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mnd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
13 in 13 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
26
Verweise raus
19

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

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merken Vb. ‘wahrnehmen, entdecken, spüren, mit dem Verstand auffassen und im Gedächtnis festhalten’, ahd. merken ‘bezeichnen, angeben, abgrenzen’ (11. Jh.), mhd. merken ‘beachten, beobachten, wahrnehmen, sich einprägen, mit einem Zeichen versehen’, asächs. merkian, mnd. mnl. nl. merken ‘markieren, bezeichnen, spüren’, anord. merkja ‘kenntlich machen, bezeichnen’, schwed. märka (germ. *markjan) sind abgeleitet von den unter Marke f. (s. d.) angeführten neutralen Substantiven. Ebenfalls dazu sind gebildet ahd. markōn ‘begrenzen, kennzeichnen’ (um 800), asächs. markon ‘bestimmen, bemerken’, aengl. mearcian ‘bezeichnen’, engl. to mark, anord. marka ‘kennzeichnen, bekanntmachen, verstehen’. Als Ausgangsbedeutung ist anzusetzen ‘mit einem Zeichen versehen’, woraus ‘das Gekennzeichnete wahrnehmen und beachten’. – merklich Adj. ‘deutlich, wahrnehmbar’, mhd. merklich ‘wohl zu beachten, bemerkbar, deutlich, bedeutend, wichtig’. merkwürdig Adj. ‘seltsam, verwunderlich’ (19. Jh.), ‘bemerkenswert, bedeutsam’ (17. Jh.); Merkwürdigkeit f. (18. Jh.). anmerken Vb. ‘eine (ergänzende) Bemerkung machen, anzeichnen, be-, vermerken’ (16. Jh.); vgl. ahd. anamerken (9./10. Jh.), mhd. anemerken ‘angrenzen’; Anmerkung f. ‘Vermerk, (kurze) Erläuterung’ (15. Jh.), auch ‘Fußnote’ (17. Jh.), nach lat. observātio ‘Wahrnehmung, Beobachtung’. aufmerken Vb. ‘seine Gedanken konzentriert auf etw. richten, aufpassen’ (15. Jh.); aufmerksam Adj. ‘gut aufpassend, konzentriert folgend, höflich’ (17. Jh.); Aufmerksamkeit f. (17. Jh.). bemerken Vb. ‘wahrnehmen, ergänzen, seine Meinung zu etw. äußern’, ahd. bimerken ‘aufzeichnen, kennzeichnen’ (11. Jh.), mhd. bemerken ‘beobachten, prüfen’; Bemerkung f. ‘kurze Meinungsäußerung zu etw., Wahrnehmung, Beobachtung’ (17. Jh.). vermerken Vb. ‘notieren, merken’, spätmhd. vermerken ‘(be)merken, gewahr werden’; Vermerk m. ‘Notiz, Eintragung’, älter ‘Bemerkung’ (17. Jh.).
1900 Zeichen · 79 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    anmerkensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    anmerken , sw. V. Vw.: s. anemerken*

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Anmêrken

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Anmêrken , verb. reg. act. bedeutet nach Maßgebung des einfachen Verbi merken: 1) An einem Gegenstande bemerken. Ich hab…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
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    Goethe-Wörterbuch

    anmerken auch -ck- 1 schriftl festhalten, verzeichnen gelegentl mit refl Dat a (zur Erinnerung) notieren, aufzeichnen Um…

  4. modern
    Dialekt
    anmerkenschw.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    an-merken schw. : sich etwas a. lassen, wie schd. Er loßt sich nix aaⁿmerke [allg.]. Rhein. V 1087 ; Bad. I 57 .

  5. Spezial
    anmerken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    an|mer|ken vb.tr. 1 (anstreichen) segné (sëgna), cuntrassegné (-ssëgna) 2 (notieren) anoté (-tëia), tó nota, osservé (-v…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit anmerken

2 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

anmerken‑ als Erstglied (2 von 2)

Anmerkenswürdig

Campe

anmerken·s·wuerdig

○ Anmerkenswürdig , — er, — ste, adj. u. adv. würdig angemerkt zu werden, was angemerkt zu werden verdient. Ein großes, anmerkenswürdiges Wo…