Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Docht m.
Docht m.
Docht m. ‘gedrehter Brennfaden einer Kerze oder Lampe’. Ahd. tāht ‘Docht, Schnur’ (10. Jh.), mhd. tāht m. n. f., mnd. dacht, decht, anord. þāttr m. ‘Draht, Faden, Docht, Abschnitt, Teil’ (germ. *þēhta-) können mit armen. t‛ek‛em ‘drehe, flechte, wickle’ und lat. texere ‘weben, flechten’ an die Wurzel ie. *tek- ‘weben, flechten’ angeschlossen werden. Sie bezeichnen somit ursprünglich ‘etw. Zusammengedrehtes’. Im Nhd. hat sich die Form mit verdumpftem Vokal o durchgesetzt.