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Take

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

SHW
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Eintrag · Südhessisches Wörterbuch

Take

Bd. 1, Sp. 1323-1324

Take

Band 1, Spalte 1323-1324

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Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Take

    Deutsches Rechtswörterbuch

    Take, f. ein Hohlmaß; insb. für Wein vgl. 1Sester (I), Stauf (II) [H.B.] beghiyede, dat hi voerhuert hadde T. ... tote e…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    take

    Goethe-Wörterbuch

    take [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Takef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Take 1 f. : ' Gußeisenplatte über dem Küchenherd '; sie ist in die Brandmauer eingelassen und erwärmt den sonst nicht he…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit take

68 Bildungen · 39 Erstglied · 29 Zweitglied · 0 Ableitungen

take‑ als Erstglied (30 von 39)

takel 1 und häufiger

KöblerAfries

takel 1 und häufiger , Sb. nhd. Takel ne. tackel Q.: GF E.: s. germ. *takka, Sb., Zacke, Zacken; vgl. idg. *dek̑- (2), V., reißen, zerreißen…

Takelaasch'

MeckWB

Takelaasch' f. seem. gesamtes Segelwerk eines Schiffes 1. eig.: Schipp un Takelaasch Bri. 7, 141; Wo. Seem. 2, 87; während langer Fahrt wurd…

Takelage

Pfeifer_etym

take·lage

Takelage f. ‘gesamte Segeleinrichtung einschließlich Masten’, französierende Bildung (Anfang 18. Jh.) zu Takel n. ‘Tauwerk, Hebezeug, Schiff…

Tākelāsje

WWB

Tākelāsje f. festliche Frauenkleidung (scherzh.) ( Det Is).

Takelatschon

MeckWB

Takelatschon ( o betont) f. seem. wie Takelaasch' 1 Wi.

Takelei

Campe

take·lei

Die Takelei , Mz . u. im N. D. wo es Takelije lautet. 1) Das Takeln, Auftakeln. 2) Das Takelwerk. 3) Verwirrung, verwickelter Handel.

tākelen

WWB

take·len

tākelen V. (+ sik ) sich auffallend kleiden ( Bek Al ); sich aufputzen (Lippe Oesterh ) .

takeler

DWB

take·ler

takeler , m. oder takelmeister ( holl. takelaar, takelmeester), der das schiff auftakelt Bobrik 680 a .

Takelgarn

Campe

takel·garn

Das Takelgarn , — es, Mz . u. starkes gethertes Segelgarn, welches hauptsächlich zum Bindseln und Betakeln dienet.

Takelgaut

MeckWB

Takelgaut n. seem. dass.; übertr. Schelte für unartige Kinder Ro Dierh .

Takelgoorn

MeckWB

takel·goorn

Takelgoorn n. seem. starkes geteertes Segelgarn, vgl. Kluge Seem. 773; Rda.: ick kam, un wenn 't Takelgoorn rägent auf jeden Fall Ro Ribn .

Takeli

MeckWB

tak·eli

Takeli ( i betont) f. seem. 1. der Vorgang des Takelns Ro Ribn . 2. Werkstatt der Takler auf der Werft Ro. Br. Wb. 5, 6.

takelig

SHW

takelig Band 1, Spalte 1323-1324

Takeling

MeckWB

take·ling

Takeling -g- f. seem. aus Takelgoorn bestehender Wickel, der um ein Tauende gelegt wird, um dessen Aufdrehen oder Ausfransen zu verhindern: …

tākelken

MNWB

takel·ken

° tākelken, n. : mitgeführte Habseligkeiten , Gepäck, dâr hebbe ik mîn t. ingeschēpet unde hebbe hîr nicht mêr dan alsô ik gâ unde stâ (Hans…

Tākelkop

WWB

takel·kop

Tākel-kop m. gefallsüchtige Frau, die sich gerne aufputzt ( Bie Is).

Takelmeister

Adelung

takel·meister

Der Takelmeister , des -s, plur. ut nom. sing. im Schiffsbaue, derjenige, welcher das Takelwerk an einem neuen Schiffe besorget.

takeln

DWB

tak·eln

takeln , verb. , vgl. ein schiff takeln oder an-, auftakeln ( gegensatz abtakeln), mit masten, raen, segeln und allem dazu gehörigen tauwerk…

Takelpack

Campe

takel·pack

† Х Das Takelpack , — es , o. Mz . im N. D. Pöbel, schlechtes Volk.

Takeltau

Campe

takel·tau

† Das Takeltau , — es, Mz. — e , im N. D. Takel, Schiffseil.

Tākeltǖg

WWB

takel·tueg

Tākel-tǖg n. [ Hal Det Bek Wie, sonst verstr. ( Min Dor)] 1. Gesindel; nicht sesshafte Personen ( Hal Bh ); lästige, verhasste Personen ( Do…

Takelung

Meyers

take·lung

Takelung ( Takelage ; hierzu Tafel »Takelung der Seeschiffe I u. II«, mit Erklärungsblatt), die Vorrichtung zum Anbringen und Handhaben der …

take als Zweitglied (29 von 29)

bantstāke

MNWB

bant·stake

bantstāke , m. , Stabholz, biegsamer Stock, Stecken auch als Waffe, junge Birke, Weide als Band-, Reifenholz (Böttcher), Bandstock , Tonnenb…

klêⁱmstāke

MNWB

kleim·stake

klêⁱmstāke Stange, Latte die zur Ausfüllung des Fachwerks und als Unterlage für den Lehmbewurf dient.

klustake

MNWB

klus·take

° klûtstāke (klustake) , klôt- , m. , lange Stange (Belege nur aus Hamburg 14. Jh., doch vgl. klôt 4).

lêⁱmstāke

MNWB

leim·stake

* lêⁱmstāke Pfahl zum Halten des mit Lehm verstrichenen Flechtwerks (SL: Neocorus 1, 164).

ōvenstāke

MNWB

oven·stake

ōvenstāke (aven-) , m. ( Pl. -n ): 1. Stange mit der die Glut aufgelockert und beiseite geschoben wird, Schürstange, „ustile, ustularius” (S…

pêkstāke

MNWB

pek·stake

° pêkstāke , m. ( Pl. -n ) : Spieß, Schaft eines Spießes (Meckl. Ub. 19, 474).

pînstāke

MNWB

pin·stake

° pînstāke , m. : Schließblock, Fußblock für Gefangene? (Hanserec. I 4, 544).

plôchstāke

MNWB

ploch·stake

°* plôchstāke , m. : metallbeschlagener oder ganzmetallener Stab zur Reinigung der bodengängigen Teile des Pfluges von Erde und Pflanzenrest…

rêtstāke

MNWB

ret·stake

° rêtstāke , m. ( Akk. Sg. -n ) : Stock aus Schilfrohr, unde dêden ēme ênen r.n in sîne vȫrderen hant vȫr ênen septer (SL: Serm. evangel.).

schrâtstāke

MNWB

schrat·stake

schrâtstāke , -stecke , schrôt- , m. , schräg in die Erde gegrabener Pfahl, Zaunstütze, bes. bei Flechtwerkzäunen, Wege-, Grenzpfahl. Vgl. s…

schrêtstāke

MNWB

schret·stake

schrêtstāke nur als Ortsname (Dorf in Lauenburg) „ tuͦ dem Scretstaken ” (Lüb. Ub. 5, 168 u. ö. [15. Jh.]). Vgl. schrâtstāke.

schûvestāke

MNWB

schûvestāke , m. , langer Staken, spez. Bootshaken der mit zwei Eisen, einer geraden Spitze und einem gebogenen Haken zum Abschieben und Anh…

spêtstāke

MNWB

spet·stake

spêtstāke Schaft des Spießes (Hamb. KR. 5, 252 spetszaken l. spetstaken ).

tortisienstake

KöblerMnd

tortisienstake , M. Vw.: s. torticienstāke*

v.nstāke

MNWB

v.nstāke der Stiel des Hakens.