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Ufern

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Campe
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3 in 3 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Ufern v., ntr

Bd. 5, Sp. 62a
Ufern, v. ntr. mit haben, ein Ufer bilden, haben. »Das Meer uferte anders.« Herder. D. Ufern.
99 Zeichen · 7 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ufernv., ntr

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    ○ Ufern , v. ntr . mit haben , ein Ufer bilden, haben. »Das Meer uferte anders.« Herder. D. Ufern .

  2. modern
    Dialekt
    ufern

    Rheinisches Wb.

    ufern ū:wərn Trier-Mehring schw.: en hat geherig geuwert er hat an seinem Acker die Grenzfurchen hoch aufgepflügt u. dab…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ufern

24 Bildungen · 7 Erstglied · 16 Zweitglied · 1 Ableitungen

ufern‑ als Erstglied (7 von 7)

ufernähe

DWB

ufer·naehe

-nähe , f. : in der u. des Onon (= flusses ) Ritter a. a. o. 2, 544 . —

ufernah

DWB

ufer·nah

-nah , adj. , nahe dem ufer: Droysen d. Äschylus w. (1841) 230 . —

ufernase

DWB

ufer·nase

-nase , f. , bergnase am uferhang: die brandenden klippen, die ragenden berge und langen ufernasen Simrock leseb. 68 . —

ufernebel

DWB

ufer·nebel

-nebel , m. : das gelbe buschholz leuchtete nur selten durch den u. hervor Sven Hedin abenteuer in Tibet 16 49. —

ufernetzend

GWB

ufernetzend [bisher nicht publizierter Wortartikel]

ufernutzung

DWB

ufer·nutzung

-nutzung , f. , nutznieszung des ufers: eine knapp zugemessene freiheit der u. Nitzsch dtsche studien (1870) 215 . —

ufern als Zweitglied (16 von 16)

anläufern

DWB

anlauf·ern

anläufern , weidmännisch was anrühren, läufervögel, ruhrvögel auf dem herd haben und die wilden vögel damit anlocken. s. DWB anrühren , DWB …

aufflickeln, auf-ern

RhWB

auf-flickeln, auf--ern: 1. einen a., aufpäppeln. — 2. einem a., aufwarten mit gewählten Lieblingsspeisen. — Für Bed. 1 in Sol opflekstərə.

ausufern

Pfeifer_etym

aus·ufern

Ufer n. ‘Begrenzung eines Gewässers, Küste, Strand’. Das nur westgerm. Substantiv mhd. uover, (md.) ūber, mnd. ōver (vgl. Hannover ‘(am) hoh…

beufern

DWB

beufern , ripis cingere: die meerenge, bei einer ausgedehnten, an beiden seiten schön beuferten breite. Göthe 28, 226 .

ernufern

DWB

ern·ufern

ernufern , recreare, reficere, ein schweizerisches wort, Frisius 859 a , Maaler 309 a haben nuofer navus ( gnavus ), fleiszig, emsig, behend…

gaufern

DWB

gauf·ern

gaufern , bair. in eile, nur obenhin thun Schmeller 2, 18 ; schwäb. vergaufern verspotten oder ähnl., s. Schmid 222 . das letzte stimmt zu g…

haufern

RhWB

hauf·ern

haufern -ǫuf-, –au- Siegld-Grund Kromb Unglinghsn schw.: die Erde um Pflanzen im Garten lockern u. anhäufen.

läufern

DWB

lauf·ern

läufern , verb. in anläufern, vergl. theil 1, 395, und unten läuferplatz.

laufern

DWB

lauf·ern

laufern , verb. unpersönl., lust, hang zum laufen haben: es laufert ihn. J. Grimm gramm. 2, 993 .

säufern

DWB

sauf·ern

säufern , verb. lust zu saufen spüren Campe, als landschaftlicher ausdruck.

schlaufern

RhWB

schlau·fern

schlaufern -ūf- Gummb-Hülsenbusch schw.: still einherschleichen; do kümmt e angeschlūfert. — Abl.: die Schlufer(er)ei, dat Geschlufer, der S…

schnaufern

DWB

schna·ufern

schnaufern , verb. zu schnaufen gebildet: schnaufer dich buob ( schneuze dich? ). Schertlin künstl. trinken E 3 b .

seufern

DWB

seu·fern

seufern , verb. für säubern: so der beltz loufft also fol, das ich in nym kan seuffren wol. Murner schelmenz. 30 neudruck.

umufern

DWB

umufern , vb. , untrennbar, mit einem ufer umgeben, in gehobener sprache recht häufig: dein arm umuferte das meer in schlesw. literaturbrief…

Ableitungen von ufern (1 von 1)

beufern

DWB

beufern , ripis cingere: die meerenge, bei einer ausgedehnten, an beiden seiten schön beuferten breite. Göthe 28, 226 .