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Besteck

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
10 in 10 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
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Verweise raus
9

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Besteck

Bd. 2, Sp. 761
Besteck (chirurgisches B.), die in einem Futteral aufbewahrte Sammlung von Instrumenten für bestimmte chirurgische Operationen, im engern Sinn die lederne Verbandtasche mit den Instrumenten, deren der Wundarzt für die gewöhnlichsten Vorfälle bedarf. – Im Wasserbau ist B. (Bestick) die Bestimmung der Querschnittform eines Dammes. – Im Seewesen ist B. des Schiffes die Bestimmung der geographischen Länge und Breite seines Ortes. Die Besteckrechnung (Besteckaufnahme) stützt sich beim observierten B. auf astronomische Beobachtung, beim gegißten B. auf Beobachtung des gesteuerten Kurses, also des Kompasses und der geloggten Fahrt. In beiden Fällen wird der gefnn dene Ort für 12 Uhr wahre Schiffszeit (Mittagsbesteck) berechnet und auf der Seekarte eingetragen (B. absetzen, ausmachen). Das gegißte B. ist ungenauer als das observierte. Der Unterschied zwischen beiden (Stromversetzung) läßt auf eine Strömung schließen, ist aber zuweilen die Folge von Beobachtungsfehlern.
985 Zeichen · 14 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bestèck

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Das Bestèck , des -es, plur. die -e. 1) Ein Futteral, in welches gewisse zusammen gehörige Werkzeuge gesteckt werden. No…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Besteck

    Goethe-Wörterbuch

    Besteck a Behältnis, Tasche mit chirurg Instrumenten; in Wj für die von Wilh in Lj erworbene lederne Tasche des Wundarzt…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Besteck

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Besteck , in technischer Bedeutung ein leicht tragbares Behältniß. besonders zur Aufbewahrung von Instrumenten, mathemat…

  4. modern
    Dialekt
    Besteck

    Elsässisches Wb.

    B e steck n. wie hochd. Logelnh. Str. U., urspr. wohl Behälter od. Futteral zum Hineinstecken, dann der hineingesteckte …

  5. Spezial
    Besteck

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Be|steck n. (-[e]s,-e) 1 pestech m. , posades f.pl. , massaries da mësa f.pl. 2 (nur Löffel) cazadöra f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit besteck

7 Bildungen · 5 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von besteck

be- + steck

besteck leitet sich vom Lemma steck ab mit Präfix be-.

Zerlegung von besteck 2 Komponenten

best+eck

besteck setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

besteck‑ als Erstglied (5 von 5)

bestecken

DWB

best·ecken

bestecken , fixum haerere, stecken bleiben, bekleiben, praet. bestack, wie beliegen, belag: im schnee, im sumpf, koth, im loch bestecken, im…

bestecken

FWB

1. ›(wo) stecken, festsitzen, ohne Bewegungsmöglichkeit sein‹; in Verbindung mit bleiben (oft): ›stecken, hängen bleiben‹; im einzelnen von …

bestecker

DWB

best·ecker

bestecker , m. in mehrfachem sinn: bestecker der reben, palator, pedator.

besteck als Zweitglied (1 von 1)

messerbesteck

DWB

messer·besteck

messerbesteck , n. futteral zur aufbewahrung mehrerer messer und gabeln; auch für aufbewahrung von messer, gabel und löffel auf reisen. Jaco…

Ableitungen von besteck (1 von 1)

bestecke

BMZ

bestecke swv. 1. transitiv. a. bestecke. diu welt ist ein garte, dâ got inne brechen sol daʒ wunneclîche loup, daʒ sîner vröuden sal besteck…