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Abdruck

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Meyers
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14 in 12 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Abdruck

Bd. 1, Sp. 21
Abdruck, ein Gebilde, das durch Druck hervorgebracht wird und ein Abbild des drückenden oder gedrückten Körpers darstellt, z. B. die Erzeugnisse der Buchdruckerei, Kupferstecherkunst, des Naturselbstdrucks (s. d.) etc., Abdrücke in Relief sind vertieft oder erhaben. Unmittelbare Abdrücke liefern ein verkehrtes Bild und dienen meist nur als Matrizen, von denen man durch abermaligen A. oder durch Abguß (s. d.) die verlangte Form erhält. Vgl. auch Galvanoplastik. Natürliche Abdrücke von Pflanzen und Tieren findet man in vielen geschichteten Steinen; bei ihnen ist die Substanz des organischen Körpers vollständig verschwunden. Abdrücke des innern Hohlraums von Schneckenschalen, Muscheln etc. nennt man Steinkerne (vgl. Petrefakten). – Im Zeitungs- und Zeitschriftenwesen ist der A. einzelner Artikel, das sind selbständige Darlegungen, die an sich geeignet sind, als Schriftwerke ein Urheberrecht zu begründen, aus Zeitungen unter deutlicher Quellenangabe zwar zulässig, soweit die Artikel nicht mit einem Vorbehalt der Rechte versehen sind und der Sinn nicht entstellt wird. Dagegen ist der A. von Ausarbeitungen wissenschaftlichen, technischen oder unterhaltenden Inhalts unzulässig, auch wenn ein Vorbehalt der Rechte fehlt. Vermischte Nachrichten tatsächlichen Inhalts und Tagesneuigkeiten dürfen aus Zeitungen und Zeitschriften stets abgedruckt werden (Urheberrechtsgesetz vom 19. Juni 1901, § 18). Rein tatsächliche Mitteilungen, bei denen auch keine Selbständigkeit der Form und Einkleidung vorliegt, sind überhaupt nicht Gegenstand des Urheberrechts (s. d.). Vgl. auch Berner Übereinkunft (s. d.), Art. 7, in der durch die Pariser Zusatzakte (Art. 1, Ziff. IV) abgeänderten Fassung.
1695 Zeichen · 32 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Abdruck

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Abdruck , des -es, plur. die -ücke. 1) Die Handlung des Abdruckens und Abdrückens; ohne Plural. Der Abdruck eines Ge…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Abdruck

    Goethe-Wörterbuch

    Abdruck Subst zu ‘abdrucken’ u ‘abdrücken’; nur in Prosatexten belegt, in Br häufig; Pl ‘Abdrücke’, selten ‘Abdrucke’ ( …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Abdruck

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Abdruck , ein Gebilde, das durch Druck hervorgebracht wird und ein Abbild des drückenden oder gedrückten Körpers darstel…

  4. modern
    Dialekt
    Abdruck

    Bayerisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    Abdruck Band 4, Spalte 4,627

  5. Sprichwörter
    Abdruck

    Wander (Sprichwörter)

    Abdruck Der letzte Abdruck. Das Verb »abtrucken« in diesem Sinne findet sich in Simplic., IV, 600. Lat. : Extremus vitae…

  6. Spezial
    Abdruckm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Abdruck , m оттиск , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit abdruck

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abdruck‑ als Erstglied (10 von 10)

abdrucken

DWB

abdrucken , imprimere, gilt von büchern und kupferstichen, wie man dafür auch drucken, nicht drücken sagt. hundert exemplare davon abdrucken…

abdrucken

FWB

1. ›etw. abquetschen, abpressen (im konkreten Sinne)‹; ral. jm. das herz a. ›jn. erdrücken‹; 2. ›etw. unterdrücken, aufheben‹; Ütr. von 1.; …

Abdrucker

ElsWB

Abdrucker m. Abziehbild. Er hat m i r e Büechle mit Abdrucker n ge gë ben Obhergh.

abdruckeⁿ

Idiotikon

abdruckeⁿ Band 14, Spalte 802 abdruckeⁿ 14,802

abdrucksstange

DWB

abdruck·s·stange

abdrucksstange , f. eine kleine stange im schlosz eines gewehrs, welche in die nusz einspringt, dasz es nicht losgehe.

Abdruckung

GWB

abdruck·ung

Abdruckung Verhandlung mit Kosegarten und [ Druckereigehilfen ] Johann wegen A. der persischen Gedichte Tgb 11.7.19 Manfred Gräfe M. G.