Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erringen
erringen , multo labore adipisci, ahd. arringan: mhd. liep liebe, leit leide erringen kan, ich wil ze fröiden schar. MS. 1, 88 b ; nhd. er hat sein stücklein brot mit saurem schweisz errungen. Stieler 1610 ; endlich hatten die Deutschen den sieg errungen; wem der grosze wurf gelungen eines freundes freund zu sein, wer ein holdes weib errungen, mische seinen jubel ein. Schiller 19 a ; wer hat das hohe kleinod dir errungen, das zu der länder fürstin dich gemacht? 20 a ; erringen will der mensch, er will nicht sicher sein. Göthe 7, 9 . im deutschen recht technisch: was die ehleute währender ehe z…