Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
auffangen
auffangen , intercipere, excipere, nnl. opvangen, haschen. 1 1) den flüchtling, den dieb, den boten auffangen; das pferd, das wilde thier, den hund auffangen; die flöhe im bett auffangen; der fuchs sagt: aus rache fiel mir ein ein überflüssigs huhn zu zeiten abzulangen, untreue hennen aufzufangen, und in das taubenfleisch grausam verliebt zu sein. Hagedorn 2, 136 ; einen fallenden mit den armen auffangen; als mich Ännchen eines tags auf der strasze auffieng. der arme mann im T. 72; zu tisch komm ich, wenn mich nichts auffängt. Göthe an fr. v. St. 1, 100 ; zimmer, auf dessen schwelle sie der vo…