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verhehlen

nhd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

verhehlen verb.

Bd. 25, Sp. 547
verhehlen, verb. verheimlichen, zusammensetzung mit einfachem hehlen (s. theil 42, 786), dessen bedeutung durch ver nur verstärkt wird. mhd. verhëln, ahd. alts. farhelan, ags. forhelan. die flexion ist wie bei dem einfachen hehlen, ursprünglich meist stark verhil, verhal, verholen, doch entstanden wol schon frühe schwache nebenformen, dieselben sind zwar nicht nachzuweisen, doch müssen wir sie aus den nahverwandten wörtern schlieszen: heljan, biheljan u. s. w. Graff 4, 843. auch findet sich unfarhalit, unfarhelit, unfirhelit Steinmeyer-Sievers 1, 196 übersetzt mit infronitus, nach dem latein späterer glossarien unklug: der nichts verhehlen kann? (indiscret Du Cange 3, 828c Henschel). mhd. ist keine schwache form nachgewiesen, nhd. aber treten starke und schwache formen neben einander auf, die erstern auf das partic. prät. beschränkt, während sonst durchaus die schwache herrscht. vereinzelt: der pfarrherr auch zur kirchen kam, ein groszen knüttel mit jm nam, gar heimlich undern rock verhal, bisz sie da waren allzumal. B. Waldis Esop 4, 98, 71 (2, 275 Kurz); Stieler 733 und Frisch 1, 434 führen nur schwache formen: verhälen, verhälet, verhehlen, verhehlet an. neben verhehlen findet sich nhd. im 16. und 17. jahrh. die schreibung verhählen (Dasyp., Maaler, Stieler, Philander, Weckherlin), daneben im 16. jahrh. die alte schreibung verhelen (Luther, Hutten, H. Sachs), im ausgehenden 17. verhehlen, verhöhlen (die Schlesier, Canitz), im 18. verhelen, verhehlen und verheelen (Kant in den originalausgaben). bedeutung. 11) verhelen, abscondere Dief. gl. 5, celare 110, vorheln ebenda, latere 320a, verholen, nrh. verhoelen, abditus Dief. 2; ich verhäle, dissimulo Dasyp. 226a; verhälen, nit der gleichen thuon als ob man ein ding wüsse, dissimulare, abstruere, tegere, caelare Maaler 420c. Stieler 733, verhehlen Frisch 1, 434; verhehlen, einen oder etwas unfindbar machen, unkenntlich machen, sei es (auf sinnliche weise) durch wegthun, verstecken, sei es (auf geistigem wege) durch verschweigung u. s. w. absolut: der krieger art und werk biszher war rauben, stehlen, der stäter art und werk erkauffen und verhölen. Logau 1, 51, 5 (56 Eitner); das object ist dem zeitworte im acc. beigefügt; derjenige oder dasjenige, vor dem man etwas verbirgt, steht im dativ oder mit präpositionen (für, vor, gegen) dabei. von menschen oder wirklichen dingen. 1@aa) personen, verstecken, durch wegbegeben, wegbringen verbergen: der herr wird ausgehen von seinem ort, heim zu suchen die bosheit der einwohner des landes uber sie, das das land wird offenbarn jr blut und nicht weiter verhelen, die drinnen erwürget sind. Jes. 26, 21; wan ich darf euch (acc.) dem keiser nit verhälen. Aimon bog. S; sich unkenntlich machen: des morgens früh, wie auch des abends so verhelet kan sie der könig sehn, wie sie sich ängst und quelet. weil er vermenget sich stets in der heerd aufhelt. D. v. d. Werder Ariost 17, 53, 1. 1@bb) object, wirkliche dinge: gestohlne sachen verhehlen. Adelung versuch 4, 1447; wöllt ir, so wöllen wir wol heut der schwester irn wurtzscherben stelen, ir den ein weil verhelen und merckn was sie darzu wöll sagen. H. Sachs 2, 3, 202 (8, 383, 1 Keller); ein arzt ist gar ein glücklich mann, was er berühmtes hat gethan das kan die zeit selbst sagen an. sein irrthum wird nicht viel gezehlet, denn wo er etwa hat gefehlet, das wird in erde tieff verhölet. Logau 1, 83, 40 (85 Eitner); ein kluger artzt verhölt dem krancken oft die wunden. Lohenstein Cleopatra 41, 277; er zählt und lacht im zählen und eilt, was er gezählt, in schlössern zu verhelen. Gellert 2, 10; die hülle der nacht, .. die euren stillen zug verhehlte. Schiller 463; bildlich: dasz ein französcher bel esprit uns nicht sein pfund verhölt, das jahr durch monat — bücher zehlt, ist nicht verwunderns werth. Wernike 20. 1@cc) hierher das reflexivum in der bedeutung 'wirklich sich wegbegeben und verbergen': mhd. swâ er konde sich verheln von deme unseligen kafspil, der arbeit duchte in nicht zu vil, wand er in vlucht vant gewin. pass. 302, 26 Köpke; nhd. nu must du dich in das gebürg .. verstehlen und verhälen. Weckherlin 41 (ps. 11, 1); komm, du mein selber ich, komm, liebste komm dorthin, wo wir uns beiderseits offt pflegen zu verhölen. Fleming 607; sich verbergen durch mehr geistige mittel, verstellen: mhd. her Gâwein der sich helen bat, der hete sich selben sô verholn und hete sich vor enwec gestoln, und hôrten in des alle jehen, ern möhte den kampf niht gesehen vor ander unmüeʒekeit. Iwein 6885; nhd. meine augen sehen auff alle jre wege, das sie fur mir sich nicht verhelen können und jre missethat ist für meinen augen unverborgen. Jer. 16, 17; wann er würde sich in keinerlei weisz verhelen. Aimon bog. Z; verhälet (conj.) jr euch gegen mir. bog. G; erinnere dich nur dessen .. so wirstu dich für mir nicht viel zu verhälen haben, sondern dich mit mir nur in wahrer vertraulichkeit gebahren. Philander 1, 56; wenn das kind der weltklugheit überlassen werden soll, so musz es sich verhehlen und undurchdringlich machen, den andern aber durchforschen können. vorzüglich musz es sich in ansehung seines charakters verhehlen. Kant 10, 435; so gehts .. erweckt der wein den muth in ungestalten, wilden seelen, so weisz sich in entflammter wuth der Thracier nicht zu verheelen. Hagedorn 3, 124; mit personification eines abstractums: mich begleite jede wahrheit, die du schmeichelnd mir vermählt, zu dem urquell aller klarheit, wo kein reiz sich mehr verhehlt. Bürger 12a. 22) verhehlen von abstracten (gewuszten, empfundnen) dingen gesagt, verschweigen, verheimlichen: mhd. wedr ist eʒ übel, od ist eʒ guot, daʒ ich mîn leit verhelen kan? Walther 120, 25; mîn angest umbe mîn kindelîn die enmag ich leider niht verheln. Gottfried Tristan 1551; nhd. wenn ich etwas falsches gethan hette auff meiner seelen fahr, weil dem könige nichts verholen wird, würdestu selbst wider mich gestanden sein. 2 Sam. 18, 13; dein gerechtigkeit verberge ich nicht in meinem hertzen, von deiner warheit und deinem heil rede ich, ich verhele deine güte und treue nicht fur der groszen gemeinde. ps. 40, 11; ich wil euch leren von der hand gottes und was bei dem allmechtigen gilt, wil ich nicht verhelen. Hiob 27, 11; Philomena sprach: o Gabriotto, ich förcht du werdest mein in Frankreich bald vergessen. Gabriotto sprach: ich bitt euch mir solche wort verhehlen wöllet, ihr seit doch meiner liebe so gantz sicher, dasz mich wundert, was ihr damit meinet. buch d. liebe 249, 2; das erste, das er thät, war disz, dasz er seinem hauszgesind gebot, meine gegenwart zu verhölen. Simpl. 4, 47, 26 Kurz; also dasz sie noth hatte, selbte (die liebe) zu verhölen. Lohenstein Armin. 1, 620; vetter Karl überliesz sich der heftigkeit seiner neigung und verhehlte sie nicht im gespräche. Göthe 15, 84; man verhehlte sogar die schadenfreude nicht, die man über die wunden unseres freundes empfand. 19, 49; als sie nun alle viere im hohen mondschein sich gegenüberstanden, war die allgemeine rührung nicht mehr zu verhehlen. 22, 144; man verhehlte das gemeine und sprach das ungemeine laut, wiederholt und dringend aus. 53, 111; verbände mich nicht eine unverbrüchliche zusage dir auch nicht das geringste zu verhehlen, was ich von den schicksalen deines bruders auffangen kann, liebster freund, nimmermehr würde meine unschuldige feder an dir zur tyrannin geworden sein. Schiller hist.-krit. ausg. 2, 15 (räuber 1, 1); du hast meine fehler .. da es deine freundschaftspflicht gewesen wäre, mir in liebe und kälte solche zu rügen, mir verhehlt. 1, 57; schwierigkeiten zu zeigen, .. mag zwar abschrecken, aber das ist doch besser als sie zu verheelen. Kant anthropol. (1820) 37 (verhehlen in der gesamtausg. v. Hartenstein 10, 146); die Franzosen verhehlen sich zwar nicht das gefahrvolle ihrer lage, aber der muth ist ihre nationaltugend. H. Heine 9, 214; ich hab auch diese nacht vergangen ein list erdacht, der wirt nit fehlen, den wil ich dir auch nit verheln. H. Sachs 3, 1, 151 (11, 57, 18 Keller); mein namen wil ich nit verhelen. ich bin ein Römer, heisz Mucius. 2, 3, 56 (8, 210, 31); du solt nicht tödten, auch nicht steln, kein wahre zeugnis nicht verheln. Wackernagel kirchenl. 2, 908 (1130); so ist auch dein nam so hell, dasz jhn gar nichts kan verhälen. Weckherlin 383 (od. 1, 8); erblick ich, dasz nur je den bürgern unfall blüht an guten glückes stat, so kan ich nichts verhälen. Opitz 1, 170; ein mehrers wil ich jetzt von ihrer macht verhelen. vor diesmal ist mein zweck was newes zu erzehlen. Rist poet. lustgarte F; das kaum so viel tugend zehlt als die seligste von diesen aus bescheidenheit verhöhlt. Canitz 469; ach zu wohl nur, gute amme, versteh ich, was dein schweigen mir verhehlt: du hoffest nicht für meine flamme. Wieland Oberon 5, 9; gott der du alles weist, was könnt ich dir verhelen? Gellert 2, 79; o könnt ich göttlich jetzt in deine seele blicken und was du mir verhöhlst dir unbewuszt entrücken. Lessing 3, 332; verhehlt mir nichts. ich kann das schlimmste hören. Prag ist verloren? ists? gesteht mirs frei. Schiller hist.-krit. ausgabe 12, 292 (Wallenst. tod 3, 10); mit abhängigem satze: wie konnt er sich verhehlen, Rosette sei, so sehr sie einem engel glich, doch nur ein weib? Wieland Oberon 6, 50. mit angabe dessen, wodurch man etwas verhehlt: all ir anliegen, all ir glück verhelen sy mit schweigen. Frank weltb. 183b; seinen hasz unter schmeicheleien verhälen, velare odium fallaciis, blanditiis. Stieler 734. auch hierzu ein reflexivum: ich bin ouch ein cristen, des han ich mich lang verholen (das habe ich lange verschwiegen). heiligenleben (1472) 169i. 33) der adjectivische gebrauch des particips prät. ist weitverbreitet, schon ahd. farholen, secreta et segregata Steinmeyer-Sievers 1, 74, 22: mhd. nû reit der wirt für in gegen dem selben garten hin, daʒ er in wîste an die stat zuo dem ritter als er bat, hin ze dem verholnen tor. Hartmann Erec 8753; die verholen sünden. genesis 22, 15 Diemer; nhd. Simplus kaufft ihm neulich kreide, die ihm nachmals ward zu kohlen: seine braut, war schön in augen, scheuszlich aber sonst verholen. Logau 2, 216, 29 (413 Eitner) (vor den augen der menschen schön, im geheimen, wenn sie nicht vor menschen war, scheuszlich); in den tiefen abgrund des verhohlnen nichts. Brockes 6, 675; denn Prötus weib, Antäa, jung und schön, begehrte zu verhohlnen lüsten sein. Bürger 171a; selten schwache form: dieses verhehlte gift Mathäi aber offenbarte sich nicht durch kleinere, sondern durch gröszere fast ironische höflichkeit. J. Paul 8, 14; schönes, deme fromes fehlt, ist wie koth in gold verhölt. Logau 2, 185, 48 (386 Eitner); die verholenste winkel der natur werden durchsucht. Schiller 692. beliebt sind seit alter zeit die participialconstructionen: schon ahd. uuard farholan, latuit Steinmever-Sievers 1, 283, 1; farholan ist, latet. 1, 283, 36; ich wil dirs zeigen, .. was die weisen gesagt haben, und jren vetern nicht verholen gewesen ist. Hiob 15, 18; wo her kompt denn die weisheit? .. sie ist verholen für den augen aller lebendigen, auch verborgen den vogeln unter dem himmel. 28, 20; uns ferner ist verholen, warum er euch bei nacht zu ruffen anbefohlen. A. Gryphius (1698) 1, 50; der himmel hat es so befohlen, sein schlüssen ist euch zwar verholen, seht aber nur auf seine huld. Chr. Gryphius poet. wälder 1, 400; schätze .. die in der erden .. verholen und verborgen sein. Brockes 3, 407; besonders häufig die zusammenstellung verholen bleiben: was verholen nicht bleiben kan, das suche man nicht zu dissimuliren. Butschky Patm. 612; gedänke keiner, das die lügen werden verhohlen bleiben. 754; soltet ihr einen ungebürlichen schlus fassen, welcher nicht verholen bleiben kan, sondern groszes aufsehen machen wird. Heilman Thucyd. 383; meinen lesern durfte das nicht verholen bleiben. Reiske Thucyd. vorr.; mord bleibt selten verhohlen. Simrock 1, 323; endlich ward die sache kündig (keine deube bleibt verholen!) dasz der pflug, damit er pflügte, sam den pferden war gestohlen. Logau 3, 157, 8 (579 Eitner). Andere zusammenstellungen: ein fauler baum, der verholen steht, so ferrn auff grüner awen, den ich wol weis, da weren wir wol bei einer schönen frauen. Ambraser lb. 93, 1; die schönheit liegt in Chloris zügen hier als hinterm busch verholen. Wernike 6; verhohlen halten, occultare, clam habere. Frisch 1, 434a; der könig Agramont hielt einen ring verholen. D. v. d. Werder Ariost 3, 69, 1; adverb: die ihr .. nit mehr verhehlends in die heiligen gotteshäuser schlüfft, sondern auch jetzo inwendig derselben mit trotz und übermuth regiret. Hutten 5, 232; wo man das schmeichlen jn nicht gan, irs liebkosen sich nicht nimpt an .. da schleicht der schmeichler weg verholen, als ob er hett ein kampf gestolen. Waldis Esop. 1, 11, 59; dasz er zu mir hinauff verhahlen kommen solt. D. v. d. Werder Ariost 5, 9, 8; den an apostels stat bekehren die pistolen, glaubt anders offenbar, glaubt anders dann verholen. Logau 1, 112, 74 (113 Eitner).
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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Verhêhlen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Verhêhlen , verb. reg. act. welches jetzt regulär gehet, das Mittelwort ausgenommen, welches als ein Bey- und Nebenwort …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    verhehlen

    Goethe-Wörterbuch

    verhehlen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    verhehlenschw.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    ver-hehlen schw. : wie schd., veʳhehle [ KU-Brück ], -hähle [ LU-Opp ]. VR.: E Dutzend alde Weiwer, spinnt jedi anner Ga…

  4. Sprichwörter
    Verhehlen

    Wander (Sprichwörter)

    Verhehlen 1. Das man verhählet, ist das best. – Gruter, I, 11. 2. Verhehlen ist schwerer als erzählen. 3. Was man nicht …

  5. Spezial
    verhehlen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    ver|heh|len vb.tr. ascogne (ia), tigní ascognü.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit verhehlen

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Ableitung von verhehlen

ver- + hehlen

verhehlen leitet sich vom Lemma hehlen ab mit Präfix ver-.

Zerlegung von verhehlen 2 Komponenten

ver+hehlen

verhehlen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — verhehlen kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

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APA
Cotta, M. (2026). „verhehlen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/verhehlen/dwb?formid=V01786
MLA
Cotta, Marcel. „verhehlen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/verhehlen/dwb?formid=V01786. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „verhehlen". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/verhehlen/dwb?formid=V01786.
BibTeX
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