Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesöff n.
gesöff , n. , früher noch gesöffe, coll. zu soff ( s. d. ), daneben gesüff, zu suff Schm. 2 2, 231. 1 1) das saufen: ihr wart vielleicht dem täglichen gesöff ergeben. Scriver seelensch. (1684) 367 ; drei zechbrüder, welche beim gesöff von der unsterblichkeit der seelen und der höllischen pein zu reden kamen. 42 (1, 22); der dem vater wegen gar zu groszer beliebung des gesöffes nicht gestatten wollte. Micrälius alt. Pomm. 3, 493 ; ein bauer, der sich dem gesöffe ergab. Möser sämtl. werke 2, 17 . 2 2) verächtlich oder scherzhaft für getränk: das elende gesöffe musz ihm über dem halse ( unverkauf…