Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wirre f.
wirre , f. , wirren , pl. 1 1) als sing. ' verwirrung, ungeordnetes durcheinander '. zum adj. wirr gebildetes abstractum poetischen charakters; meist zu wirr 3 b: diese wirre von umständen und personen Lenz ges. schr. 3, 193 Tieck; aus der wunderbaren wirre der harmonien R. Schumann ges. schr. (1854) 2, 165 ; zu wirr 3 a von verschlungenen pflanzen: wo dich einst die wirre des dickichts freute und die üppige blühe Stefan George das neue reich 106 ; in doppelformeln: gott ..., der ihn ... aus der trübheit und wirre seines bisherigen lebens zu neuen hoffnungen berufen Chr. S. Nagel leben u. ausw…