Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
versatz m.
versatz , m. handlung, wo man etwas hinterlegt, in verschiedener absicht; neues wort, vor Adelung nicht in den wörterbüchern. zur erlangung von geld: müszt ich ganz Genua in versatz geben. Schiller 160 (1840) ; seine prächtgen hyacinthen, die die könige der Mauren einst verehrt dem groszen Cid, legt anitzt Donna Ximene in die hände des gemahles, zum versatze, zum verkaufe. Herder Cid 45 . als technischer ausdruck im bergbau: das verschlieszen der vom hauptgange abführenden nebengänge durch wetterthüren zur regelung des wetterzuges. das ausfüllen unterirdischer öffnungen mit taubem gestein; in …