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Dod

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
8 in 6 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
18
Verweise raus
23

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Dod

Bd. 1, Sp. 1509
* Der Dod, des -en, plur. die -en, Fämin. die Dod, plur. die -en, ein nur im Oberdeutschen übliches, im Hochdeutschen aber völlig unbekanntes Wort, einen Pathen oder eine Pathe zu bezeichnen, in allen Bedeutungen dieses Wortes. In Schwaben lautet dieses Wort in dem weiblichen Geschlechte Toda. In andern gemeinen Mundarten so wohl Ober- als Niederdeutschlandes ist Tata bey den Kindern noch jetzt so viel als Vater, oder Mutter. Im Böhmischen bedeutet Ded den Großvater. S. Deutsch, Atte und Vater.
526 Zeichen · 9 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Dod

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    * Der Dod , des -en, plur. die -en, Fämin. die Dod, plur. die -en, ein nur im Oberdeutschen übliches, im Hochdeutschen a…

  2. modern
    Dialekt
    Dodm.

    Lothringisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Dod [dód fast allg.; dout D. Si. ] m. Tod: Umesunscht isch der D., un der koscht ’s Lewe. Sich ze D. lache. Geïnt der Do…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dod

489 Bildungen · 478 Erstglied · 6 Zweitglied · 5 Ableitungen

dod‑ als Erstglied (30 von 478)

Dodel

SHW

Dod-el Band 1, Spalte 1553-1554

dodada

LDWB1

dod·ada

dodada [do·dạ·da] f. (-des) Beschämung f., Bloßstellung f., Blamage f. ◆ gran dodada große Blamage. ▬ se dé na dodada sich sehr schämen, ein…

dodadú

LDWB1

dodadú [do·da·dú] m. Scham f., Schamgefühl n., Schamhaftigkeit f. ( → dodanza). ▬ avëi le dodadú Scham empfinden .

Dō²dǟrnst

WWB

Dō²d-ǟrnst m. völliger Ernst ( Alt Ha).

dodanza

LDWB1

dodanza [do·dạn·za] f. (-zes) 1 Scham f., Schamgefühl n., Schamhaftigkeit f. ( → dodadú) 2 Schändung f., Schande f. ◆ mancianza de dodanza S…

dō²darbēden

WWB

dō²d-arbēden V. [verstr.] (+ sik ) 1. (fast) so lange arbeiten, bis man stirbt. Wer sick deertarbeit’t, wärt mett deei Schärpklokken (Schell…

dodarium

MLW

* dodarium v. * dotarius .

Dodatsch

PfWB

dod·atsch

Dodatsch m. : ' langsamer Mensch ', Dodatsch [ RO-Rehborn ]; vgl. Topatsche . — Vielleicht zu Rhein. I 1426 Dotsch, VIII 1260/61 Totsche.

Dod-Ballāpur

Meyers

Dod-Ballāpur (»Groß-Ballapur«, zum Unterschied von dem 22 km nordöstlich gelegenen Tschik-Ballapur , »Klein-Ballapur«), Stadt im Distrikt Ba…

dō²dbeªden

WWB

dō²d-beªden V. am Sterbebett beten, Sterbegebete sprechen (WMWB). — Ra.: Met ähr bünt se an’t Doodbääden sie ist todkrank (WMWB).

dō²dbīten

WWB

dod·biten

dō²d-bīten V. [verstr.] durch Beißen töten. — Sprichw.: Wieker sick to en Schaup maket, den bitt de Wulf daut ( Tek Li).

Dodblacken

MeckWB

dod·blacken

Dodblacken m. Pl. Totenflecke: 'de Dodtblacken kamen hervör' Gry. Lb. 3, D 4 a .

dō²dbrennen

WWB

dod·brennen

dō²d-brennen V. durch Brennen töten. Dei Im’m dautbrennen den Bienenstock töten ( Bie Dd).

dodde

DWB

dodde , rohrkolbe typha und dann narrenkolbe, wie deutelkolbe und wie dieses zu erklären; vergl. Henisch 722 . Stieler 349 , der dafür auch …

Doddel

PfWB

dod·del

Doddel , doddelig , doddeln s. Dottel , dottelig , dotteln .

doddelfett

RhWB

doddel·fett

doddel-fett  Saarbr , Ottw , Saarl-Hüttersd ; dǫdəldęi- Saarbr-Völkl Adj.: fett, dick, dass er doddelt, watschelt.

doddelig

SHW

doddelig Band 1, Spalte 1553-1554

Doddel III

RhWBN

Doddel III m.: Trottel, auch Saarl-Berus ; dafür auch Doddeler, Duddeler.

doddeln

RhWB

doddeln -ǫd- Saarbr , Ottw , Saarl , Merz ; -ǫr- Wend u. Ottw schw.: 1. schwabbeln, von einer dickflüssigen Masse, Fett. Bruch , zu weiten H…

doddeln II

RhWBN

doddeln II -o-, –u- Siegld schw.: fehlerhaft, stotternd sprechen. — Abl.: der Doddeler.

dod als Zweitglied (6 von 6)

landod

KöblerAe

*landod , Adj.? Vw.: s. ge- Hw.: s. land E.: s. land L.: Hh 194

rādod

KöblerAe

*rādod , Adj. Vw.: s. ge- Hw.: s. *rād (3) E.: s. *rādian L.: Hh 252

gelandod

KöblerAe

gela·n·dod

gelandod , Adj. nhd. landbesitzend E.: s. ge-, *landod L.: Hh 194

gerādod

KöblerAe

gerādod , Adj. nhd. klug, verständig E.: s. gerādian L.: Hh 252

Hapedod

Wander

hape·dod

Hapedod Hapedoden leven am langsten. – Kern, 889. Hoffetod. – Reiche Onkel und Tanten leben denen, die von ihnen zu erben gedenken, oft zu l…

ungeėndod

KöblerAe

ungeėndod , Adj. nhd. endlos, grenzenlos ÜG.: lat. infinitus GlArPr Q.: GlArPr E.: s. un-, ge-, ėnde (1) L.: Hall/Meritt 376, Kuhn 384

Ableitungen von dod (5 von 5)

bedoden

MeckWB

bedoden absterben, nachlassen, vom Schmerz einer Wunde: nu bedod't dat Lock all Ro Dierh ..

dôde

MNWB

dôde , m. , f. , der, die Tote.

verdoden

MeckWB

verdoden 1. a. Spr. abtöten: 'de doetsunde vordodet in deme mynschen de delaffticheit disser hillighen meinschop' ( Rutze) Schill.Lübb. 5, 3…