertzog Georgen, meinen feind, gehandelt Luther
werke 30, 2, 35
W.; dasz ich den ganzen tag den pfad der tugend wandeln, mit andern glimpflich handeln, mir nichts verzeihen mag J. A. Schlegel
verm. ged. (1787) 2, 24; ich möchte nicht mehr so glimpflich mit dem meineid handeln, denn dieser glimpf ist alles unheils quell Raupach
dram. w. e. gatt. (1835) 6, 99. glimpflich behandeln: ich habe darin die geheimnisse und wunder nicht glimpflicher als in den briefen behandelt H. P. Sturz
schriften (1779) 1, 160; nie wurde ein feind glimpflicher und schonender behandelt als damals die Franzosen von den Deutschen Moltke
ges. schr. u. denkw. (1892) 2, 221. glimpflich verfahren: der feldmarschalck ... resolvirte vielmehr: das er ... mit den chursächsischen aufs glimpffligste als immer muglich ... verfahren wolte B. Ph. v. Chemnitz
schwed. krieg 2 (1653) 405; aber so viel sieht man, dasz sie selbst mit Struensen etwas glimpflicher zu verfahren anfangen Lessing
werke 18, 25
L.-M.; die welt ist glimpflicher mit meinen sachen verfahren, als sie es verdienen Winckelmann
s. w. (1825) 11, 33; verfahren sie ja glimpflich und nachgiebig gegen einen solchen (
gast) Göthe IV 40, 78
W. glimpflich umgehen: man musz glimpfflich und scharpff, wie es die sach erfordert, mit den beichtkindern umgehen Abraham a
s. Clara
etwas f. alle (1699) 1, 122; warum wäre man sonst glimpflicher mit ihm umgegangen als mit den drey vorhergehenden betriegern Lessing
werke 8, 153
L.-M.; hei wüszte vel tau vertellen dorvon, dat de gerichten vel tau glimplich mit den gemeinen mann ümgüngen Fr. Reuter
werke 2, 383
Seelmann. glimpflich hergehen: denn wenn ich ihn fortschicken musz, so dürfte es dabei lange nicht so glimpflich hergehen Pfeffel
pros. vers. (1810) 5, 192; nicht so gemäszigt und glimpflich ging es 1176 bei einem ... streite zwischen den erzbischöfen von York und Kanterbury her Raumer
gesch. d. Hohenstaufen (1823) 6, 100.
in verbalen fügungen wie glimpflich abgehen, ausgehen, ablaufen
u. ä. bezeichnet glimpflich
soviel wie '
gerade noch glücklich', '
ohne sonderlichen nachteil': wären es landratten gewesen, es wäre nicht so glimpflich abgegangen H. Schmidt
mittheil. a. d. tageb. (1830) 147; wenn ich länger in seiner gesellschaft bleibe, könnte die sache nicht aufs glimpflichste ausgehen Nestroy
ges. w. (1890) 2, 234; doch lief es damals noch glimpflich ab Schubart
briefe 1, 151
Strausz; heute besonders von einer gefahr, von einem unfall: es scheint wieder einmal glimpflich abgegangen zu sein Ernst Jünger
das wäldchen 125 (1928) 12.
im gleichen sinn von der seite des betroffenen aus glimpflich davonkommen,
heute noch allgemein, auch mundartl.: glimpflich dervon kumme Martin-Lienhart
els. 1, 259; (
sie) sann darauf, wie sie ... möglichst glimpflich davonkommen könne H. Schmidt
alte u. neue gesch. a. Bayern (1861) 231; die bairischen bischöfe kamen glimpfli h davon H. v. Schubert
gesch. d. christl. kirche (1921) 522; ihr verdankt es nur der fürsprache der vortrefflichen schwägerin, dasz ihr so glimpflich davonkommt P. Dörfler
Apollonias sommer (1932) 96. A@2@bb)
allgemeiner '
freundlich, gütig, wohlwollend'
näherkommend: wenn die jungfrau daheim fein gelinde, glimpflich und freundlich mit den megden, mit den schwestern, mit den armen alten weibern und groszmüttern umgehet Mathesius
Syrach (1586) 2, 99
b; glimpfflich mit den kindern und hübsch umbgehen
clementer tractare liberos Corvinus
fons lat. (1646) 205; warumb gebraucht ihr euch nicht auch seiner glimpfflichen sitten, barmherzigkeit und güte? Opitz
opera 1 (1646) 286; (
die bergwerksgewerkschaften sollen) durch freyheiten und glimpfliche bezeigung zu freudigem und beständigem bergbau animiret werden Herttwig
bergb. (1734) 183
a;
so auch von personen: selig sind die sanfftmütigen und glimpflichen, denn sie werden das erdreich besitzen Mathesius
werke 2, 141
Lösche; der weis aber ist glimpflich und senftmüetig, der narr gar pald im harnisch ist Hans Sachs
fabeln u. schwänke 5, 105; er ist glimpflich unnd sünlich gewesen Mathesius
hochzeitpred. 101
Lösche. in concreten bezügen soviel wie '
behutsam': ob er wol ... wissen wird, wie ein iedwedes wild ... glimpflich anzulocken ... sey Chr. Weise
pol. redner (1677) 816; wann man solche (
brennessel) glimpflich tractirt, so brennen sie, da mans aber stark und hart reibet, so schaden sie nicht Abraham a
s. Clara
werke (1835) 1, 275;
mundartlich im schweiz. glimpfli(ch) umga mit etwas, z. b. mit eiern Staub-Tobler 2, 628. BB.
concret, entsprechend glimpfig 3
b '
weich, biegsam, geschmeidig'
: kärnt. glimpfle '
regsam, rührig, gewandt, schnell, behende' Überfelder 113.
körperlich '
weich, zart'
: els. glimpflich '
zart, von fingern: zu feiner arbeit geeignet' Martin-Lienhart 1, 259.