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Einbruch

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
14 in 12 Wb.
Sprachstufen
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14
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Einbruch

Einbruch

brechen Vb. ‘in Stücke teilen, zerfallen’, ahd. brehhan ‘brechen, reißen, vernichten’ (8. Jh.), mhd. brechen, asächs. brekan, mnd. mnl. brēken, nl. breken, afries. breka, aengl. brecan, engl. to break, got. brikan (germ. *brekan) sind verwandt mit den im Ablautverhältnis stehenden Bildungen Brache, 1Bruch m. und Brocken (s. d.) sowie mit lat. frangere ‘(zer)brechen’ (mit nur präsentischem n; s. Fraktur), so daß sich ie. *bhreg̑- ‘brechen, krachen’ als Ausgangsform erschließen läßt. – Brecher m. ‘Sturzsee’ (19. Jh., nach engl. breaker). aufbrechen Vb. ‘sich auf den Weg machen, gewaltsam öffnen’, mhd. ūfbrechen; Aufbruch m., mhd. ūfbruch. ausbrechen Vb., ahd. ūʒbrehhan (Hs. 13. Jh.), mhd. ūʒbrechen. einbrechen Vb. ‘gewaltsam eindringen’, ahd. inbrehhan ‘eindringen, hineinstürzen’ (9. Jh.), mhd. īnbrechen; Einbruch m., mhd. īnbruch ‘das Eindringen, Eingriff, Schaden’; Einbrecher m. ‘wer gewaltsam eindringt und sich an fremdem Eigentum vergreift’ (16. Jh.). gebrechen Vb. ‘fehlen, mangeln’, mhd. gebrechen ‘brechen, fehlen, mangeln’; nur noch in es gebricht (mir) an etw., z. B. an Geld, Zeit, Mut (d. h. etw. bricht „geht“ mir ab, daher ‘es fehlt mir’). Vgl. ahd. gibrehhan ‘zerschmettern’, reflexiv ‘sich unterwerfen’ (11. Jh.). Dazu gehört der substantivierte Infinitiv Gebrechen n. ‘körperlicher Fehler, Krankheit’ (14. Jh.); vgl. dagegen mhd. gebreche m. ‘Mangel, Beschwerde, Krankheit’; gebrechlich Adj. ‘hinfällig’, mhd. gebrechlich. verbrechen Vb. ‘das Gesetz brechen, sich schwer vergehen’, ahd. firbrehhan (9. Jh.), mhd. verbrechen ‘zerschlagen, zerstören’, ursprünglich verstärktes brechen (wie zerbrechen), doch schon in mhd. Rechtssprache ‘eine Verbindlichkeit, ein Gebot übertreten, verletzen’. Der substantivierte Infinitiv Verbrechen n. ‘Straftat, schweres Vergehen’ in diesem juristischen Sinne erst im 17. Jh. Verbrecher m. ‘Gesetzesbrecher’ (17. Jh.); dagegen bezeichnet mhd. frühnhd. verbrecher jeden, der sich eines kleinen Vergehens schuldig macht. verbrecherisch Adj. (18. Jh.).
2011 Zeichen · 92 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Eīnbrúch

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Eīnbrúch , des -es, plur. die -brǘche, die Handlung des Einbrechens. 1) Als ein Abstractum, ohne Plural, in allen Be…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Einbruch

    Goethe-Wörterbuch

    Einbruch 1 gewaltsames Eindringen a von Naturgewalt Einbrüchen der See wird Einhalt gethan B13,38,25 Schiller 26.1.98 b …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Einbruch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Einbruch , s. Bergbau , S. 664. – In der Heraldik soviel wie abgekürzter Faden (s. Faden ).

  4. modern
    Dialekt
    Einbruch

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    Einbruch Band 3, Spalte 3,517

  5. Spezial
    Einbruch

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ein|bruch m. (-[e]s, Einbrüche) 1 (gewaltsames Eindringen) scascinada (-des) f. 2 (Durchbruch) iruziun (-s) f. 3 (vom Wa…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit einbruch

30 Bildungen · 27 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von einbruch 2 Komponenten

ein+bruch

einbruch setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

einbruch‑ als Erstglied (27 von 27)

einbruchssicher

DWB2

einbruch·s·sicher

einbruchssicher adj. : 1888 b. d. erfindungen 8,263 R. 1962 Wendt liebesleben 290. 2 zu einbruch B 3 . durch zusammenbrechen gebildete verti…

einbruchsversuch

DWB2

einbruch·s·versuch

einbruchsversuch m. : 1961 spiegel 27,20. 1975 Kreuzer drogen 248. b plätze, orte, in oder durch die jmd. oder etwas eindringt:

einbruch als Zweitglied (3 von 3)

Schiefersteinbruch

DRW

schiefer·steinbruch

Schiefersteinbruch, m. Steinbruch zum Abbau von Schiefer bdv.: Schieferkaute dass wir ... meister G., leyendecker von U., mit unserm schieff…

steinbruch

DWB

stein·bruch

steinbruch , m. , mhd. ebenso, nebenform steinbrucht, m., Frisius 509 a . 1 1) steinlawine: und schlug der st. zu Mansfeld einem beide beine…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „einbruch". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/einbruch/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „einbruch". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/einbruch/pfeifer_etym. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „einbruch". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/einbruch/pfeifer_etym.
BibTeX
@misc{lautwandel_einbruch_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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