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wurt

as. bis Dial. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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12 in 10 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

wurt f.

Bd. 30, Sp. 2323
wurt, f. (auch wurte, wort[h], wohrd, wöhrde u. a.), ein nd. wort, das nur in der bedeutung 'erhöhte hausstätte' (s. u. 3) eingang in die nhd. schriftsprache gefunden hat. as. uurð, uurth, f. 'boden', mnd. wurt, wort, wurde, worde 'hofstätte, area'; mnl. woert, f. 'ein stück land, worauf ein hof mit seinen nebengebäuden steht' (Verwijs-Verdam mnl. wb. 9, 2747); afries. wert(h), wurth, uur(d), weerd 'insel, terp (= mit gras bewachsener erdhügel)' Nauta oudfriesche woordenlijst (1926) 63; ags. worþ, weorþ, wurþ, wyrþ, m., f. (auch erweitert: worþig, weorþig, m.) 'umschlossene hofstätte, hof mit den umliegenden ländereien; atrium, platea' (Bosworth-Toller angl.-sax. dict. 1267); anord. urð, f. 'haufen herabgestürzter steine unter einem felsen', norw. urd, f. 'ds., steiniger grund' Falk-Torp norw.-dän. et. wb. 2, 1335; Torp nynorsk et. ordb. 838, dort auch norw., schwed.,n. dialektformen). germ. grundformen *wurþi- und *wurþa-, *wurþō; im ablaut dazu steht ahd. warid 'insula', ags. waroð usw., s. unter werder t. 14, 1, 2, sp. 271 f. zur germ. sippe vgl. ferner Hoops in: Anglica, festschr. f. Brandl 1, 68 ff. auszerhalb des germanischen entspricht wurt aind. vti, f. 'einzäunung, zaun, hecke' zur idg. wurzel *er- 'schlieszen, bedecken, schützen' Walde-Pokorny 1, 282; Pokorny 1, 1160. das genus ist seit der as. zeit durchgehend fem., nur Vilmar Kurhessen 461 bucht wurd, n., word, f.als stammvokale halten sich -u- und -o- im mnd. die waage (vgl. Lübben mnd. gr. § 13), in neuerer zeit haben sich die formen mit -u- durchgesetzt. — wurt flektiert nach der i-klasse, der plural wird seit dem ende der mnd. zeit im anschlusz an die mischklasse auf -en gebildet, gelegentlich zeigt er umlaut (Mensing schlesw.-holst. 5, 754). — von den singularformen auf -e (wurte, wöhrde) ist wurte eine jüngere neubildung, während wöhrde sicher ins mnd. zurückreicht, was auch alte ortsnamen wie Wöhrde in Westfalen und Wöhrden in Dithmarschen wahrscheinlich machen (vgl. A. Bach dt. namenkunde 2, §§ 122, 275). 11) in der ältesten bezeugung 'boden, ackergrund': (der glaube breitet sich im herzen des menschen aus) sô an themu lande duod that korn mid kîdun (schöszlingen), thar it kîngrund (keimgrund) habad endi imu thiu uurd bihagod endi uuederes gang, regin endi sunne, that it is reht habad Heliand 2477 Behaghel. vgl. aus neuerer zeit den mundartl. gebrauch in Westfalen: wôrd, f. der fruchtbarste boden, gewöhnlich in unmittelbarer nähe einer ansiedlung, daher meist zu gärten benutzt Woeste westf. 328 (zur beziehung zwischen lage und fruchtbarkeit der äcker in früher zeit vgl. P. Dohm holst. ortsnamen in: zs. f. schlesw.-holst. gesch. 38, 109 ff). trotz der frühen bezeugung im Heliand ist diese bedeutung kaum als die ursprüngliche anzusehen, vielmehr läszt sich aus aind. vti eine grundbedeutung 'einzäunung, eingezäuntes land' (s. auch 2 c) erschlieszen, vgl. die ähnlichen bedeutungsverhältnisse bei garten und seinen verwandten. 22) 'eigenbesitz an grund und boden, grundstück, hofstatt; die unmittelbar beim haus liegenden eingefriedigten ländereien'. in dieser bedeutung von der as. zeit bis ins 16. jh. hinein in urkunden und anderen rechtsquellen innerhalb des westelbischen nd. sprachgebiets reich bezeugt (s. Haltaus 2133 und Schiller-Lübben 5, 790). in neuerer zeit nur noch in zahlreichen orts- und flurnamen (vgl. Förstemann-Jellinghaus altdt. namenbuch 1, 1443f., Jellinghaus engl. u. nd. ortsnamen in: Anglia 20, 330 f., Mensing schlesw.-holst. 5, 743, Böning Oldenburg 134, Schambach Göttingen 305, Vilmar Kurhessen 461) und in der engeren bedeutung c (s. d.) in einigen nd. mundarten und in historisch referierender literatur. 2@aa) 'grundstück, hofstelle; platz, auf dem gebäude stehen oder errichtet werden können'. das wort hat seinen festen platz unter den mnd. bezeichnungen für die rechtlich und fiskalisch bestimmten mittelalterl. grundbesitzverhältnisse (s. auch u. wurt-zusammensetzungen). so schon im 10. jh. im Werdener heberegister: in Pettinghem I uurð; in Fresbrahtteshem una uurð et III pedes bei Gallee vorstudien (1903) 396; (bischof Bernward verleiht einem kloster) possessiones autem diversas, que nostra lingua dicuntur wrthe, numero XXVI in meridiana parte ecclesie diverse locatas (1022) urkundenb. d. hochstifts Hildesheim 1 (1896) 66; (der mann musz bei vergabung seines grundeigentums noch behalten) ene halve huve unde ene word, dar man enen wagen oppe wenden moge Sachsenspiegel, landr. 98 Eckhardt; ene wurth in den dorpe tho Edewecht mit huze vnde schuren vnde allen tymbere, dat dar vppe steyt vnde alzo de wurd mit thunen begrepen is Oldenb. urk. v. 1393 bei Schiller-Lübben 5, 790. in urkunden oft für lat. area: quandam aream, vulgariter dictam en wurth, quam quondam Joh. inhabitavit et excoluit (1346) urkundenslg. d. schlesw.-holst.-lauenb. ges. f. vaterl. gesch. 1, 240. auch in den nd. städten heiszen die hausgrundstücke wurt (zum sachlichen s. H. Thomsen der volkstüml. wohnbau d. st. Braunschweig im mittelalter, 1937): omnes possessiones, que tevtonice Wuorthe uocantur, que infra fossam uestram continentur, unius juris sunt (1165) rechte v. Medebach i. Westf. bei Gengler dt. stadtrechte 283. häufig in formeln wie hus, hof unde word (1356) urkundenb. d. st. Lüneburg bis z. j. 1369, s. 320 (lat. entsprechung: domus, curia et area); oder hus unde huses wort (1415) urkundenb. d. st. Göttingen v. j. 1401—1500, nr. 51. auch für unbebaute grundstücke: vnde de worde uppe dem damme schall nemand bebuen noch besetten, etten sy mit willen des rades vom Hildensem (1333) urk. aus Hildesheim bei Haltaus 2133. 2@bb) vom grundstück auf das darauf errichtete gebäude übertragen bei der worth in Goslar, dem gildehaus der wandschneider (jetzt hotel Kaisersworth); so schon in den statuten der Goslarer kaufleute von 1290: ok schüllet vnse ghildebrodere nerghen wand snyden sunder vppe der wort bei Lambert die word zu Goslar in: zs. d. Harzvereins 4 (1871) 109. 2@cc) eingeschränkt auf einen teil des hofgrundstücks: 'eingefriedigtes feld-, weide- oder gartenstück in unmittelbarer nähe des hauses'. zum neueren mundartgebrauch s. Mensing schlesw.-holst. 5, 743, Danneil altmärk. 250, Mi Mecklenb.-Vorpomm. 109, Dähnert Pommern-Rügen 557, Köppen Dortmund 67; V iugera et hortum (qui wort dicitur) in Slebeke Gandersheimer urk. von 1382 bei Haltaus 2133; septum wort, ein ingetûnder plats Diefenbach gl. 528c; da noch heute zu tage die bauern in hiesigen gegenden (Brandenburg) die stücke ackers, so sie umzäunet, hinter ihren höfen haben, worthen nennen Ph. W. Gercken fragmenta marchica (1755) 1, 51; wurth, worth; ein gewöhnlich nahe bei der hofstelle belegenes, eingehegtes stück land Fr. Reuter s. w. 3, 165 Seelmann. 33) natürliche bodenerhebung odermeistenskünstlich angelegter erdhügel im marschland der Nordseeküste, worauf einzelne höfe oder ganze dörfer zur sicherung gegen überflutung gebaut werden. hierfür gilt in einzelnen gegenden warf (s. d. 4), werft (s. d. 3). in fachwörterbüchern seit Jacobsson technol. wb. 4 (1784) 675. zum gebrauch in den maa. s. Mensing schlesw.-holst. 5, 743, Doornkaat-Koolman ostfries. 3, 570, brem.-nds. wb. 5, 307. in einigen wbb. wird diese bedeutung von wurt, die an die anord. (s. o.) erinnert und für die das erhöhtsein des wohnplatzes konstituierend ist, als die ursprüngliche angegeben (so Mensing 5, 743, Schiller-Lübben 5, 790), doch legt die chronolog. und geograph. verteilung des sprachlichen materials eher die annahme nahe, dasz es sich hier um eine durch die besonderen landschaftlichen verhältnisse der küstengebiete bedingte spezialisierung der unter 2 a belegten bedeutung 'geschützte, umfriedete hofstätte' handelt, zu der sich auch der gebrauch im ags. stellt (in diesem sinne M. Heyne hausaltertümer 1, 12, Jellinghaus engl. u. nd. ortsnamen, in: Anglia 20, 330 f., Woeste westf. 328). literarisch erst seit dem 17. jh.: glebarum acervi seu colliculi ex terra aggesti, nostrate lingua werve, wärffe, worth, wohrtstette, hauszworth dicti J. Hackmann von teichen u. dämmen (1693) 22; item die in derselbigen niedrigen gegend zwischen der Lune und Rore befindliche wurten oder berge, die den alten einwohnern nebenst ihrem viehe zu einer sicheren retirade dieneten, bey auffsteigender hohen fluth Mushard denckmahl d. hochadel. geschlechter im hertzogth. Bremen u. Verden (1708) 30; und von den donnernden schleusen geschreckt, drängt bange die Medem, sprudelnden laufs, in der geest mütterlich moor sich zurück, häuser auf ragender wurte vorbei, wo der bauer des sietlands heimwärts rudert zum torfflammenden heerde den kahn Voss s. ged. (1802) 3, 121; und zuletzt kommt er selbst (der marschbewohner), wirft einen erdhügel, eine 'wurth' auf, welche die flut nicht erreichen kann Allmers marschenb. (31900) 16; sein geschlecht wohnt am querweg gegenüber dem kirchhof auf hoher, stolzer wurth Frenssen Jörn Uhl (1902) 223; es werden knecht und bauer fliehn auf des hofes first, doch die salze see wird kommen, dasz wurt und mauer birst L. v. Strausz u. Tornay neue balladen u. lieder (1907) 8. zu ortsnamen auf -wurt im holstein. küstengebiet vgl. A. Bach dt. namenkde 2 (1954) § 288, P. Dohm a. a. o. 44) wurt-zusammensetzungen. 4@aa) zu wurt 2 'grundstück'. wie dieses in die rechtssphäre der mittelalterl. grundbesitzverhältnisse gehörig und ebenfalls fast ausschlieszlich für das mnd. belegt, jedoch im gegensatz zum simplex auch im ostelbischen nd. sprachraum häufiger. wurtgeld, n., 'grundsteuer': wortgelt (1537) Oldenburg. urk. bei Schiller-Lübben 5, 790. —
9651 Zeichen · 249 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    wurtst. F. (i)

    Köbler As. Wörterbuch

    wurt , st. F. (i) nhd. „Wurz“, Wurzel, Kraut, Pflanze, Blume ne. root (N.), wort (N.), plant (N.) ÜG.: lat. (aroma) H, (…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    wurtst. F. (i)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    wurt , st. F. (i) nhd. Geschick, Zufall, Glück, Schicksal, Los ne. destiny, accident, luck ÜG.: lat. eventus Gl, fatum G…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    wurtstf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    wurt stf. = wart in antwurt, gegenwurt etc. — zu wërden.

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    wurtF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    wurt , F. Vw.: s. wort (2)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    wurtf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    wurt , f. ( auch wurte, wort[h], wohrd, wöhrde u. a. ), ein nd. wort, das nur in der bedeutung ' erhöhte hausstätte ' ( …

  6. modern
    Dialekt
    Wurt

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Wirt , Wurt , Wert [Wîrt S.; Wìrt Su. Co. Dü. Bf. Str. Hf. Betschd. Buchsw. ; Wùrt K. Dunzenh. Ingenh. ; Wært Bühl Hunsp…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wurt

118 Bildungen · 73 Erstglied · 40 Zweitglied · 5 Ableitungen

wurt‑ als Erstglied (30 von 73)

wurt

KöblerMhd

wurt... , . Vw.: s. wirt... L.: Hennig (wurt...)

wurtau

MeckWB

wur·tau

wurtau wozu; interrogativ: wurtau wozu? Mi 109 b ; wotau wozu? weswegen? 109 a ; 'wor tho ys dat Gesette nůtte?' Jud. Corp. Doctr. A 8 b ; w…

wurtaunäben

MeckWB

wur·taunaeben

wurtaunäben wo neben? Mi 109 b ; wotauneben wobei, wo? 109 a ; sonst nur wo: wurtonäben Ma NKal ; wotonäben hett hei dormit bliben sölt? Wel…

Wurtbō²te

WWB

wurt·bote

Wurt-bō²te f. [Lippe Pad Höx Wbg Arn Bri Wol] 1.1. Wurzelballen, das gesamte Wurzelwerk von Bäumen und Pflanzen [Lippe]. De Eukbaum, den man…

wurtdorf

DWB

wurt·dorf

wurtdorf , n. : schweigsam schreiten die marschbauern über ihre marschfelder, zu den wurtdörfern, wo ihre stattlichen höfe unter hohen bäume…

Wurtele

WWB

wurt·ele

Wurtele f. [verbr.] 1.1. Teil der Pflanze, mit dem sie sich im Boden festhält und Nahrung aufnimmt. Üm Johanni brïeket de Rogge de Wuortel b…

Wurtelebedde

WWB

Wurtele-bedde n. [WMünsterl] 1. Möhrenbeet, kleines mit Möhren besetztes Stück Land. — 2. mehrere hintereinander gespielte Tänze als Zeichen…

Wurteleblō¹me

WWB

Wurtele-blō¹me f. 1. Schöllkraut (Chelidonium majus) ( Lst Dr ). — 2. Buschwindröschen (Anemone nemorosa) (Frbg.) ( Lhs Wn).

Wurteleboªr

WWB

Wurtele-boªr n. „Wurzelbohrer“, nicht existierender Gegenstand. Haal äs ääben ’n Wottelbohr! Aprilscherz mit einer unbedarften Person ( WmWb…

Wurtelebō²te

WWB

Wurtele-bō²te f. Wurzelballen, sowohl bei Holzgewächsen als auch bei Kräutern (Lippe Oesterh ). ¶ Vgl.→ Wurt .

Wurtelebǖdel

WWB

Wurtele-bǖdel n. 1. im körperlichen Wachstum zurückgebliebene Person [Bek]. — 2. IdW.: Hei ies säo stuif ä ’n Wuottelnbuil ist sehr steif ( …

Wurtelebūk

WWB

Wurtele-būk m. [ Dor Isl Alt] 1. dicker, schwammiger Bauch. — Ra.: Dä schlieppet uowwer ’n Wuorlbuk met sick ist zu dick ( Isl Lb ). — 2. kr…

Wurteledriᵉf

WWB

Wurtele-driᵉf m. Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.) ( Alt Wd).

Wurtelegem¹se

WWB

Wurtele-ge-mo¹se n. [WMünsterl] Eintopfgericht aus gekochten (und zu Brei gestampften ( WmWb )) Möhren und Kartoffeln.

Wurtelegrāwe

WWB

Wurtele-grāwe m. Graben, der die Baumwurzeln aus dem Acker halten soll ( Bek Al).

Wurtelehals

WWB

Wurtele-hals m. Wurzelstock (Frbg.). Iutschlag iut’n Wuerdelhals ( Bür Th).

Wurteleknolle

WWB

Wurtele-knolle f. Wurzelknolle, Verdickung der Wurzel ( WmWb ).

Wurtelekop

WWB

Wurtele-kop m. Haarschopf (Frbg.) ( Hfd Vd).

Wurtelekr²se

WWB

Wurtele-kro²se f. Suppe mit gewürfelten Möhren und weißen Bohnen ( Dor Br).

Wurtelekrūd

WWB

Wurtele-krūd n. 1. Laubwerk an der→ Wurtele ( Wie Mh ). — 2. Schöllkraut (Chelidonium majus) ( KkWb ).

Wurtelekūle

WWB

Wurtele-kūle f. Wintereinlagerung von Möhren (draußen in der Erde) ( WmWb ) .

Wurteleloªde

WWB

Wurtele-loªde f. Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.) ( Mes Me).

Wurtelemaschīneken

WWB

Wurtele-maschīneken n. Gerät, mit dem Möhrensamen in Reihen gelegt werden ( WmWb ).

wurtelen

WWB

wurt·elen

wurtelen V. [verstr.] 1. Wurzeln schlagen, mit den Wurzeln festwachsen. — 2. hart arbeiten, sich körperlich anstrengen. Do ka’ me düchtig an…

Wurtelenat

WWB

Wurtele-nat n. Brühe aus Möhren ( Ahs St).

Wurtelepöªter

WWB

Wurtele-pöªter m. Maschine, mit der Möhrensamen in Reihen gelegt werden ( Bek Al).

wurt als Zweitglied (30 von 40)

giwurt

KöblerAhd

*giwurt , Adj. nhd. angenehm ne. pleasant Vw.: s. un-

hasalwurt

KöblerAs

*hasalwurt , st. F. (i) nhd. Haselwurz ne. haselwort (N.) Hw.: vgl. ahd. hasalwurz* (st. F. i) E.: s. *hasal?, wurt* Son.: Gl 3, 605, 16 has…

swurt?

KöblerAhd

*swurt? , st. F. (i) nhd. Schwur ne. swearing (N.) Vw.: s. eid-

antwart, antwurt

MWB

antwart, antwurt stF. ‘Gegenwart, Anwesenheit’ wer, daz der bote siech wͦrde [...] oder durch lazheit die anwͦrte versuͤnde UrkCorp (WMU) N4…

eidswurt

KöblerAhd

eid·s·wurt

eidswurt , st. F. (i) nhd. Eid, Eidleistung, Eidschwören, Schwur, Schwören, falsches Schwören, falsche Bekräftigung, leichtfertiges Schwören…

engegenwart, engegenwurt

MWB

engegenwart, engegenwurt Adv. ‘zugegen, anwesend, gegenwärtig’ nu hat der koninc Constantin / ethelicheme gemachet moͮ / dar gedenket iungel…

ettarwurt

KöblerAs

ettar·wurt

ettarwurt , st. F. (i) nhd. „Eiterwurz“, Giftwurz ne. poisonous plant (N.) ÜG.: lat. venenum GlS Hw.: vgl. ahd. eitarwurz (st. F. (i), sw. F…

firwurt

KöblerAhd

fir·wurt

firwurt , st. F. (i) nhd. Untergang, Vergehen, Verderben, Schaden (M.) ne. ruin (N.), destruction ÜG.: lat. detrimentum T, interitus Gl Hw.:…

gaganwurt

KöblerAhd

gagan·wurt

gaganwurt , Adj. nhd. gegenwärtig, in der Nähe befindlich, nahe gelegen ne. present (Adj.) ÜG.: lat. obvius Gl Q.: Gl (11. Jh.) E.: s. gagan…

gegenantwurt

KöblerMhd

gegen·antwurt

gegenantwurt , st. F. nhd. Gegenantwort Q.: Urk (1446) E.: s. gegen, antwurt (1) W.: nhd. Gegenantwort, F., Gegenantwort, DW 5, 2223 L.: MWB…

giwurt

KöblerAhd

giwurt , st. F. (i) nhd. Genuss, Begehren, Lust, Verlangen, Ergötzung, Geschehen, Freude, Befriedigung ne. pleasure, desire (N.) ÜG.: lat. a…

graswūrt

MNWB

gras·wurt

° (graswūrt) grāse- , f. , mit Grasland bewachsene Wurt, auf einer Wurt gelegenes Wiesenland (Dithmarschen).

hnioswurt

KöblerAs

hnioswurt , st. F. (i) nhd. Nieswurz ne. sneezewort (N.), hellebore (N.) ÜG.: lat. elleborum album Gl, ptarmikon Gl, sprintilla Gl Hw.: vgl.…

hwītewurt

KöblerAs

hwītewurt , st. F. (i) nhd. Weißwurz ne. medical herb (N.) from Dicte ÜG.: lat. dictamnum GlVO Hw.: vgl. ahd. wīzwurz (st. F. i) Q.: GlVO (1…

klageantwurt

KöblerMhd

klage·antwurt

klageantwurt , st. N., st. F. nhd. Klageantwort Q.: DRW (nach 1358) E.: s. klage, antwurt (1) W.: nhd. DW- L.: DRW

kōtenwurt

KöblerMnd

kōtenwurt , F. Vw.: s. kōtenwōrt

kōtewurt

KöblerMnd

kōtewurt , F. Vw.: s. kōtewōrt

kō̆twurt

KöblerMnd

kō̆twurt , F. Vw.: s. kō̆twōrt

ōrtwurt

MNWB

ort·wurt

° ōrtwurt , f. : an einer Ecke gelegenes Grundstück (Brem. Rqu. ed. Oelrichs 162).

Pflugwurt

DRW

pflug·wurt

Pflugwurt, f. z. Grdw. vgl. DWB. XIV, 2 Sp. 2323f. Ackergrundstück wir ... verlihen ... daz gereut ... zu fůnf pfluͤgen, wo und an welhem en…

Priesterwurt

DRW

priester·wurt

Priesterwurt, f. Grundstück, auf dem das Wohnhaus des Gemeindepfarrers steht ubi occurrunt formulæ: um die wurt, presterwurt, kerkenwurt, wo…

Ableitungen von wurt (5 von 5)

éntwurte

Lexer

ént-wurte , ént-würt s. antwürte; éntwurten s. antwürten.

entwurten

KöblerMhd

entwurten , sw. V. Vw.: s. antwürten

gewurte

Lexer

ge-wurte adj. freudig Gen. D. 43,13. 62,2. vgl. ahd. giwurt stf. nhd. wolgefallen, zu giwërdan stv.

urwurt

KöblerAhd

urwurt , st. F. (i) nhd. Verlust, Schaden (M.) ne. loss, damage (N.) ÜG.: lat. detrimentum Gl Q.: Gl (nach 765?) I.: Lsch. lat. detrimentum?…

wurte

KöblerMnd

wurte , F. Vw.: s. wort (2)

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „wurt". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wurt/dwb?formid=W29363
MLA
Cotta, Marcel. „wurt". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wurt/dwb?formid=W29363. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „wurt". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wurt/dwb?formid=W29363.
BibTeX
@misc{lautwandel_wurt_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„wurt"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
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  urldate      = {2026-05-09},
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