Eintrag · Goethe-Wörterbuch
ermatten
ermatten 1 intr a vom Menschen, vereinzelt vom Tier: (körperl u/od seel) schwach werden, an Kraft verlieren, ermüden; meist PartPrät iSv erschöpft; auch subst; einmal im Bild Schaff’, das Tagwerk meiner Hände, | Hohes Glück, daß ich’s vollende! | Laß o laß mich nicht e.! | Nein, es sind nicht leere Träume GWB 1,102 Hoffnung 3 [ Roderich: ] den Tod in ihren Blicken. | .. irrt [ Amenaide ] an uns heran, | Ihr Vater folgt und sie, ermattet, sinkt | An seine Brust GWB 9,438 Tancred 1669 Es singen die Priester: wir tragen die Alten, | Nach langem E. und späten Erkalten, | Wir tragen die Jugend, noc…