Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschUfernv., ntr
Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg
○ Ufern , v. ntr . mit haben , ein Ufer bilden, haben. »Das Meer uferte anders.« Herder. D. Ufern .
-
modern
Dialektufern
Rheinisches Wb.
ufern ū:wərn Trier-Mehring schw.: en hat geherig geuwert er hat an seinem Acker die Grenzfurchen hoch aufgepflügt u. dab…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit ufern
24 Bildungen · 7 Erstglied · 16 Zweitglied · 1 Ableitungen
ufern‑ als Erstglied (7 von 7)
ufernähe
DWB
-nähe , f. : in der u. des Onon (= flusses ) Ritter a. a. o. 2, 544 . —
ufernagelmuschel
DWB
ufernagelmuschel , f. , strandgienmuschel, chamae litorales Krünitz 193, 210 . —
ufernah
DWB
-nah , adj. , nahe dem ufer: Droysen d. Äschylus w. (1841) 230 . —
ufernase
DWB
-nase , f. , bergnase am uferhang: die brandenden klippen, die ragenden berge und langen ufernasen Simrock leseb. 68 . —
ufernebel
DWB
-nebel , m. : das gelbe buschholz leuchtete nur selten durch den u. hervor Sven Hedin abenteuer in Tibet 16 49. —
ufernetzend
GWB
ufernetzend [bisher nicht publizierter Wortartikel]
ufernutzung
DWB
-nutzung , f. , nutznieszung des ufers: eine knapp zugemessene freiheit der u. Nitzsch dtsche studien (1870) 215 . —
‑ufern als Zweitglied (16 von 16)
äufern
RhWB
äufern øpərə s. üppern.
anläufern
DWB
anläufern , weidmännisch was anrühren, läufervögel, ruhrvögel auf dem herd haben und die wilden vögel damit anlocken. s. DWB anrühren , DWB …
aufflickeln, auf-ern
RhWB
auf-flickeln, auf--ern: 1. einen a., aufpäppeln. — 2. einem a., aufwarten mit gewählten Lieblingsspeisen. — Für Bed. 1 in Sol opflekstərə.
Ausläufern
Campe
† Ausläufern , v. trs. s. Campe Ausläufeln.
ausufern
Pfeifer_etym
Ufer n. ‘Begrenzung eines Gewässers, Küste, Strand’. Das nur westgerm. Substantiv mhd. uover, (md.) ūber, mnd. ōver (vgl. Hannover ‘(am) hoh…
beufern
DWB
beufern , ripis cingere: die meerenge, bei einer ausgedehnten, an beiden seiten schön beuferten breite. Göthe 28, 226 .
ernufern
DWB
ernufern , recreare, reficere, ein schweizerisches wort, Frisius 859 a , Maaler 309 a haben nuofer navus ( gnavus ), fleiszig, emsig, behend…
gaufern
DWB
gaufern , bair. in eile, nur obenhin thun Schmeller 2, 18 ; schwäb. vergaufern verspotten oder ähnl., s. Schmid 222 . das letzte stimmt zu g…
haufern
RhWB
haufern -ǫuf-, –au- Siegld-Grund Kromb Unglinghsn schw.: die Erde um Pflanzen im Garten lockern u. anhäufen.
läufern
DWB
läufern , verb. in anläufern, vergl. theil 1, 395, und unten läuferplatz.
laufern
DWB
laufern , verb. unpersönl., lust, hang zum laufen haben: es laufert ihn. J. Grimm gramm. 2, 993 .
säufern
DWB
säufern , verb. lust zu saufen spüren Campe, als landschaftlicher ausdruck.
schlaufern
RhWB
schlaufern -ūf- Gummb-Hülsenbusch schw.: still einherschleichen; do kümmt e angeschlūfert. — Abl.: die Schlufer(er)ei, dat Geschlufer, der S…
schnaufern
DWB
schnaufern , verb. zu schnaufen gebildet: schnaufer dich buob ( schneuze dich? ). Schertlin künstl. trinken E 3 b .
seufern
DWB
seufern , verb. für säubern: so der beltz loufft also fol, das ich in nym kan seuffren wol. Murner schelmenz. 30 neudruck.
umufern
DWB
umufern , vb. , untrennbar, mit einem ufer umgeben, in gehobener sprache recht häufig: dein arm umuferte das meer in schlesw. literaturbrief…
Ableitungen von ufern (1 von 1)
beufern
DWB
beufern , ripis cingere: die meerenge, bei einer ausgedehnten, an beiden seiten schön beuferten breite. Göthe 28, 226 .