Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ermüden
ermüden , wie ermatten. 1 1) intr. fatigari, mit gen. der sache oder praepositionen: dîn lîp sol in geistlîcher üebunge dicke ermüeden. Suso bei Wackernagel lb. 976, 38 ; anstatt der pagen, lakeien und stallknecht hatte er böcke und säu, jedes fein ordenlich in seine natürliche liberei gekleidet, welche mir auch oft auf der weid aufgewartet, bis ich ihres dienstes ermüdet, sie von mir gejaget und heim getrieben. Simpl. K. 27; denn, wenn der mächtige des streits ermüdet, wirft er behend auf den geringen mann, der arglos ihm gedient, den blutgen mantel der schuld, und leicht gereinigt steht er d…