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Treibe

mhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
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7 in 5 Wb.
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Treibe

Bd. [?], Sp. [?]
Treibe [bisher nicht publizierter Wortartikel]
46 Zeichen · 0 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    treibeswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    treibe swv. treibe (transit).

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    treibem. und f.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    treibe , m. und f. , exactor; lena; alvi deiectio. 1 1) bezeichnung eines beamten von Frauenchiemsee, ' steuereintreiber…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Treibe

    Goethe-Wörterbuch

    Treibe [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    Treibe

    Bayerisches Wörterbuch

    Treibe Band 4, Spalte 4,327

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit treibe

77 Bildungen · 71 Erstglied · 5 Zweitglied · 1 Ableitungen

treibe‑ als Erstglied (30 von 71)

Treibebeet

Adelung

treibe·beet

Das Treibebeet , des -es, plur. die -e, bey den Gärtnern, ein Beet, die Gewächse in demselben zu treiben, d. i. durch verstärkte künstliche …

Treibeblatt

Adelung

treibe·blatt

Das Treibeblatt , des -es, plur. inusit. in einigen Gegenden ein Nahme einer Pflanze, S. Adelung Katzenklee .

Treibebogen

Adelung

treibe·bogen

Der Treibebogen , des -s, plur. ut nom. sing. bey den Goldarbeitern, ein Bohrer, welcher vermittelst eines Bogens getrieben oder in Bewegung…

Treibebrief

Adelung

treibe·brief

Der Treibebrief , des -es, plur. die -e, bey den Handwerkern, Briefe, wodurch widerspenstige Gesellen bey den Handwerksgenossen anderer Orte…

Treibebühne

Adelung

treibe·buehne

Die Treibebühne , plur. die -n, in dem Wasserbaue, eine Art Bühnen, d. i. von dem Ufer aus in den Strom geführte Werke, die Strombahn zu len…

Treībefáß

Adelung

treibe·fass

Das Treībefáß , des -sses, plur. die -fässer, bey den Gärbern, ein Faß, worin die Felle getrieben, d. i. mit Lohe gar gemacht werden.

Treībegarn

Adelung

treibe·garn

Das Treībegarn , des -es, plur. die -e, eine Art Fischernetze, besonders bey dem Nachtfischen, in welches die Fische getrieben werden; das K…

Treibegeld

DRW

treibe·geld

Treibegeld, n. Entlohnung des Müllers für den Antransport des Getreides zur Mühle und den Abtransport des Mehls zum Auftraggeber vgl. Beutel…

Treibehammer

Adelung

treibe·hammer

Der Treibehammer , des -s, plur. die -hämmer, bey verschiedenen Metallarbeitern, ein Hammer, ein Metall damit zu treiben, d. i. entweder in …

Treibehaus

Adelung

treibe·haus

Das Treibehaus , des -es, plur. die -häuser, ein Haus zum Treiben, etwas darin zu treiben. 1. Im Hüttenbaue wird das Gebäude, worin das Erz …

Trēibehêrd

Adelung

treibe·herd

Der Trēibehêrd , des -es, plur. die -e, im Hüttenbaue, ein Herd, auf welchem getrieben, d. i. das Silber von dem Bleye geschieden wird. S. A…

Treibeholz

Adelung

treibe·holz

Das Treibeholz , des -es, plur. car. 1. Eben daselbst, dasjenige lange Scheitholz, womit der Herd, bey dem Treiben oder Scheiden des Silbers…

Treibehütte

Adelung

treibe·huette

Die Treibehütte , plur. die -n, eben daselbst, eine Hütte, d. i. leichtes Gebäude, in welchem sich der Treibeherd befindet, welche, wenn sie…

Treibehut

Adelung

treibe·hut

Der Treibehut , des -s, plur. die -hüte, im Hüttenbaue, ein eiserner mit Lehm ausgeschlagener Deckel, welcher bey dem Treiben über den Herd …

Treibe II

RhWB

Treibe II dieses, mit dem Vokal -ei- des alten Prät. von mhd. trîben »treiben« (mhd. treip m.), ist Rhfrk bezeugt als drEb Sg. t. f.: Viehtr…

treibeis

DWB

trei·beis

treibeis , n. , schwimmendes eis auf strömenden gewässern; dialektisch im norden wie im süden, z. b. Dähnert pomm. 88 a ; Seiler Basel. 84 b…

treibeisen

DWB

treib·eisen

-eisen , n. , vereinzelt als übersetzung von ' esguillon du chartier ', ' ochsenstachel ': so offt die ochsen vom feld zu hausz kommen, sol …

Treibejagen

Adelung

treibe·jagen

Das Treibejagen , des -s, plur. ut nom. sing. in dem Jagdwesen, eine Art der Jagd, wenn das Wild aus einem ganzen Reviere zusammen und in de…

Treibekorn

Adelung

treibe·korn

Das Treibekorn , des -es, plur. die -körner, im Hüttenbaue, diejenigen Körner welche bey dem Treiben des Silbers abspritzen, und sich in den…

Treibeleute

Adelung

treibe·leute

Die Treibeleute , sing. inusit. im Jagdwesen, diejenigen Landleute, welche bey einem Treibejagen das Wild aus einer Gegend in den Zeug treib…

Treibelns

PfWB

Treibelns n. : ein Ballspiel, Treiwels [ LU-Friesh ]; vgl. Treiberleins .

treiben

FWB

1. ›(Vieh, auch Menschen wie Vieh) mit sich an einen Ort führen, treiben, an einem Ort hüten‹; speziell auch: ›ein Weiderecht ausüben‹; ›(Pf…

treibend

FWB

trei·bend

1. s. treiben (V.) 1.; 2. s. treiben (V.) 3.; 3. s. treiben (V.) 4.; 4. s. treiben (V.) 5.; 5. s. treiben (V.) 6.

Treibenerz

DRW

treibe·nerz

Treibenerz, n. Erz von der Menge eines Treibens (I) treiben-ertz ist eine gewisse anzahl tonnen, als zu einen gantzen treiben gerechnet werd…

treibeneⁿ

Idiotikon

treibeneⁿ Band 14, Spalte 64 treibeneⁿ 14,64

Treibenlehen

DRW

treiben·lehen

Treibenlehen, n. (herrschaftlich verliehenes) Amt eines Hirten vgl. Lehen (V), treiben (II) ouch ist ain tribenlehen da: wenn man die lember…

treibe als Zweitglied (5 von 5)

getreibe

DWB

get·reibe

getreibe , n. , verbalsubstantiv zu treiben ( s. d. ), eine jüngere bildung, die erst mit dem ende des 17. jahrh. auftaucht und bei Schottel…

vihetreibe

Lexer

vihe·treibe

vihe-treip , vihe-treibe stswm. man sol iedem dorf sein vihtraib ( in den reichswald ) geben als von alter her komen ist Np. 305 ( 14. jh. )…

Ableitungen von treibe (1 von 1)

getreibe

DWB

getreibe , n. , verbalsubstantiv zu treiben ( s. d. ), eine jüngere bildung, die erst mit dem ende des 17. jahrh. auftaucht und bei Schottel…