Wossidia MeckWBN
Barg Pl. Barg', unter schriftsprachlichem Einfluß Barge
m. Berg, älter: 'berg' mons Chytr. 46;
Barg Mi 6
a; Schmidt Gad. 2, 176. 1. bezeichnet eine größere, aber auch jede kleinere Erhebung im Gelände, was sich aus der durchweg ebenen Natur des Landes erklärt; ein auffallend hoher Grad der Bodenerhöhung kann durch Hinzufügen des Adjektivs hoch noch hervorgehoben werden; im Falle der besonderen Benennung einer kleineren Erhebung greift die Mundart mangels eines eigenen Wortes zum hd. 'Hügel', jedoch gewöhnlich nur in Verbindung
Mit Barg in stehender Wendung (
s. u.); zur Bezeichnung einer Hügelkette dient das hd. 'Gebirge': dor (nach LuLudwigslust@DömitzDöm zu) is luter Gebirg HaHagenow@BelschBelsch; dat Dörp liggt dull in de Gebirge (twischen dat Gebirg) WiWismar@KuhlenKuhl; Gü Güstrow@RothspalkRothsp; RoRostock@BookhorstBookh; Gres; charakteristische Erscheinungsformen eines Berges werden häufig mittels Komposita benannt, wie
z. B. Kugelbarg für einen rundlichen Berg, Rügg'barg für einen lang und in Form eines Rückens sich hinziehenden Berg, Schänbarg für einen hell scheinenden Berg, von dessen Kuppe die obere Erdschicht durch Regen und Wind abgetragen ist und bei dem die helle Sandschicht zum Vorschein kommt; der ansteigende Teil des Berges heißt
Anbarg (
Sp. 293); Syn. Anäuwer (
Sp. 292). Sprachliche Verwendung a. in präpositionaler Verbindung mit achter, dörch, œwer, tau, üm, up
u. a. konkret und übertr. gebraucht; achter (hinner): de Scheper hödd achter den Barg; bes. um anzudeuten, daß etwas außerhalb des Gesichtskreises liegt: dee wahnen ne Mil achtern Barg in ganz entlegener Gegend RoRostock@RibnitzRibn; eija Brummsuse, wo wahnt denn Peter Kruse? Dor achter den Barg woll in de Grund, dor hett he sin Hus, dor is de Hund (bekanntes Wiegenlied) Wo.
V. 3, 29; Süsing, Brummsüsing, wat süselt de Wind, achter den Barg dor liggt 'n lütt Kind 3, 32; Huse, Brummsuse, wo wist du hen? Achtern Barg nah 't Bruthus hen 3, 31 a; auf die Frage wo wist du hen? gibt man als ausweichende Antwort:
glik achtern Barg! PaParchim@DobbertinDobb; Klas, wo Aas? Achtern Barg, pul af (Ruf der aasfressenden Krähe) Wo.
V. 2, 747; übertr., um Prahlerei zurechtzuweisen: achtern Barg wahnen ok noch Lüd',
d. h. es gibt anderswo auch tüchtige Menschen, gute Einrichtungen usw. allgem.; mit seiner Gesinnung, seiner Absicht achtern Barg hollen,
d. h. damit zurückhalten, sie geheim halten vielf.; ä. Spr.: 'frame Wedewen ..., de hinder dem Berge holden' Gry. Wed. P 2
b; doch du büst hüt gar to arg, Un so holl ick achter 'm Barg Nd. Jb. 62, 170; ferner: 'ein Prediger schal nich ... den Mantel na dem Winde holden, noch achter dem Berge den Schulewagen tehen' (
d. h. kein Heuchler sein) Gry. Lb. 1, F 4
a; vom geistig Zurückgebliebenen sagt man: he hett hinnern Barg hött StaStargard@FriedlandFriedl; achter wekkern Barg hebben wi Swin hött? fragt man wohl denjenigen, der einen mit 'du' anredet mehrf.; nach der Geburt des Kindes bruukt he (der Ehemann) sick nich mihr achtern Barg verstäken,
d. h. auf sein Eherecht zu verzichten Ro. dörch: männigmal führt de Iserbahn dörch 'n Barg durch den Bergtunnel Ro; übertr. den höchsten, äußersten Grad einer Tätigkeit, einer Eigenschaft betonend: einen dörch 'n Barg laben ihn bis zum Äußersten loben,
eig. ihn so laut loben, daß es durch den Berg dringt RoRostock@TessinTess; GüGüstrow@GülzowGülz;
dei lawt em jo dörch den 'n Barg Camm. Bil. 144; der Überkluge kann nägen Mil dörch 'n Barg rüken WiWismar@PoelPoel; vom allzu Gefräßigen:
Frätsack is he dörch 'n Barg MaMalchin@BrudersdorfBrud; vom Spaßvogel:
Ausbund is he dörch 'n Barg Ma Malchin@RemplinRempl; ebenso vom ganz Leichtsinnigen: dat wir 'n Luftibus dörch 'n Barg RoRostock@WustrowWustr. œwer: de Gören lopen œwern Barg; Rätsel: worüm löppt de Has' œwern Barg? Wil hei nich dörch kann allgem.; gegen de Tit, dat du kümmst, is de Has' lang' œwern Barg HaHagenow@RedefinRed; übertr.: dor kümmt de Buck all wedder œwern Barg tau lopen zu Kindern, die zu maulen anfangen wollen HaHagenow@LehsenLehs; min Vadder is mit de Hunn' œwern Barg lopen sagt der unehelich Geborene, dessen Vater unbekannt ist Wa; der plötzlich Ausgekniffene, Verschwundene is mit de Hunn' (mit de Ivenacker Windhunn') œwern Barg Wa; im gleichen Sinne die Wendung: dee is œwer alle Barge SchwSuck; dieselbe Rda. verhüllend von dem aus dem Leben Geschiedenen Wa; der durch den Tod erlöste is ok œwern
Barg RoRostock@KlockenhagenKlock; bes. die Überwindung eines Hindernisses, einer schwierigen Lage ausdrückend: nu is he œwern Barg rœwer er hat die Krankheit, die wirtschaftliche Notlage glücklich überstanden vielf.; in ironischem Sinne: einen œwern Barg helpen,
d. h. jem. zu einem Verlust verhelfen,
z. B. beim Skatspiel durch zu hohes Reizen StaStargard@Alt StrelitzAStrel. tau, meist ohne Artikel: dat is, as wenn de Buck tau Barg geiht und dort Kot fallen läßt, Rda. bei zu schwacher Düngung Ro Rostock@RibnitzRibn; als feste Wendung im Sinne von empor, in die Höhe: dor stahn einen jo de Hoor tau Barg! allgem.; se is (geiht) all hoch tau Barg ist schwanger GüGüstrow@NiendorfNiend. üm: de Jungens lepen dreimal üm den Barg; übertr. um anzudeuten, daß etwas auf Umwegen geschieht: der umständlich Redende treckt ierst föftig Mal üm 'n Barg rüm, ihrer he dormit rutkümmt Wa; Johann Kuhschwanz (eine Schwankfigur) bittet den Pastor, ihn bäten wit üm 'n Barg rüm aufzubieten,
d. h. seinen Namen beim Aufgebot in der Kirche nicht direkt zu nennen GüGüstrow@Groß WokernGWok. up: dat Hus liggt up 'n Barg; ick güng up 'n Barg sitten un wull min Schoh flicken (Beginn eines bekannten Verwunderungsliedes) Wo.
V. 2, 1629; 1630. vör: de Graben liggt vör 'n Barg; übertr.: nu steiht he dor, as de Oss vör 'n Barg,
d. h. er weiß nicht, was er tun soll allgem. b. in Verbindung mit Adjektiven wie hoch,
gollen u. a.: eine schlecht riechende Zigarre is up 'n hogen Barg tau smöken Wa; übertr.: um sein Ziel zu erreichen möt he noch väl hog' Barg' œwerstigen,
d. h. noch viele Schwierigkeiten überwinden RoRostock@KlockenhagenKlock; ferner mit gollen zur Bezeichnung von etwas höchst Kostbarem: mi künn een 'n gollen Barg gäben, ick ded' 't doch nich Wa; der Verliebte süht in sin Brut gollen Barg' HaHagenow@RedefinRed. c. in stehender Verbindung mit den Substantiven Hügel und Dal: dor hett he (der Wind) Hügel un Barg' tosamenschanzt SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; du plöögst jo luter Hügel un Barg' ganz ungleichmäßig Wa; eine uneben gepflügte Ackerfläche is all Hügel un Barg' WaWaren@SparowSpar; as ick lütt wir, künn ick vier dwingen, as ick grot wir, künn ick Hügel un Barg' ümwringen (Rätsel vom Ochsen) Wo.
V. 1, 76 a; der Draufgänger
will Barg' un Hügel dalbräken SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; der Erzlügner lüggt (snackt) Hügel un Barg' tausam WaWaren@JabelJab; Wa; du hest noch mal Hügel un Barg' tau bestigen wirst noch allerlei erleben RoRostock@KlockenhagenKlock; gern stellt der Volksmund Berg und Tal gegenüber: nu kamen Barg un Dal tausamen, säd' de krummpucklig Snidergesell, donn föl he in 'n Graben Ma@ Schröd; Barg un Dal begegen sick nich, œwer woll Minschenkinner,
d. h. man muß stets an Vergeltung im Leben denken Muss. in Jb. 5, 121; dor hett sick Barg un Dal begegent zwei erbitterte Feinde haben sich ausgesöhnt HaHagenow@RedefinRed; der Ungebärdige will alle Barg' in de Grünn' bringen ebda. 2. übertr. auf eine Stätte oder Einrichtung, die auf einem Berge liegt, meist in verhüllender Absicht,
z. B. auf den Friedhof, der sich vielerorts auf einem Berge befindet: ick kam ok bald nah 'n Barg sagt derjenige, der sein Lebensende erwartet WaWaren@Klein LuckowKLuck; der Verstorbene treckt rup nah 'n Barg PaParchim@Groß NiendorfGNiend; ebenso: dee kümmt rup nah 'n Parchimer Barg, wo nämlich der Friedhof liegt SchwSchwerin@CrivitzCriv; ferner auf ein hoch gelegenes Armenhaus in Wa: dei is up 'n Barg Neese Leb. 101. 3. jegliche Aufhäufung, einen Haufen bezeichnend: dor liggt 'n Barg Ketüffel, Mess, Räuben usw.; auch die runden oder länglichen Kartoffelmieten,
d. h. die für den Winter auf dem Felde aufgeschütteten Kartoffeln, die gegen den Frost mit Stroh oder Kartoffelkraut bedeckt und mit einer Erdschicht beworfen werden Ha Hagenow@BantinBant; Hüls; Mars; Pampr; SchöSchönberg@MenzendorfMenz; Rieps; Sab; Syn. Ketüffelbarg und das eigentliche Fachwort Mit (
s. Mit
1); daher inbargen einmieten;
vgl. die Zss. Ierd'barg,
Mullbarg m. Komposthaufe, Messbarg
m. Dunghaufe, Hakelbarg das oben auf dem Hakeltun (
s. d.) aufgeschichtete Busch- und Dornengestrüpp, Syn. Hakelwark (
s. d.), ferner Fedderbarg
m. Federbett. Häufig in der verblaßten Bedeutung eine große Menge, sehr viel: dat hett 'n Barg Geld kost't SchwSchwerin@CrivitzCriv; hei hett 'n ganzen Barg (nämlich Getreide) inführt Schmidt Gad. 2, 176; dee hett 'n Barg utsapen ein tüchtiges Quantum SchöSchönberg@DemernDem; dor kümmt 'n Barg Küll rin nah de Stuw Ro; bi denn' Köster hebben wi 'n Barg lihrt tüchtig was gelernt Schw; dat geiht mi all 'n Barg bäter allgem. 4. im Volksglauben ist der Berg häufig der Wohnsitz dämonischer Wesen, bes. der Zwerge (und Riesen), daher die Bergnamen Mönkenbarg, Unnerierdschbarg, Zwergenbarg;
vgl. auch die FN.: Bodder-, Peter(s)-, Petermönken-, Rammels-, Wiwerbarg, de Hog' Barg; ferner der Ort, wo Schätze, goldene Wiegen usw. vergraben sind und behütet werden,
vgl. Bartsch 1.
Bd.; Wo. Sa. 5. adverbiale Zss.: bargaf den Berg hinab: bargaf geiht 't bäter as bargup; gleich bargdal (
s. d.); bargan den Berg hinan: dat güng ümmertau bargan allgem.; dat geiht ornlich 'n bäten bargan, nämlich wenn mehrere Menschen von ungleicher Größe so nebeneinanderstehen, daß sich eine aufsteigende Linie ergibt StaStargard@ZachowZach; dor kann noch väl Water bargan lopen, bargdal noch gor tau väl mihr, bis jenes Ereignis eintritt WaWaren@Groß GievitzGGiev; übertr.: nu geiht 't doch all wedder bargan mit em aufwärts mit seiner Wirtschaft vielf.; bargdal gleich bargaf den Berg hinab, wofür auch dalbarg (
s. d.), ä. Spr.: 'berchdael' declivis Chytr. 48; de Gören lepen bargdal; Schmidt Gad. 3, 92; Ulenspeigel hett ümmer weint, wenn 't bargdal gahn is Lu Ludwigslust@GorlosenGorl; in freierer Anwendung: dee meiht so, dat de Seiss bargdal löppt,
d. h. er mäht die Stoppeln ungleichmäßig lang, nämlich auf der Anschlagseite höher als am anderen Ende MaMalchin@GielowGiel; beim Abziehen des Schafes ruft die Krähe dem Schäfer zu: treck af, treck af, bargdal, bargdal,
d. h. er soll mit dem Fellabziehen beim Kopfende beginnen Wo.
V. 2, 773; das wohlschmeckende Getränk löppt tau dull bargdal die Kehle hinunter SchöSchönberg@SteinbeckSteinb; auf den Zeitablauf bezogen,
z. B. von der Mitte der Woche ab gerechnet: nu geiht 't bargdal dem Ende der Woche entgegen, so sagen die Arbeiter am Mittwochabend MaMalchin@Klein HelleKHelle; WaWaren@ZiddorfZidd; StaStargard@NeuendorfNeuend; oder von der Sommersonnenwende ab: nu geiht 't wedder bargdal,
d. h. die Tage werden wieder kürzer WaWaren@JabelJab; SchwSchwerin@CrivitzCriv; auch vom dritten Sonntag nach Epiphanias ab, weil das Evangelium dieses Sonntags mit dem Satz 'Da Jesus vom Berge herabging' beginnt und man zugleich seit diesem Tage den Übergang zu milderer Witterung erwartet: von nu an geiht 't wedder bargdal SchöSchönberg@KalkhorstKalkh; bargup den Berg hinauf: du mööst dorhen väl bargup führn; Ulenspeigel is ümmer bang' wääst vör 't Bargupgahn LuLudwigslust@GorlosenGorl. — FN.: Adder- (
Sp. 68), Adebors- (
Sp. 72), Apteiker- (
Sp. 423), Arwten- (Ard-, Arn-) (
Sp. 457), Ascher(s)- (
Sp. 465), Äsels- (
Sp. 472), Backaben(s)-, Bäcker-, Bäckerlaken-, Backhusen-, Bahl(en)-, Barkenbusch-, Barm-, Batallgen-, Bäuken(brumm)-, Bäuner-, Beerböm-, Beesen-, Beier-, Bettel-, Bickbeeren-, Bir-, Blänk-, Blaum-, Blaut-, Bleik(er)-, Bleikels-, Blocks-, Bockholts-, Bocks-, Bodder(brots)-, Boors-, Borg-, Born-, Bossel-, Bram-, Bräm-, Brammwins-, Brandeiks-, Brands-, Brauk(s)-, Breit-, Bremsen-, Brenn-, Brennings-, Brüggels-, Brüjams-, Brummelbeers-, Brut-, Buchten-, Bucks-, Buddel-, Büdels-, Buer(rosen)-, Buersolls-, Bullen-, Buller-, Bussel-, Bützbäk-, Buutze-, Dachsen-, Dänen-, Dannen-, Däsen-, Dik-, Doden-, Dokter-, Dollen-, Draken-, Duben-, Dunken-, Düwels(brooks)-, Dwas-, Eier-, Ellerrads-, Fierabends-, Fleisch-, Fort-, Freuden-, Füer-, Gäbels-, Galgen-, Gäuden-, Gauerken-, Geld-, Gerichts-, Glücks-, Gnägel-, Gnurr-, Gold-, Göll(eken)-, Gosaren-, Gotts-, Gränen-, Gräunings-, Gräwings-, Grubben-, Grugels-, Grund-, Güls-, Hackups-, Hägen-, Hahnen-, Häkel-, Hasen-, Haspel-, Hassel-, Hau-, Häuhner-, Heid'-, Hell-, Hexen-, Hingst-, Hitt-, Holt-, Honnig-, Hoppen-, Ilen-, Iser-, Jau(we)ls-, Jitt-, Jöhr(k)en-, Jülken-, Jungfern-, Juuchhans-, Kahlen-, Kannen-, Kapellen-, Kapen-, Kappköster-, Karfunkel-, Kark-, Katten-, Kauh-, Kes'-, Kik-, Kisten-, Kiwitts-, Klapen-, Klapper-, Klingen-, Klocken-, Klüs(en)-, Klut(en)-, Knipp-, Knüppel-, Kolk-, Königs-, Köppen-, Kopper-, Köter-, Kreihen-, Krons-, Krümmel-, Krüz-, Kul-, Leihm-, Liten-, Lübschen-, Lus-, Luurns-, Maschkawen-, Mönken-, Moordiks-, Mückenfänger-, Mull-, Müsel-, Ogen-, Ossen-, Paasch-, Palm-, Panner-, Papedöönken-, Papen-, Päper-, Peerbrauks-, Peilings-, Peter(s)-, Petermönken-, Pingst(er)-, Platt(en)-, Pölter-, Pöppel-, Pötter-, Quäl-, Rabens-, Rädder-, Rads-, Rammels-, Rauden-, Reh-, Reit(wisch)-, Richt-, Ri(d)en-, Ripen-, Rugen-, Rüter-, Sand-, Schapwascher-, Schatten-, Schatz-, Scheidel-, Schiben- (Scheiben-), Schinken-, Schinner-, Schit-, Schor-, Schrodel-, Schuchuts-, Schwalken-, See-, Slüs'-, Smäd'-, Snuws-, Sœbendüwels-, Sod-, Sparlings-, Speigel-, Splett-, Staken-, Stäklings-, Stein-, Strit-, Struk-, Strükel-, Sülwer-, Sünnen-, Swanz-, Sweden-, Swin-, Tatern-, Teer-, Tempel-, Tippen-, Tips-, Töbers-, Trünnel-, Tüffelkauken-, Türken-, Twääschen-, Ulen-, Unholds-, Unrats-, Viers-, Vœgelken-, Voss-, Warwel-, Wäse-, Wauden-, Wäwer-, Weigen-, Weiten-, Wid'-, Win-, Windfelds-, Witten-, Wittheid'-, Wiwer-, Wohrs-, Woorten-, WörmWulfskul-, Wulken-, Zägen-, Zappen-, Zikkerzägen-, Zipollen-, Zitronen-, Zwergenbarg; Bargbreid', -kawel, -rämel, -sal, -soll, -stükken, -tog; ferner: Achtern Barg. S. Neum. 70
f. — Vielfach als Straßenname begegnend, meist für eine ansteigende Straße,
vgl. hd. 'Bergstraße', im Volksmund einfach Barg genannt:
dee wahnt up 'n Barg SchwSchwerin@CrivitzCriv;
vgl. Anbarg (
Sp. 293); ferner: Klœter-, Loh-, Speigel- (hd. 'Spiegelberg'), Zilinnerbarg; gelegentlich auch kennzeichnend zum Personennamen hinzutretend, so hieß
z. B. in StaStargard@KratzeburgKratz jem. Barg-Wilk, weil er auf einem sagenreichen Berg wohnte Wa. — Mnd. berch
m. — Bl. 50
b; Br. Wb. 1, 54; Da. 15
a; Dä. 23
a; Me. 1, 233; Ri. 10; Schu. 23.