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tast

mhd. bis Dial. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 10 Wörterbücher
Anchors
14 in 10 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
19
Verweise raus
16

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

tast

Bd. 21, Sp. 156

tast , s. DWB test und DWB antast .

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    taststm.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz) · +3 Parallelbelege

    * tast stm. das Tasten, Fühlen Suol. Brun

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tastM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    tast , M. nhd. „Tasten“ (N.) Berührung, durch Berühren verursachte sinnliche Empfindung, Griff, Übergriff, Angriff Vw.: …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    TastDer

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    1. † Der Tast , — es, Mz. — e , im N. D. ein Griff, wie auch, ein Schlag.

  4. modern
    Dialekt
    Tast

    Schweizerisches Idiotikon · +3 Parallelbelege

    Tast Band 13, Spalte 1976 Tast 13,1976

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tast

128 Bildungen · 77 Erstglied · 39 Zweitglied · 12 Ableitungen

tast‑ als Erstglied (30 von 77)

tastern

SHW

tast-ern Band 1, Spalte 1409-1410

tastachtig

RhWB

tast·achtig

tast-achtig -ęitĭχ Kemp , MGladb-Hockst ; -ęχt- Geld-Straelen Adj.: langsam, träge, ungeschickt.

tastadöra

LDWB1

tastadöra [ta·sta·dö·ra] f. (-res) ‹mus› Tastatur f., Manual n., Klaviatur f.

Tastard

Idiotikon

Tastard Band 13, Spalte 1980 Tastard 13,1980

Tastbär

RhWB

tast·baer

Tast-bär Kemp-SHubert m.: verächtl. einer, der überall herumtastet mit seinen Fingern.

tastbar

DWB

tast·bar

tastbar , adj. was getastet werden kann: die farbe ist nicht, weil sie nicht getastet werden kann, oder sie ist nur insofern, als sie allenf…

tastberner

KöblerMnd

tast·berner

tastberner , M. Vw.: s. testbernære* L.: Lü 399b (tas[t]berner)

Tastbeutel

RhWB

tast·beutel

Tast-beutel -by·l. Jül-Stetternich m.: verächtl. ein Kind, das in den Speisen manscht, statt zu essen.

Tastbuckse

RhWB

tast·buckse

Tast-buckse -boks MGladb-Neuwerk f.: verächtl. langsamer, träger Mensch.

tastbucksig

RhWB

tast-bucksig -o- ebd. Adj.: langsam, träge.

tasteln

DWB

tast·eln

tasteln , verb. ein wenig oder leicht tasten, s. betasteln Lexer nachtr. 74 und vgl. täschtlen bei tätscheln; scherzhaft für klavierspielen:…

tasten

DWB

tas·ten

tasten , verb. , mhd. md. und mnd. tasten aus ital. tastare, von einem mlat. taxitare, iterativ des lat. taxare, befühlen Diez 4 318, die ob…

tasten,

FWB

1. ›etw. / jn. (mit den Händen) berühren; suchend fühlen, tasten‹; ütr. auch ›erkennen‹.; 2. ›nach etw. trachten; etw. suchen‹; Ütr. zu 1.; …

Tastenbrett

Campe

tasten·brett

Das Tastenbrett , — es, Mz. — er , das Brett, auf welchem die Tasten eines Tonwerkzeuges angebracht sind und diese Tasten zusammengenommen s…

tastend

Idiotikon

tast·end

tastend Band 13, Spalte 1977 tastend 13,1977

Tastengeigewerk

Campe

○ Das Tastengeigewerk , — es, Mz. — e , ein Geigewerk, oder ein Tonwerkzeug mit Darmsaiten, die durch Bogen angestrichen werden, welche man …

tastenleiter

DWB

tasten·leiter

tastenleiter , m. die eisernen oder kupfernen stifte, womit die ( orgel- ) tasten versehen werden, unter denen sie als ein gelenk in einem q…

tastenschwanz

DWB

tasten·schwanz

tastenschwanz , m. der hintere unverborgene theil der ( orgel- ) tasten, woran die stifte angebracht sind. ebenda.

Tastenspiel

Campe

tasten·spiel

○ Das Tastenspiel , — es, Mz. — e , ein Wort wie Saitenspiel, ein Tonwerkzeug zu bezeichnen, welches auf Tasten gespielet wird, ein Klavier,…

Tastenwerk

Campe

tasten·werk

Das Tastenwerk , — es, Mz. — e , ein Werk mit Tasten, ein Tonwerkzeug mit Tasten.

tastenzähner

DWB

tastenzähner , m. eine fischsippe ( salarias ) mit zahlreichen, spitzen, dicht neben einander stehenden zähnen, die beweglich sind wie die t…

taster

DWB

tas·ter

taster , m. einer der tastet Stieler 2260 , s. an-, betaster; ein werkzeug zum tasten, fühlspitzen, -hörner, palpi Nemnich 3, 590 ; s. v. a.…

Taster I

Idiotikon

Taster I Band 13, Spalte 1980 Taster I 13,1980

Taster II

Idiotikon

Taster II Band 13, Spalte 1980 Taster II 13,1980

Tasteren

WWB

tast·eren

Tasteren Pl. Talstern zähe Stellen im Fleisch ( Kr. Beckum Bek WWB-Source:212:Nordh Nordh ).

Tastereⁿ

Idiotikon

Tastereⁿ Band 13, Spalte 1980 Tastereⁿ 13,1980

tast als Zweitglied (30 von 39)

anetast

KöblerMhd

anet·ast

anetast , st. M. nhd. „Antast“, Angriff, Recht vor Gericht zu ziehen Hw.: vgl. mnl. aentast, mnd. anetast* Q.: WeistGr (1382) E.: s. anetast…

antast

DWB

ant·ast

antast , m. attrectatio, palpatio, angrif. in den weisthümern wird oft gefragt und bestimmt, wer den antast habe, den antast thue, den erste…

Beata, St

Herder

beat·ast

Beata, St. , fromme Jungfrau zu Cenis in Frankreich, unterrichtete arme Mädchen in der Religion u. weiblichen Arbeiten; Gedächtnißtag der 22…

fantast

DWB

fant·ast

fantast , m. fanaticus, schwärmer, narr: sol ich das nit mit slegen rechen, so pin ich wol ein groszer fantast. fastn. 165, 19 ; den kunstne…

fruchtast

DWB

frucht·ast

fruchtast , m. ein tragast, ein ast an dem früchte wachsen oder doch wachsen können. zum unterschiede von dem holz- und dem wasseraste.

getast

DWB

get·ast

getast , getaste , n.; es sind hier zwei verschiedene bildungen zu unterscheiden, die zusammensetzung mit dem substantiv tast und das verbal…

glettast

KöblerAn

glet·tast

glettast , sw. V. nhd. reizen, necken Hw.: s. glanni, glenna, glett E.: germ. *glantjan, sw. V., glänzen; s. idg. *g̑ʰlendʰ-, *g̑ʰlend-, V.,…

Handtast

WWB

hand·tast

Hand-tast m. [ Kr. Iserlohn Isl KSauerl Alt, sonst verstr. bes. Münsterl] leichte Beschäftigung, leicht zu verrichtende Arbeit; Handreichung…

hanttast

KöblerMnd

hant·tast

hanttast , M. nhd. Handschlag, Handreichung, Angelobung Hw.: s. hanttastinge E.: s. hant (1), tast (1) L.: MndHwb 1/2, 229 (han[t]tast) Son.…

hauptast

DWB

haupt·ast

hauptast , m. der hervorragendste und stärkste ast eines baumes. übertragen: der verfasser sagt: alle unsre leidenschaften theilten sich in …

heltast

KöblerAn

helt·ast

heltast , sw. V. nhd. lahm werden Hw.: s. haltr, helti E.: germ. *haltjan, sw. V., lahmen; s. idg. *kel- (3), *kelə-, *klā-, *kelh₂-, V., sc…

herstast

KöblerAn

hers·tast

herstast , sw. V. nhd. sich ärgern Hw.: s. herstr L.: Vr 225a

hôttast

LW

hôt-tast, das Tasten in den Hut; symbol. Übertragung von Gut und Lehn.

hōttast

KöblerMnd

hōttast , M. nhd. Tasten (N.) in den Hut, Übertragung von Gut und Lehen E.: s. hōt (1), tast (1) L.: Lü 150a (hôttast)

intast

KöblerMnd

int·ast

intast , M. nhd. Beeinträchtigung, Eingriff E.: s. in (2), tast (1) L.: MndHwb 2, 457 (intast)

knotast

DWB

knot·ast

knotast , m. grober gesell, klotz: die pfaffen ... heiszen uns ( bauern ) grobe rülzen und knotasten. Hutten 5, 480, bei Böcking 4, 665, im …

matast

KöblerAn

mat·ast

matast , sw. V. nhd. essen Hw.: s. mata, matr L.: Vr 320a

Mutast

Idiotikon

mut·ast

Mutast Band 4, Spalte 570 Mutast 4,570

mætast

KöblerAn

mætast , sw. V. nhd. sich kostbar machen Hw.: s. mæti, mætr E.: s. mætr L.: Vr 400a

ȫvertast

MNWB

oever·tast

ȫvertast , ōver- , m. ( Gen. Sg. -es ): Überfall, Angriff, Handgreiflichkeiten, op dat io nê(i)nerleye ȫ. efte vȫrvanc gedân wērde an den bö…

phantast

DWB

phant·ast

phantast , m. , aus mlat. fantasta ( griech. φανταστής ), was fantast th. 3, 1319 (fantaste Luther tischr. 74 b , vgl. Staub-Tobler 1, 875 )…

smættast

KöblerAn

smættast , sw. V. nhd. kleiner werden Hw.: s. smækka, smātta, smār L.: Vr 521b

speckfantast

DWB

speck·fantast

speckfantast , m. : o, dasz es doch weniger gefährlich wäre, den gott in sich selbst zu erkennen und zu verehren, aber daraus entstehen leic…

Ableitungen von tast (12 von 12)

betaste

BMZ

betaste swv. betaste, befühle. daʒ betasten diz berüeren der sünden widerstreit, Gieß. hs. s. 366. vgl. MS. 2,24. a. betasten mit henden Jer…

betasten

DWB

betasten , dasselbe, doch weit gebräuchlicher und edler als die vorausgehenden verba. schon mhd. ach rîcher got, und wær daʒ wâr, sô wolt ic…

betastlich

Idiotikon

betastlich Band 13, Spalte 1980 betastlich 13,1980

betastung

DWB

betastung , f. der sinn der betastung liegt in den fingerspitzen und den nervenwärzchen. Kant 10, 154 .

ertaste

BMZ

ertaste swv. bekomme durch tasten. ein swert irtaste in di hant Jerosch. 111. b.

ertasten

DWB

ertasten , 1 1) attingere, contrectare, betasten, berühren: mhd. swie grôʒ, swie lanc, swie breit ein walt ist, den ëʒ ( das thier Antilopus…

getast

DWB

getast , getaste , n.; es sind hier zwei verschiedene bildungen zu unterscheiden, die zusammensetzung mit dem substantiv tast und das verbal…

getasten

FindeB

* getasten swv. anfassen Parad.

taste

DWB

taste , f. werkzeug zum tasten, finger- oder griffbrettchen an clavieren u. s. w., gewöhnlich im plural ( ital. tasti): bei einigen werden d…

untastlich

FindeB

* untastlich adj. untastbar Suol. Brun

vertasten

DWB

vertasten , verb. , wie versuchen gebildet (fair- type ). 1 1) ' antasten, betasten, anfassen, angreifen, versuchen, untersuchen ' : pertaxa…