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Wiesel

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Wiesel

Bd. [?], Sp. [?]
Wiesel [bisher nicht publizierter Wortartikel]
46 Zeichen · 0 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wiesel

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Das Wiesel , des -s, plur. ut nom. sing. ein bekanntes kleines Raubthier, etwas länger als ein Eichhorn, welches nicht a…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Wiesel

    Goethe-Wörterbuch

    Wiesel [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wiesel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Wiesel (lat. mustela vulgaris ), eine Art Raubthiere aus der Gattung Iltis, ohne den Schwanz 6'' lang, rothbraun mit wei…

  4. modern
    Dialekt
    Wiesel

    Rheinisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wiesel das Wort ist allg. mit Ausn. des Berg, wo Hermelchen gilt (doch -īəz- jüngst, aber als Fremdwort empfunden); laut…

  5. Sprichwörter
    Wiesel

    Wander (Sprichwörter)

    Wiesel 1. Das Wiesel saugt keine faulen Eier aus. Ueber das Wiesel im Volksglauben vgl. Baumgarten, Progr. 29. 2. De str…

  6. Spezial
    Wiesel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Wie|sel (Mustela sp.) n. (-s,-) ‹zool› gran belora f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wiesel

37 Bildungen · 31 Erstglied · 5 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von wiesel 2 Analysen

wie + -sel

wiesel leitet sich vom Lemma wie ab mit Suffix -sel.

Alternativen: wi+-e+-sel

wiesel‑ als Erstglied (30 von 31)

wieselart

DWB

wiesel·art

wieselart , f. , zur familie der marder gehörende tierart: unter den raubthieren gibt es ... verschiedene wieselarten J. G. Forster s. schr.…

wieselartig

DWB

wiesel·artig

wieselartig , adj. , vom äuszeren eines dem wiesel ähnlichen tieres: die heimath dieses wieselartigen thierchens ( des kleinen fischotters )…

wieselbalg

DWB

wiesel·balg

wieselbalg , m. , was wieselfell ( s. d. ); nach dem volksglauben als mittel gegen bestimmte krankheiten und schäden, insbes. gegen den wies…

wieselbaum

DWB

wiesel·baum

wieselbaum , m. , was wiesebaum ( s. d. ), vgl. wieserbaum: 'wiesbaum heubaum, im gemeinen leben auch wieselbaum' Adelung 5 (1786) 219 ; Sch…

wieselbeere

DWB

wiesel·beere

wieselbeere , f. , öfter wisselbeere ( s. weichselbeere teil 14, 1, 1, sp. 534 f. ): ' wilde vogelkirsche ' Campe 5 (1811) 715 a . —

wieselblut

DWB

wiesel·blut

wieselblut , n. , in der volksmedizin mittel gegen verschiedene krankheiten ( s. hdwb. d. dt. abergl. 9, 599): wiselenblut vnd fleisch, mit …

Wieselburg

Meyers

wiesel·burg

Wieselburg ( Moson , spr. móschonj), ungar. Komitat am rechten Donauufer, grenzt an Niederösterreich sowie an die Komitate Ödenburg, Raab un…

wieselchen

DWB

wiesel·chen

wieselchen , n. , name für mergus albellus L., vom folgenden her übertragen ( auch wieselente Steinbach dt. wb. [1734] 1, 342 ; wieselentche…

Wieseleichhorn

Campe

wiesel·eichhorn

Das Wieseleichhorn , — es, Mz. — hörner , eine Art kleiner Eichhörnchen, in Afrika und Asien (Sciurus palmarum L .); auch Palmeneichhorn, Zw…

wieselein

DWB

wiese·lein

wieselein , n. , diminutiv zu wiesel ( s. d. ); für die verbreitung der mundartformen vgl. die übersicht beim grundwort. seit frühnhd. zeit …

wieseleinswohl

DWB

wieselein·s·wohl

wieseleinswohl , wieselwohl , adv. ( vgl. unter wiesel 2: vergnügt wie ein wiesel); nur für das schwäb. bezeugt; 'wieseleinswohl so wohl wie…

wiᵉselen

WWB

wiese·len

wiᵉselen V. 1. (von Blumenblättern, Korn aus der Ähre) abrieseln ( Pad Pb ). — 2. (von Schnee) wehen, fliegen ( Bri Ah).

Wieseler

Meyers

wiese·ler

Wieseler , Friedrich , Philolog und Archäolog, geb. 19. Okt. 1811 zu Altencelle in Hannover, gest. 3. Dez. 1892 in Göttingen, studierte in G…

wieselfarb

DWB

wiesel·farb

wieselfarb , adj. , nach der rötlich-braunen farbe des wiesels: gesprencklet oder wyselfarb Terenz deutsch (1499) 68 b gloss.; die farb des …

wieselfell

DWB

wiesel·fell

wieselfell , n. , wie wieselbalg ( s. d. ) in älterer volksmedizin gebraucht: gib ihme ( dem schwein ) das blut auff butter und brod in eine…

wieselflink

DWB

wiesel·flink

wieselflink , adj. , schnell und behende wie ein wiesel ( s. wiesel 2): und da er eine wieselflinke seele besasz, blieb ihm auch nicht verbo…

Wieselgren

Meyers

wiesel·gren

Wieselgren , Harald , schwed. Publizist und Bibliothekar, geb. 2. Nov. 1835 im Kirchspiel Västerstad (Schonen), gest. 17. März 1906 in Stock…

wieselhaft

DWB

wiesel·haft

wieselhaft , adj. , was wieselig: das ganze wieselhaft erregsame wesen des mannes hatte gerade nicht viel reckenhaftes, verriet aber eine li…

Wieselhaut

PfWB

wiesel·haut

Wiesel-haut f. : 'Wieselpelz', -haut [ Lambert Penns 179]. Volksgl.: Fieder me Gaul, as g'faundert (engl. founder 'lahmen') is, en fei g'sch…

wieselig

DWB

wie·selig

wieselig , adj. , verbreitet mundartl. neben wuselig ( s. d. ), jedoch von wiesel ( s. wieselartig, -haft) her geprägt: wiselig, dem ists wi…

Wiᵉselken

WWB

wiesel·ken

Wiᵉselken n. [ Lüb Min, verstr. Lem Wbg Arn Bri Olp] 1. Wiesel. — 2. Hermelin. ⟨ Vokalismus: ›iᵉ‹, ›eª‹, ›ī‹ u. „ie“ ⟩

Wieselmännchen

RhWB

wiesel·maennchen

Wiesel-männchen wezəlts- Malm-Nidrum n.: ein Gespenst, das in den Fluren Weselhof u. W.däll umgehen u. manchmal die dort nachts Vorüberkomme…

wieselrasch

DWB

wiesel·rasch

wieselrasch , adj. : während er wieselrasch voranflitzt Steinberg der tag (1956) 39 . —

Wieselspelz

PfWB

wiesel·spelz

Wiesels-pelz m. : ' Wieselfell ', Wisselsbelz [ BZ-Dernb ]. Die weiße Wisselsbelz (Pl.) sin arg g'sucht [ BZ-Dernb ]. Volksmed.: Der W. wird…

Wieseltier(chen)

RhWB

wiesel·tierchen

Wiesel-tier(chen) wizəl- NWSaarbg ; -īz- Bitb-Ernzen Rittersd ; wī:zən- Trier-OEmmel , Bitb-Ehlenz Hütting Mettend n.: Wiesel.

wiesel als Zweitglied (5 von 5)

spurwiesel

DWB

spur·wiesel

spurwiesel , n. ägyptisches wiesel, ichneumon, von besonderer geschicklichkeit im aufspüren der vögel. Adelung.

Ableitungen von wiesel (1 von 1)

gewiesel

DWB

gewiesel , n. , wird von Schmidt ( westerwäld. idiot. s. 328) als nebenform zu gewusel ( s. d. ) gebucht, vgl. auch gewiessen .