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zögern

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zögern v.

Bd. 32, Sp. 22
zögern, v. , ein wie zaudern dem nhd. eigenthümliches wort. form und herkunft. zögern ist eine iterativform von zogen, die als solche sehr alt sein kann, aber, von einer ganz zweifelhaften stelle (genesis 79, 15 Diemer, vgl. 2, 37) abgesehen, erst gegen 1700 sich in der schriftsprache eingebürgert hat. dagegen gleitet mhd. zogen schon vereinzelt in die bedeutung 'zögern' über: ir zogen (mit der antwort) daʒ ist doch umsust Ulr. v. Eschenbach Alexander anh. 296. auch transitiv: wâ mit er mich nu zoget Walther 104, 14. mundartlich erscheint zögern als 'ohne zweck hin und her ziehn' in Baiern Schmeller 22, 1097, verbreiteter sind verwandte, auch auf ziehen zurückgehende bildungen im nd. und md. (vgl. bei zocken) tockern, zockern, zöckern brem.-nieders. wb. 5, 78; Schambach 236a; zopperen, zökkeren, zögeren, zukkelen moras nectere cunctari, säumig zu sein suchen Schottel 1449: hertoge Hinrick .. tockerde dar ock mede van eyner tiit to der anderen chron. d. städte 16, 407 (Braunschweiger schichtbuch); dazu tockeringe Schiller-Lübben 5, 281a; töckerie ndd. jahrb. 34, 98a. ferner steir. zeckern 'zaudern', zeckerer 'faulpelz' Unger-Khull 645b. für zögern braucht Luther verziehen Calwer bibelconcordanz 1284, und säumen 1011b. die älteren wörterbücher geben für cunctari harren sumen zwifelen Diefenbach 162b; verziehen, hinderen Dasypodius 46b; für differre verziehen, verlengen, underziehen Diefenbach 181a; für hesitare zwifeln 276b; zweiflen Dasypodius 90b, für moror ich verziehe, hindere 142b; Diefenbach 367c. noch Spieser (Basel 1700) übersetzt cunctor langsam sein, saumen, verhinderen 1, 271a, und sogar Weber lat.-deutsch. universalwb. (1745) nennt es nicht, hat aber zaudern. die ältesten belege weisen nach dem südwesten und zeigen die später vereinzelte, und zwar selbständig geprägte transitive bedeutung, s. unten II 1: hie mit ... will E. F. G. disen armen priester zögern, gnediklich und um gottes willen verhören oder verhören lassen A. u. th. Blaurer briefwechsel (1509—1548) 1, 554; der pfarrer zögerte mich auf seinem losament bis 10 uhr Grimmelshausen Simpl. 1, 137 Keller. es ist zweifelhaft, ob unser wort damit geschichtlich zusammenhängt. in der oben angeführten stelle aus Schottel erscheint es nicht wie ein allgemein übliches wort des hochd. der zusammenhängende gebrauch beginnt, und zwar in intransitiver bedeutung, mit zwei dichterstellen: wie lange zögert ihr, euch zu entfernen? Neukirch Hoffmannswaldaus u. anderer deutsch. ged. 7, 205; wenn hat es dem Adon verstöret seine ruh, mit: zögre, zögre nicht, ach komm, wo bleibest du? Warnecke poet. versuch (1704) 415. seitdem steht der gebrauch von zögern fest. das wort wird also von den Schlesiern in die schriftsprache eingeführt sein. bedeutung. zögern ist das mehr oder weniger absichtliche verweilen in dem zustand vor der ausführung einer handlung, die man vor sich hat oder die von einem erwartet wird. es nimmt in der regel dabei keine rücksicht auf die ursache, während zaudern die folge von unschlüssigkeit, säumen von lässigkeit ist Campe 5, 821a (bei zaudern); Eberhardt-Lyon 17 850. es wird gebraucht II. eigentlich und vorherrschend, intransitiv. I@11) ohne bezug auf die verzögerte handlung. I@1@aa) die vorausgesetzte bedeutung 'zwecklos hin und her ziehen' schimmert noch durch, wo es sich um eine bewegung handelt, vor allem wo besondere bestimmungen auf das verweilen an einem orte weisen: wo zögert er Schiller 14, 55; nun kam ihm der schreckliche gedanke, die mutter sterbe, während er hier oben (am rande des waldes) zögere Raabe hungerpastor 251; das trieb, da er zögerte (hinauszutreten), sie wieder hinein in den saal Ludwig 1, 151 Stern; wer dächte, dasz Apoll gerufen zögere Ebert episteln u. verm. ged. 39. es schwächt sich ab zu 'in der bewegung stocken, nicht vorwärtskommen': so sehr ich eilte, muszt' ich dennoch zögern, weil ich von Rom mir andre wege suchte; denn schon sind alle heiden auf dem zuge Tieck 1, 227. von naturvorgängen: er schildert, wie er dann, wenn der frühlingsregen zögerte, wasserfässer herbei schaffen liesz Wimmer gesch. d. deutsch. bodens 65. anschaulich wirkt es in poetischen schilderungen: in den heitern lüften zögerten wandernde vögel Hölderlin 2, 143 Litzmann; da ist's, als ob, erstaunt zumal, noch zögern will der letzte strahl Droste-Hülshoff 2, 30; die (tanne) zögert an abgründen, wo alles rings hinunter will Nietzsche 8, 366; hallen, ... in deren geheiligtem haag verflossene jahrhunderte zu zögern scheinen Justi Winckelmann 1, 17. es wird sogar kühnlich mit einer ortsbestimmung verbunden: wie! oder zögerst du von des Albion eiland herüber Klopstock oden 1, 11 Pawel-Muncker; die sonne zögert aus der welt D. v. Liliencron 9, 77 (ein erinnern). I@1@bb) zögern ist ganz allgemein das gegentheil vom rasch einsetzenden handeln, manchmal mit betonung des gefährlichen, manchmal des vorsichtigen, auch hinterhältigen, 'meist in übler bedeutung' Frisch 2, 480c: er (Ananda, schüler Buddahs) begehrt von einem tschandala-mädchen, das wasser schöpft, einen trunk, und als es zögert, um ihn nicht durch berührung zu beflecken, spricht er Peschel völkerkunde 285; da der römische hof zögere, wolle er nicht zögern: als kaiser ... berufe er das concilium Ranke sämmtl. werke 1, 166; wenn wir zögern, so ziehen sie mir vor's schlosz Göthe 8, 104 Weim.; Burleigh. erwarte, zögre, säume, bis das reich in flammen steht Schiller 12, 536; aber Alexanders heldensinn verschmähte zu zögern und zu erschleichen, wo er handeln und entscheiden konnte Droysen gesch. Alexanders d. groszen 57. I@1@cc) die dauer des zögerns wird angegeben durch ein adverb oder einen satz mit bis: ah, mademoiselle, ich zögere ihnen wohl zu lange? Ebner-Eschenbach 4, 104; sie blickte mich an, zögerte ein weilchen, bückte sich dann und nahm die frucht Stifter 5, 1, 121; und indem sie gleich mitzugehen willens schien, zögerte sie doch eine kurze zeit, einige rosen brechend, bis der diener weg war Keller 4, 52. mit hin verbunden: er (Göthe) liesz sich nöthigen und treiben und zögerte geheimnisvoll hin, bis er im 82. jahr mit diesem lebenswerke zugleich das leben abschlosz Gervinus gesch. d. d. dichtung 5, 97, s. hinzögern th. 4, 2, 1549. I@1@dd) das particip zögernd begleitet nach stehendem brauche ein verb., I@1@d@aα) der bewegung oder des stehenbleibens: und von einer starken vorahnung erfüllt .. schritt er .. zögernd weiter Fontane I 6, 112; und als die sonne hoch am himmel zieht, da lenkt er zögernd heimwärts seine tritte Droste-Hülshoff 2, 223; und zögernd schiebt des greises hand den kleinen kalten arm zurück 2, 31; zögernd kommt die zukunft hergezogen Schiller 11, 14; sie blieb zögernd stehen und sah ihn einige augenblicke schweigend an Eichendorff 3, 133. I@1@d@bβ) des sagens vor directer rede: zögernd, denn an ihren reden sah er schon, wie wenig sein einkauf ihr behagen würde, antwortete er Grimm deutsche sagen 1, 166; er antwortete zögernd: 'jawohl' M. Meyr erzähl. aus dem Ries 1, 208. dabei gleitet oft die participiale bedeutung ins adverb hinüber, vgl. unten III 2: wenn er die erste strecke seines weges nur scheu und zögernd zurücklegt Raabe hungerpastor 190; endlich fragte Oversberg sehr leise und sehr zögernd: wenn ich bliebe? Ebner-Eschenbach 4, 178. I@22) die verzögerte handlung wird ausgedrückt durch I@2@aa) einen infinitiv mit zu: das süsze gefühl ... liesz mich immer noch zögern, ins haus hinabzugehen Storm 1, 64; sie zögert (Medea) zur that zu schreiten Herder 17, 382; ich zögre fast, es auszusprechen Fontane I 4, 293. I@2@bb) durch ein verbalsubstantiv oder gleichartiges wort, durch die präposition mit angefügt: Philipp war undankbar genug, mit der auszahlung zu zögern Schiller 4, 94; er zögerte mit dieser urkunde von einem monat zum andern Bahrdt gesch. seines lebens 3, 78; alles bunte seidene, mit dessen ankauf man weislich zögerte Göthe 24, 314 Weim.; Agnes zögerte mit ihrem entschlusse Keller 2, 228; seit einigen tagen zögert eine der schwiegertöchter des königs mit ihrer niederkunft Gutzkow 7, 302. I@2@cc) durch ein verbalabstract oder gleichartiges wort als subject zu zögern: noch zögerte der angriff Moltke ges. schr. u. denkwürdigk. 1, 174; die versendung des vollständigen heftes möchte wohl noch eine zeitlang zögern Göthe IV 37, 54 Weim.; mit angst harrte er der antwort, die ewig, ewig zögerte Stifter 1, 200; diesem entschlusse zögerte die ausführung Becker weltgesch. 13, 449. I@33) in der verneinung bezeichnet zögern nachdrücklich den unmittelbaren beginn einer handlung. I@3@aa) alleinstehend: der zögerte nicht lange, sondern liesz sich von ihm alle die alten und neuen minnelieder .. abschreiben, deren er habhaft werden konnte Keller 6, 39; deine bitte .. ist zu dringend, als dasz ich länger zögern könnte W. v. Humboldt ges. schr. 1, 19; dir stehen noch schmerzliche ökonomische opfer bevor, unterwirf dich ihnen ohne zu murren und zu zögern Meinecke Boyen 1, 141. insbesondere in kräftiger aufforderung zu schleunigem thun, im imperativ und verwandten formen: dann zögre nicht, o Daphne! lasz uns beide Cytherens heiligthum' uns nahn Miller gedichte 292; zögre länger nicht! maler Müller 1, 81; du sollst nicht zögern — keinen tag Bauernfeld ges. schr. 6, 134. formelhaft ist die frage was zögerst du? in verschiedenen abwandlungen: mort! was zögerst? maler Müller 1, 364; murrst du? zögerst du? Schiller 2, 176; nun hast du das kaufgeld, nun zögerst du doch? Heine 1, 20; was denn noch zögern? dann schnell nur fort Fouqué altsächs. bildersaal 4, 68. I@3@bb) formelhaft ist auch zögern mit dem infinitiv in der auffordernden frage: warum zögern sie (anrede) zuzugreifen? Klinger werke 1, 186; was zögern wir, sie noch einmal anzufeuern? neues theater 1, 5; mit welchem recht zögert ihr da, die mitwirkung euerer brüder ... laut zu begehren? briefe von und an Herwegh 176. I@3@cc) nicht zögern mit dem inf. ist, wie in anderen sprachen, als stehende verbindung für das, was sofort eintritt, in der erzählung, besonders der geschichtlichen, beliebt: und zögerte keinen augenblick, sie nun auch ins werk zu setzen Ranke 1, 20; obwohl es die fassung zweifelhaft liesz, ob die auffordrung aus der eignen initiative Roons hervorgegangen oder von dem könige veranlaszt war, zögerte ich nicht abzureisen Bismarck gedanken u. erinnerungen 1, 294 volksausgabe; er konnte nicht länger zögern, sich es selbst zu gestehn Göthe 23, 141 Weim.; das vaterland rief mich, und ich durfte nicht zögern, dem rufe zu folgen E. Th. A. Hoffmann 6, 78 Grisebach. ungewöhnlicher ist die anwendung auf gegenwärtiges und zukünftiges und nicht frei vom verdacht der einwirkung des frz. ne pas tarder à: wir werden aber nicht zögern, die bewohner Kaschgariens zu den türkischen mischvölkern zu rechnen Peschel völkerkunde 135. IIII. transitiv, vgl. sp. 22 unten. II@11) zögern wird nach Klopstocks vorgang in poetischer sprache des 18. jhs. im sinne von verzögern gebraucht: sie stärket uns, zögert des todes gang, die mächtige freude Klopstock Messias 16, 222; grausame nymphen! rief sie, ach! zögert nicht meinen tod Sal. Gesner schriften (1777/78) 1, 80; fort! dein zagen zögert den tod heran Göthe 14, 229 Weim.; der herr zögert nicht die verheiszung C. u. L. van Esz bibel (2 Petri 3, 9), wo Luther verzeucht hat. durchaus sprachgemäsz ist transitives hinzögern, hinauszögern s. th. 4, 2, 1549. II@22) seltener ist reflexives sich zögern: solange .. der gewünschte morgen sich zögert Bodmer samml. critischer u. poet. schr. 1, 14; und schon geht der mohr verzweifelnd da es sich so lange zögert Herder 25, 153. gewöhnlich dafür die verbindung mit hin: das gewitter zögert sich hin; es zögert sich hin. IIIIII. recht selbstständig sind die nominalformen ge worden III@11) der inf. als subst. III@1@aa) allgemein: nur das zögern macht feige Klinger neues theater 1, 6; wenn redlichkeit verspricht ihr opfer beizutragen; gilt treues zögern mehr, als falsche fertigkeit Weichmann poesie der Niedersachsen 3, 143; ein kurzes zögern noch, dann reichte er sie dem greise hin Ebner-Eschenbach 2, 49. III@1@bb) durch verbindung mit einem demonstrativ- oder possessiv-pronomen auf einen besonderen fall bezogen: dieses zögern hinderte ihn Ludwig 1, 280; Schiller beobachtete dies zögern, und sagte eben diese folgen der zögerung .. voraus Gervinus gesch. d. deutschen dichtung 5, 426; mein zögern ist verzeihlich Göthe 9, 178 Weim.; der Oxenstirn, der Arnheim, keiner weisz, was er von deinem zögern halten soll Schiller 12, 107; und geht an den folgen seines zögerns unter Ludwig 5, 278. III@1@cc) beliebt und fast formelhaft sind die verbindungen mit den präpositionen durch, mit, nach, wegen, ohne. ständige beiworte sind dabei langes, längeres, anfängliches, weiteres, einiges, manches: das wurde durch längeres zögern nur noch schlimmer Ludwig 2, 90; du hast recht zu schelten, mein sohn, sprach mit verlegenem zögern die alte Holtei erz. schr. 5, 221; nach anfänglichem zögern Raumer gesch. d. Hohenstaufen 4, 495; aber es bedurfte der erlaubnis der gnädigen frau, und sie ertheilte sie nur nach einigem zögern Alexis hosen 1, 27; die anfechtung musz .. ohne schuldhaftes zögern erfolgen bürgerl. gesetzb. § 121. fest ist die verbindung ohne zögern: ohne zögern, ohne worte schreiten sie zu rascher that Göthe 1, 176 Weim.; ich war auf deine frage gefaszt und erwiderte ohne zögern Ebner-Eschenbach 4, 95. III@22) das part. präs. als adj. oder adv. III@2@aa) die langsamkeit eines vorgangs oder einer handlung, in der musik verhaltenes tempo, nach it. ritardando. III@2@a@aα) schlechthin: o wie lang, wie öde, wie schreckhaft ist die zögernde winternacht für den gefangenen Schubart leben u. gesinn. 2, 47; im zögernden galopp der schnecke Pfeffel poet. versuche 2, 41; mit langen, bald schnellen, bald zögernden schritten ging der gefangene general .. auf und nieder Moltke ges. schr. 1, 71; die viertaktige phrase musz zögernd vorgetragen werden R. Wagner ges. schr. u. dicht. 5, 166; aus dem leben, das bald durch felsen zögernder flieszt, und bald flüchtiger Klopstock oden 1, 165 Pawel-Muncker. III@2@a@bβ) mit betonung der vorsicht oder der unentschlossenheit: Klotilde willigte ohne zögernde eitelkeit in das singen ein Jean Paul 7/10, 94; er hält der krone die forderung der freiheit entgegen .., zögernder seiner geistlichkeit die forderung der ewigen vernunft Dahlmann gesch. d. franz. revolution 166; so dasz der prinz mehrmals sein leeres glas rückwärts über seine schulter hielt, wo es zögernd wieder gefüllt wurde Bismarck ged. u. erinnerungen 1, 351. III@2@bb) vorsichtig-unentschlossene langsamkeit als eigenschaft: Tardif, die träge, zögernde schnecke J. Grimm Reinhart Fuchs, vorrede 229; Hamilton wurde ... zu rascherem vorgehn vermocht, als seiner zögernden natur entsprach Ranke 16, 300; jener bedächtig, weitblickend, zögernd, klug Scherer d. literaturg. 30; herr Bolten bemerkte den ängstlichen, zögernden ausdruck in ihrem gesicht Seidel vorstadtgesch. 99.
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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zögern

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Zögern , verb. regul. neutr. mit dem Hülfsworte haben, langsamer verfahren, als man soll, zu einer Veränderung mehr Zeit…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    zögern

    Goethe-Wörterbuch

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  3. modern
    Dialekt
    zögern

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

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  4. Sprichwörter
    Zögern

    Wander (Sprichwörter)

    Zögern 1. Langes Zögern sucht manche Ränke. – Graf, 426, 228. Vom Hinausziehen eines Processes durch allerhand Rechtskni…

  5. Spezial
    zögern

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    zö|gern vb.intr. 1 (unschlüssig warten) pisimé (-mëia), bazilé (-la), zagré (-rëia), sté sön döes (sciables), ne savëi n…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zoegern

3 Bildungen · 1 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von zoegern 2 Komponenten

zog+ern

zoegern setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

zoegern‑ als Erstglied (1 von 1)

zögernis

DWB

zog·er·nis

zögernis , n. , dasselbe wie zögerung: welch zögernis! die zeit geht hin! R. Wagner ges. schr. u. dicht. 7, 212 .

zoegern als Zweitglied (1 von 1)

verzögern

DWB

verzog·ern

verzögern , vb. , komp. zu zögern. wie das simplex ursprünglich im norddeutschen zu hause und hier am frühesten ( seit dem 14. jh. ) bezeugt…

Ableitungen von zoegern (1 von 1)

verzögern

DWB

verzögern , vb. , komp. zu zögern. wie das simplex ursprünglich im norddeutschen zu hause und hier am frühesten ( seit dem 14. jh. ) bezeugt…

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APA
Cotta, M. (2026). „zoegern". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/zoegern/dwb
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Cotta, Marcel. „zoegern". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/zoegern/dwb. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „zoegern". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/zoegern/dwb.
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