Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glimpflichkeit f.
glimpflichkeit , f. , substantivbildung zu glimpflich, seit der zweiten hälfte des 16. jahrh. belegt; entsprechend glimpflich A 2 als ' milde, güte ': er wird seiner rechtmessigkeit, gottfürchtigkeit und glimpffligkeit halben sehr gelobt E. Menius chron. Carionis (1562) 2, 221 b ; diese freundlichkeit, glimpffligkeit unnd gute feine sitten lasset uns lernen und merken Mathesius erkl. d. epistel a. d. Corinther (1591) 1, 373 b ; und sucht des reiches zwist nicht etwan durch den degen, nein blosz durch glimpflichkeit und güte beyzulegen v. König ged. (1745) 14 ; des kurfürsten erster staatsdiene…