KöblerAfries
takel 1 und häufiger , Sb. nhd. Takel ne. tackel Q.: GF E.: s. germ. *takka, Sb., Zacke, Zacken; vgl. idg. *dek̑- (2), V., reißen, zerreißen…
MeckWB
Wossidia Takelaasch' f. seem. gesamtes Segelwerk eines Schiffes 1. eig.: Schipp un Takelaasch Bri. 7, 141; Wo. Seem. 2, 87; während langer F…
Pfeifer_etym
take·lage
Takelage f. ‘gesamte Segeleinrichtung einschließlich Masten’, französierende Bildung (Anfang 18. Jh.) zu Takel n. ‘Tauwerk, Hebezeug, Schiff…
MeckWB
takel·arbeiter
Wossidia Takelarbeiter m. Arbeiter, der takelt Ro Rostock@Warnemünde Warn .
RhWB
takel·asch
Takelasch -lā:š ebd. f.: dass.
WWB
Tākelāsje f. festliche Frauenkleidung (scherzh.) ( Kr. Detmold Det Is).
MeckWB
Wossidia Takelatschon ( o betont) f. seem. wie Takelaasch' 1 Wi.
Campe
take·lei
Die Takelei , Mz . u. im N. D. wo es Takelije lautet. 1) Das Takeln, Auftakeln. 2) Das Takelwerk. 3) Verwirrung, verwickelter Handel.
WWB
take·len
tākelen V. (+ sik ) sich auffallend kleiden ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Ahlen Al ); sich aufputzen (Lippe WWB-Source:219:Oesterh Oesterh ) .
DWB
take·ler
takeler , m. oder takelmeister ( holl. takelaar, takelmeester), der das schiff auftakelt Bobrik 680 a .
WWB
takel·folk
Tākel-folk n. Gesindel ( Kr. Höxter Höx Br).
Campe
takel·garn
Das Takelgarn , — es, Mz . u. starkes gethertes Segelgarn, welches hauptsächlich zum Bindseln und Betakeln dienet.
MeckWB
Wossidia Takelgaut n. seem. dass.; übertr. Schelte für unartige Kinder Ro Rostock@Dierhagen Dierh .
MeckWB
takel·goorn
Wossidia Takelgoorn n. seem. starkes geteertes Segelgarn, vgl. Kluge Seem. 773; Rda.: ick kam, un wenn 't Takelgoorn rägent auf jeden Fall R…
SHW
takelig Band/Spalte unbekannt Faksimile ansehen
MeckWB
take·ling
Wossidia Takeling -g- f. seem. aus Takelgoorn bestehender Wickel, der um ein Tauende gelegt wird, um dessen Aufdrehen oder Ausfransen zu ver…
MNWB
takel·ken
° tākelken, n. : mitgeführte Habseligkeiten , Gepäck, dâr hebbe ik mîn t. ingeschēpet unde hebbe hîr nicht mêr dan alsô ik gâ unde stâ (Hans…
WWB
takel·kop
Tākel-kop m. gefallsüchtige Frau, die sich gerne aufputzt ( Kr. Bielefeld Bie Is).
WWB
takel·kram
Tākel-krm n. lästige, verhasste Personen ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Ku).
DRW
takel·los
takellos, adj. havariert, daher ohne Takelage mit der andern helfte [van den solte] quam dat schipp alzo takelloes wedder 1433 HansUB. VI 59…
Adelung
takel·meister
Der Takelmeister , des -s, plur. ut nom. sing. im Schiffsbaue, derjenige, welcher das Takelwerk an einem neuen Schiffe besorget.
Campe
takel·pack
† Х Das Takelpack , — es , o. Mz . im N. D. Pöbel, schlechtes Volk.
MeckWB
takelpack·jen
Wossidia Takelpäckjen n. seem. Arbeitstracht der Seeleute Ro. Zum Grundwort vgl. Packje.
WWB
takel·patten
Tkel-patten Pl. Hahnenfuß ( Kr. Lippstadt Lst An).
Campe
takel·tau
† Das Takeltau , — es, Mz. — e , im N. D. Takel, Schiffseil.
MeckWB
takel·tueg
Wossidia Takeltüg n. 1. seem. wie Takelaasch' Mi Nachtr. 2. wie Takel 2: ' dat iß Takel-Tüg fex plebis' Mantz. Ruh. 3, 54; Wigg. Gr. 98; Mi …
MeckWB
take·lung
Wossidia Takelung f. seem. 1. wie Takelaasch' 1 Ro Rostock@Warnemünde Warn ; AHag. 2. die Art, wie ein Schiff getakelt ist, bes. in Zss.: Ba…
MeckWB
Wossidia Takelveih n. koll. Mäuse H. Schröd. Garw 6. Zu Takel 2.
MeckWB
takel·volk
Wossidia Takelvolk n. wie MeckWB Takel 2 Gild. Dörp. 128; Heim. 7, 17 a .
WWB
Tākel-weªrks n. auffällige Kleidung ( Kr. Tecklenburg Tek Me).