Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gängig
gängig , gleich gänge, dessen verdunkelte adjectivische art darin neu aufgefrischt ist, wie in gäbig für gäbe ( vergl. gangheilig), daher es auch erst gegen das ende der mhd. zeit eigentlich in gang kommt, obwol schon im 14. jh. erscheinend, wie in Dietrichs flucht 6931 vil genge was daʒ mære die Riedegger hs. gengich hat, und selbst ahd. schon in zusammensetzungen durhkengik, missigengig Graff 4, 104 , in denen doch eine selbständige bildung vom subst. oder verb. vorliegen kann, die natürlich bei gängig auch möglich ist. nd. gengich, s. 1, b. 1 1) im eigentlichsten sinne 'gäng, gängig, gangba…