Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tast
tast , s. DWB test und DWB antast .
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tast , s. DWB test und DWB antast .
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Findebuch (Mhd. Wortschatz) · +3 Parallelbelege
* tast stm. das Tasten, Fühlen Suol. Brun
Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege
tast , M. nhd. „Tasten“ (N.) Berührung, durch Berühren verursachte sinnliche Empfindung, Griff, Übergriff, Angriff Vw.: …
Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege
1. † Der Tast , — es, Mz. — e , im N. D. ein Griff, wie auch, ein Schlag.
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Wortbildung
128 Bildungen · 77 Erstglied · 39 Zweitglied · 12 Ableitungen
SHW
tast-ern Band 1, Spalte 1409-1410
RhWB
tast-achtig -ęitĭχ Kemp , MGladb-Hockst ; -ęχt- Geld-Straelen Adj.: langsam, träge, ungeschickt.
LDWB1
tastadöra [ta·sta·dö·ra] f. (-res) ‹mus› Tastatur f., Manual n., Klaviatur f.
Idiotikon
Tastard Band 13, Spalte 1980 Tastard 13,1980
GWB
Tastatur [bisher nicht publizierter Wortartikel]
RhWB
Tast-bär Kemp-SHubert m.: verächtl. einer, der überall herumtastet mit seinen Fingern.
DWB
tastbar , adj. was getastet werden kann: die farbe ist nicht, weil sie nicht getastet werden kann, oder sie ist nur insofern, als sie allenf…
KöblerMnd
tastberner , M. Vw.: s. testbernære* L.: Lü 399b (tas[t]berner)
KöblerMnd
tastbernere , M. Vw.: s. testbernære* L.: MndHwb 3, 803 (tastbernere)
RhWB
Tast-beutel -by·l. Jül-Stetternich m.: verächtl. ein Kind, das in den Speisen manscht, statt zu essen.
RhWB
Tast-buckse -boks MGladb-Neuwerk f.: verächtl. langsamer, träger Mensch.
RhWB
tast-bucksig -o- ebd. Adj.: langsam, träge.
BWB
Tastel Band 3, Spalte 3,1276
LexerN
tastelen swv. in betastelen oben 74.
DWB
tasteln , verb. ein wenig oder leicht tasten, s. betasteln Lexer nachtr. 74 und vgl. täschtlen bei tätscheln; scherzhaft für klavierspielen:…
DWB
tasten , verb. , mhd. md. und mnd. tasten aus ital. tastare, von einem mlat. taxitare, iterativ des lat. taxare, befühlen Diez 4 318, die ob…
FWB
1. ›etw. / jn. (mit den Händen) berühren; suchend fühlen, tasten‹; ütr. auch ›erkennen‹.; 2. ›nach etw. trachten; etw. suchen‹; Ütr. zu 1.; …
Campe
Das Tastenbrett , — es, Mz. — er , das Brett, auf welchem die Tasten eines Tonwerkzeuges angebracht sind und diese Tasten zusammengenommen s…
Idiotikon
tastend Band 13, Spalte 1977 tastend 13,1977
Campe
○ Das Tastengeigewerk , — es, Mz. — e , ein Geigewerk, oder ein Tonwerkzeug mit Darmsaiten, die durch Bogen angestrichen werden, welche man …
DWB
tastenleiter , m. die eisernen oder kupfernen stifte, womit die ( orgel- ) tasten versehen werden, unter denen sie als ein gelenk in einem q…
DWB
tastenschwanz , m. der hintere unverborgene theil der ( orgel- ) tasten, woran die stifte angebracht sind. ebenda.
Campe
○ Das Tastenspiel , — es, Mz. — e , ein Wort wie Saitenspiel, ein Tonwerkzeug zu bezeichnen, welches auf Tasten gespielet wird, ein Klavier,…
Campe
Das Tastenwerk , — es, Mz. — e , ein Werk mit Tasten, ein Tonwerkzeug mit Tasten.
DWB
tastenzähner , m. eine fischsippe ( salarias ) mit zahlreichen, spitzen, dicht neben einander stehenden zähnen, die beweglich sind wie die t…
DWB
taster , m. einer der tastet Stieler 2260 , s. an-, betaster; ein werkzeug zum tasten, fühlspitzen, -hörner, palpi Nemnich 3, 590 ; s. v. a.…
Idiotikon
Taster I Band 13, Spalte 1980 Taster I 13,1980
Idiotikon
Taster II Band 13, Spalte 1980 Taster II 13,1980
WWB
Tasteren Pl. Talstern zähe Stellen im Fleisch ( Kr. Beckum Bek WWB-Source:212:Nordh Nordh ).
Idiotikon
Tastereⁿ Band 13, Spalte 1980 Tastereⁿ 13,1980
KöblerMhd
anetast , st. M. nhd. „Antast“, Angriff, Recht vor Gericht zu ziehen Hw.: vgl. mnl. aentast, mnd. anetast* Q.: WeistGr (1382) E.: s. anetast…
DWB
antast , m. attrectatio, palpatio, angrif. in den weisthümern wird oft gefragt und bestimmt, wer den antast habe, den antast thue, den erste…
Herder
Beata, St. , fromme Jungfrau zu Cenis in Frankreich, unterrichtete arme Mädchen in der Religion u. weiblichen Arbeiten; Gedächtnißtag der 22…
DWB
erzphantast , m. erznarr. Kant 3, 89 .
DWB
fantast , m. fanaticus, schwärmer, narr: sol ich das nit mit slegen rechen, so pin ich wol ein groszer fantast. fastn. 165, 19 ; den kunstne…
DWB
fruchtast , m. ein tragast, ein ast an dem früchte wachsen oder doch wachsen können. zum unterschiede von dem holz- und dem wasseraste.
BWB
Geschneitetast Band 1, Spalte 1,653
DWB
getast , getaste , n.; es sind hier zwei verschiedene bildungen zu unterscheiden, die zusammensetzung mit dem substantiv tast und das verbal…
KöblerAn
glettast , sw. V. nhd. reizen, necken Hw.: s. glanni, glenna, glett E.: germ. *glantjan, sw. V., glänzen; s. idg. *g̑ʰlendʰ-, *g̑ʰlend-, V.,…
BWB
Grassetast Band 1, Spalte 1,652
WWB
Hand-tast m. [ Kr. Iserlohn Isl KSauerl Alt, sonst verstr. bes. Münsterl] leichte Beschäftigung, leicht zu verrichtende Arbeit; Handreichung…
KöblerMnd
hantast , M. Vw.: s. hanttast (1)
KöblerMnd
hanttast , M. nhd. Handschlag, Handreichung, Angelobung Hw.: s. hanttastinge E.: s. hant (1), tast (1) L.: MndHwb 1/2, 229 (han[t]tast) Son.…
DWB
hauptast , m. der hervorragendste und stärkste ast eines baumes. übertragen: der verfasser sagt: alle unsre leidenschaften theilten sich in …
KöblerAn
heltast , sw. V. nhd. lahm werden Hw.: s. haltr, helti E.: germ. *haltjan, sw. V., lahmen; s. idg. *kel- (3), *kelə-, *klā-, *kelh₂-, V., sc…
KöblerAn
herstast , sw. V. nhd. sich ärgern Hw.: s. herstr L.: Vr 225a
LW
hôt-tast, das Tasten in den Hut; symbol. Übertragung von Gut und Lehn.
KöblerMnd
hōttast , M. nhd. Tasten (N.) in den Hut, Übertragung von Gut und Lehen E.: s. hōt (1), tast (1) L.: Lü 150a (hôttast)
KöblerMnd
intast , M. nhd. Beeinträchtigung, Eingriff E.: s. in (2), tast (1) L.: MndHwb 2, 457 (intast)
DWB
knotast , m. grober gesell, klotz: die pfaffen ... heiszen uns ( bauern ) grobe rülzen und knotasten. Hutten 5, 480, bei Böcking 4, 665, im …
BWB
Kranewitast Band 1, Spalte 1,653
KöblerAn
matast , sw. V. nhd. essen Hw.: s. mata, matr L.: Vr 320a
Idiotikon
Mutast Band 4, Spalte 570 Mutast 4,570
KöblerAn
mætast , sw. V. nhd. sich kostbar machen Hw.: s. mæti, mætr E.: s. mætr L.: Vr 400a
MNWB
ȫvertast , ōver- , m. ( Gen. Sg. -es ): Überfall, Angriff, Handgreiflichkeiten, op dat io nê(i)nerleye ȫ. efte vȫrvanc gedân wērde an den bö…
LW
over-tast, Übergriff.
DWB
phantast , m. , aus mlat. fantasta ( griech. φανταστής ), was fantast th. 3, 1319 (fantaste Luther tischr. 74 b , vgl. Staub-Tobler 1, 875 )…
BWB
Reisetast Band 1, Spalte 1,652
KöblerAn
smættast , sw. V. nhd. kleiner werden Hw.: s. smækka, smātta, smār L.: Vr 521b
DWB
speckfantast , m. : o, dasz es doch weniger gefährlich wäre, den gott in sich selbst zu erkennen und zu verehren, aber daraus entstehen leic…
BMZ
betaste swv. betaste, befühle. daʒ betasten diz berüeren der sünden widerstreit, Gieß. hs. s. 366. vgl. MS. 2,24. a. betasten mit henden Jer…
DWB
betasten , dasselbe, doch weit gebräuchlicher und edler als die vorausgehenden verba. schon mhd. ach rîcher got, und wær daʒ wâr, sô wolt ic…
Idiotikon
betastlich Band 13, Spalte 1980 betastlich 13,1980
DWB
betastung , f. der sinn der betastung liegt in den fingerspitzen und den nervenwärzchen. Kant 10, 154 .
BMZ
ertaste swv. bekomme durch tasten. ein swert irtaste in di hant Jerosch. 111. b.
DWB
ertasten , 1 1) attingere, contrectare, betasten, berühren: mhd. swie grôʒ, swie lanc, swie breit ein walt ist, den ëʒ ( das thier Antilopus…
DWB
getast , getaste , n.; es sind hier zwei verschiedene bildungen zu unterscheiden, die zusammensetzung mit dem substantiv tast und das verbal…
Campe
Х Das Getaste ,
FindeB
* getasten swv. anfassen Parad.
DWB
taste , f. werkzeug zum tasten, finger- oder griffbrettchen an clavieren u. s. w., gewöhnlich im plural ( ital. tasti): bei einigen werden d…
FindeB
* untastlich adj. untastbar Suol. Brun
DWB
vertasten , verb. , wie versuchen gebildet (fair- type ). 1 1) ' antasten, betasten, anfassen, angreifen, versuchen, untersuchen ' : pertaxa…