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ufern

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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3 in 3 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

ufern v.

Bd. 23, Sp. 725
ufern, v. 11) ein ufer bilden (spontane wortbildung): liefen die berge, flössen die ströme, uferte das meer anders, wie unendlich anders hätte man sich auf diesem tummelplatz (= der erde) ... umhergeworfen Herder 13, 38 S. 22) '(im wasserbau) das reinmachen der ufer eines grabens oder einer tiefe, wobei man das eingewachsene ... abhauet' Krünitz 193, 210. 33) an etwas u., angrenzen. absolut für 'ans ufer stoszen': und unterm sternenblinken ufert ein wellenkusz D. v. Liliencron s. w. (1896 ff.) 9, 199. 44) reflexiv: ein ufer bilden (spontane bildung): nördlich ufert sich ein hügelhang längs der strasze bis zum Stuhlberge J. J. Dittrich bemerk. auf einer reise (1816) 9.
694 Zeichen · 21 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ufernv., ntr

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    ○ Ufern , v. ntr . mit haben , ein Ufer bilden, haben. »Das Meer uferte anders.« Herder. D. Ufern .

  2. modern
    Dialekt
    ufern

    Rheinisches Wb.

    ufern ū:wərn Trier-Mehring schw.: en hat geherig geuwert er hat an seinem Acker die Grenzfurchen hoch aufgepflügt u. dab…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ufern

24 Bildungen · 7 Erstglied · 16 Zweitglied · 1 Ableitungen

ufern‑ als Erstglied (7 von 7)

ufernähe

DWB

ufer·naehe

-nähe , f. : in der u. des Onon (= flusses ) Ritter a. a. o. 2, 544 . —

ufernah

DWB

ufer·nah

-nah , adj. , nahe dem ufer: Droysen d. Äschylus w. (1841) 230 . —

ufernase

DWB

ufer·nase

-nase , f. , bergnase am uferhang: die brandenden klippen, die ragenden berge und langen ufernasen Simrock leseb. 68 . —

ufernebel

DWB

ufer·nebel

-nebel , m. : das gelbe buschholz leuchtete nur selten durch den u. hervor Sven Hedin abenteuer in Tibet 16 49. —

ufernetzend

GWB

ufernetzend [bisher nicht publizierter Wortartikel]

ufernutzung

DWB

ufer·nutzung

-nutzung , f. , nutznieszung des ufers: eine knapp zugemessene freiheit der u. Nitzsch dtsche studien (1870) 215 . —

ufern als Zweitglied (16 von 16)

anläufern

DWB

anlauf·ern

anläufern , weidmännisch was anrühren, läufervögel, ruhrvögel auf dem herd haben und die wilden vögel damit anlocken. s. DWB anrühren , DWB …

aufflickeln, auf-ern

RhWB

auf-flickeln, auf--ern: 1. einen a., aufpäppeln. — 2. einem a., aufwarten mit gewählten Lieblingsspeisen. — Für Bed. 1 in Sol opflekstərə.

ausufern

Pfeifer_etym

aus·ufern

Ufer n. ‘Begrenzung eines Gewässers, Küste, Strand’. Das nur westgerm. Substantiv mhd. uover, (md.) ūber, mnd. ōver (vgl. Hannover ‘(am) hoh…

beufern

DWB

beufern , ripis cingere: die meerenge, bei einer ausgedehnten, an beiden seiten schön beuferten breite. Göthe 28, 226 .

ernufern

DWB

ern·ufern

ernufern , recreare, reficere, ein schweizerisches wort, Frisius 859 a , Maaler 309 a haben nuofer navus ( gnavus ), fleiszig, emsig, behend…

gaufern

DWB

gauf·ern

gaufern , bair. in eile, nur obenhin thun Schmeller 2, 18 ; schwäb. vergaufern verspotten oder ähnl., s. Schmid 222 . das letzte stimmt zu g…

haufern

RhWB

hauf·ern

haufern -ǫuf-, –au- Siegld-Grund Kromb Unglinghsn schw.: die Erde um Pflanzen im Garten lockern u. anhäufen.

läufern

DWB

lauf·ern

läufern , verb. in anläufern, vergl. theil 1, 395, und unten läuferplatz.

laufern

DWB

lauf·ern

laufern , verb. unpersönl., lust, hang zum laufen haben: es laufert ihn. J. Grimm gramm. 2, 993 .

säufern

DWB

sauf·ern

säufern , verb. lust zu saufen spüren Campe, als landschaftlicher ausdruck.

schlaufern

RhWB

schlau·fern

schlaufern -ūf- Gummb-Hülsenbusch schw.: still einherschleichen; do kümmt e angeschlūfert. — Abl.: die Schlufer(er)ei, dat Geschlufer, der S…

schnaufern

DWB

schna·ufern

schnaufern , verb. zu schnaufen gebildet: schnaufer dich buob ( schneuze dich? ). Schertlin künstl. trinken E 3 b .

seufern

DWB

seu·fern

seufern , verb. für säubern: so der beltz loufft also fol, das ich in nym kan seuffren wol. Murner schelmenz. 30 neudruck.

umufern

DWB

umufern , vb. , untrennbar, mit einem ufer umgeben, in gehobener sprache recht häufig: dein arm umuferte das meer in schlesw. literaturbrief…

Ableitungen von ufern (1 von 1)

beufern

DWB

beufern , ripis cingere: die meerenge, bei einer ausgedehnten, an beiden seiten schön beuferten breite. Göthe 28, 226 .