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tof

mhd. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

LDWB1
Anchors
7 in 7 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Ladinisch-Deutsch (Mischí)

tof

Bd. 1, Sp. 1
tof [tọf] m. (-s) 1 Geruch m., Gestank m. 2 Aroma n. bun tof Duft m., Wohlgeruch m.; ri tof Gestank m., übler/widerlicher Geruch; tof da borjé Brandgeruch m.; tof da soius Schweißgeruch m.; tof dala bocia Mundgeruch m. avëi n bun tof duften, angenehm/gut riechen; avëi n tof duc süß riechen; avëi n tof sterch scharf riechen; da n bun tof wohlriechend, duftend, aromatisch, ätherisch; da n stlet (ri) tof übel riechend, stinkend; sintí le tof riechen; zënza tof geruchlos. ince sce le bëch vëgn atira fora de ciasa, le tof resta impó laite ist gleich der Bock aus dem Hause, so bleibt der Gestank doch darin.
615 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    tôf

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    tôf , tôfer s. touf, toufære.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tof

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Der Tof , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, oder der Tofstein, des -es, plur. die -e, eine kalkartige s…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tof

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Tof , schwimmende Insel (s. Insel , S. 868).

  4. modern
    Dialekt
    tof

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    tof s. PfWB duft .

  5. Spezial
    tof

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    tof [tọf] m. (-s) 1 Geruch m., Gestank m. 2 Aroma n. ◆ bun tof Duft m., Wohlgeruch m.; ri tof Gestank m., übler/ widerli…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tof

101 Bildungen · 64 Erstglied · 35 Zweitglied · 2 Ableitungen

tof‑ als Erstglied (30 von 64)

tō¹fällig

WWB

tō¹-fällig Adj. [verstr.] taufällig ( die krfr. Stadt Hagen Hag die krfr. Stadt Hagen@Hagen Hg ) zufällig, auf Zufall beruhend, unvorhergese…

Tō¹fal

WWB

Tō¹-fal m. [verstr.] 1. Zufall; etwas, was man nicht vorausgesehen hat, was nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah. — Ra.: Is dat ki…

tō¹~fallen

WWB

tof·allen

tō¹~fallen V. [verstr. nördl.] hin-, nieder-, herunterfallen. Et is mi derdalfallen ( Kr. Lüdinghausen Lhs Sm).

Tofāna, Monte

Meyers

Tofāna, Monte , Berg in den Südtiroler Dolomiten, westlich über dem Ampezzotal, erreicht in der mittlern seiner drei Spitzen 3241 m, wird vo…

tō¹fāten

WWB

tof·aten

tō¹-fāten V. „zufassen, hilfsbereit sein, keine Arbeit scheuen“ ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = PLATENAUWB).

tō¹fātesk

WWB

tō¹-fātesk Adj. teofaotsk dass. ( Kr. Minden Min Ha).

tôfel

Lexer

tôfel s. tavele.

tō¹-³felgen

WWB

tofel·gen

tō¹-³felgen V. (im Alter von 5 bis 6 Jahren) die letzten Zähne bekommen (vom Pferd). Et es am Teofellen ( Kr. Herford Hfd Sp).

tôfer

MNWB

tôfer s. 1 tôver.

Tofêrde

Adelung

tof·erde

Die Tofêrde , plur. die -n, eine kalkartige mit kleinen Schalthieren vermischte Erde, aufgelöseter oder verwitterter Tofstein.

tō¹ferlässig

WWB

tof·er·laessig

tō¹-fer-lässig Adj. [ die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Hag] zuverlässig.

Tō¹fertrūen

WWB

tof·er·truen

Tō¹-fer-trūen n. [verstr. OWestf Dor] Vertrauen, Zutrauen. Seo eunen deu Dokter helpen sall, mot eune Teovertrubben erteo häbben (Lippe WWB-…

toffel

DWB

tof·fel

toffel , m. gekürzt aus pantoffel ( th. 7, 1425): toffeln mit kork weich gefüttert. Comenius sprachenth. § 514 ; 'n rarer hausfriede, wenn i…

Toffel II

RhWB

Toffel II -o-, –u- = Kartoffel (s. d.);

Toffel III

RhWB

Toffel III -o- s. o. bei Töffchen.

Toffel IV

RhWB

Toffel IV, Töffel -əl, Pl. -ələ vereinz. ( < Stoffel) : verächtl. 1. -of- f., domm T. dummes Mädchen Malm-Amel . — 2. -ø- m., Dummkopf Sol-H…

Toffeln

Campe

toff·eln

† Х Toffeln , v. intrs . in Toffeln oder Pantoffeln einhergehen. I dieser Bedeutung hat es Kosegarten in dem zusammengesetzten herbeitoffeln…

toffeln I

RhWB

toffeln I -ǫ- = speisen, Fabriktücher falten s. tafeln bei Tafel.

tofferbōm

KöblerMnd

tofferbōm , M. Vw.: s. tōverbōm

toffeⁿ

Idiotikon

toffeⁿ Band 12, Spalte 633 toffeⁿ 12,633

toff I

RhWB

toff I -ǫ- Eup Adv.: in der Verb.: t. wärm erstickend heiss, schwül.

Toffi N.

Idiotikon

Toffi N. Band 6, Spalte 629 Toffi N. 6,629

tof als Zweitglied (30 von 35)

Apfelstof

RhWB

apfel·stof

Apfel-stof RhWBN štū:f Sol-Ohligs , Waldbr-Hespert ; -štū:və Gummb , Neuw-SKatharinen , Altk-KlFischb f.: -mus.

Badetof

Campe

bade·tof

Der Badetof , des — ffes, Mz. die — ffe, s. Campe Badestein.

bildungsstof

DWB

bildung·s·stof

bildungsstof , m. der bewohner der erde, dessen bildungsstof für den grad der wärme proportioniert ist. Kant 8, 370 .

binsenstof

DWB

binsen·stof

binsenstof , m. ein altes weib, mit grauem haar und runzeln, in binsenstof gehüllt. Bürger 110 a .

Bōfīststof

WWB

bofist·stof

Bōfīst-stof Boviststaub. „ Dann kuekde he Üissen (Kröten), Poggenstöhl (Pilze) un Poftstoff, knuert düöreen, ...“ ( Kr. Beckum Bek WWB-Sourc…

brennstof

DWB

brenn·stof

brennstof , m. 1 1) phlogiston, das im brennbaren körper entzündliche. 2 2) materia, der körper selbst, brennmaterial: mangel an nahrungsmit…

druckstof

DWB

druck·stof

druckstof , m. die farben die man auf feines baumwollenzeug druckt um kattun hervorzubringen.

erdenstof

DWB

erden·stof

erdenstof , m. materia terrena: nur der himmelsgeist soll gelten, der den erdenstof belebt. Bürger 74 a .

erdestof

DWB

erde·stof

erdestof , m. was erdenstof: o thier, das du von gier und wollust schäumest, schling ein des trägen erdestoffes raub. Rückert ges. ged. 1, 1…

farbestof

DWB

farbe·stof

farbestof , m. in feuchtigkeiten aufgelöste reine farbestoffe, so wie farbige gläser, zeigen, wenn ein dunkler grund hinter ihnen liegt, kei…

feuerstof

DWB

feuer·stof

feuerstof , m. elementum ignis: italienische weine voll deutschem feuerstof, ohne deutschen sauerstof. J. P. Tit. 1, 15.

ift/icht/of

MNWB

ift/icht/of- Satz, it let (alse) es sieht aus als ob; refl. wôr ik mî l. schal wie ich mich verhalten soll.

Koªlenstof

WWB

Koªlen-stof m. Kohlestaub ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

Kristof

Campe

kris·tof

Kristof , — s, — en , ein Mannstaufname, der im gemeinen Leben verkleint Kristöffel , oder Töffel , im N. D. Stoffel und Stoffer lautet.

Mǟrtenstof

WWB

maerten·stof

Mǟrten-stof [verstr.] Märzstaub. — Sprichw.: Oin Pund Mätenstuof ies en Goldstücke wät ein trockener März wird sehr geschätzt ( Kr. Soest So…

Masseltof

PfWB

massel·tof

Massel-tof n. : ' Glück ', Masseltoff [PfH 26/1975 28 (um 1830)]. — Das Bestimmungsw. zu PfWB Massel 4 1, das Grundw. zu Jidd. tof, tow 'gut…

Meªlstof

WWB

Meªl-stof m. [verstr.] 1. Mehlstaub ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lü…

Ableitungen von tof (2 von 2)

Tofe

LDWB1

Tofe [Tǫ·fe] ‹pop› nom.propr. m. Christophorus → LDWB1 Cristofe, LDWB1 Stofl .

urtof

KöblerAhd

urtof , Sb. nhd. Verwegenheit ne. boldness ÜG.: lat. (rapina) (F.) (1) Gl Q.: Gl (9. Jh.) I.: lat. beeinflusst? E.: s. ur; s. germ. *dub-, V…