Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wieselein n.
wieselein , n. , diminutiv zu wiesel ( s. d. ); für die verbreitung der mundartformen vgl. die übersicht beim grundwort. seit frühnhd. zeit neben diesem und 2 wieselchen ( s. d. ) häufig bezeugt: sso lauscht das wesselyn oben ubir dem loch ( auf die schlange ) (1522) Luther 10, 1, 1, 563 W.; wilt du aber wiselin oder andere vergiffte thier ausz dem hausz treiben, so nim eisenkraut Gäbelkover artzneyb. (1596) 2, 304 ; ( die Türken ) haben in den schiffen katzen vnd wieselein die mäusz zu vertreiben Schweigger reyszbeschr. (1619) 101 ; wer hat das wieselin unterrichtet, dasz es rauten gebrauchen…