Eintrag · Südhessisches Wörterbuch
Take
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Deutsches Rechtswörterbuch
Take, f. ein Hohlmaß; insb. für Wein vgl. 1Sester (I), Stauf (II) [H.B.] beghiyede, dat hi voerhuert hadde T. ... tote e…
Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege
Take 1 f. : ' Gußeisenplatte über dem Küchenherd '; sie ist in die Brandmauer eingelassen und erwärmt den sonst nicht he…
Verweisungsnetz
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Wortbildung
68 Bildungen · 39 Erstglied · 29 Zweitglied · 0 Ableitungen
KöblerAfries
takel 1 und häufiger , Sb. nhd. Takel ne. tackel Q.: GF E.: s. germ. *takka, Sb., Zacke, Zacken; vgl. idg. *dek̑- (2), V., reißen, zerreißen…
MeckWB
Takelaasch' f. seem. gesamtes Segelwerk eines Schiffes 1. eig.: Schipp un Takelaasch Bri. 7, 141; Wo. Seem. 2, 87; während langer Fahrt wurd…
Pfeifer_etym
Takelage f. ‘gesamte Segeleinrichtung einschließlich Masten’, französierende Bildung (Anfang 18. Jh.) zu Takel n. ‘Tauwerk, Hebezeug, Schiff…
MeckWB
Takelarbeiter m. Arbeiter, der takelt Ro Warn .
RhWB
Takelasch -lā:š ebd. f.: dass.
WWB
Tākelāsje f. festliche Frauenkleidung (scherzh.) ( Det Is).
MeckWB
Takelatschon ( o betont) f. seem. wie Takelaasch' 1 Wi.
Campe
Die Takelei , Mz . u. im N. D. wo es Takelije lautet. 1) Das Takeln, Auftakeln. 2) Das Takelwerk. 3) Verwirrung, verwickelter Handel.
WWB
tākelen V. (+ sik ) sich auffallend kleiden ( Bek Al ); sich aufputzen (Lippe Oesterh ) .
DWB
takeler , m. oder takelmeister ( holl. takelaar, takelmeester), der das schiff auftakelt Bobrik 680 a .
WWB
Tākel-folk n. Gesindel ( Höx Br).
Campe
Das Takelgarn , — es, Mz . u. starkes gethertes Segelgarn, welches hauptsächlich zum Bindseln und Betakeln dienet.
MeckWB
Takelgaut n. seem. dass.; übertr. Schelte für unartige Kinder Ro Dierh .
MeckWB
Takelgoorn n. seem. starkes geteertes Segelgarn, vgl. Kluge Seem. 773; Rda.: ick kam, un wenn 't Takelgoorn rägent auf jeden Fall Ro Ribn .
MeckWB
Takeli ( i betont) f. seem. 1. der Vorgang des Takelns Ro Ribn . 2. Werkstatt der Takler auf der Werft Ro. Br. Wb. 5, 6.
SHW
takelig Band 1, Spalte 1323-1324
MeckWB
Takeling -g- f. seem. aus Takelgoorn bestehender Wickel, der um ein Tauende gelegt wird, um dessen Aufdrehen oder Ausfransen zu verhindern: …
MNWB
° tākelken, n. : mitgeführte Habseligkeiten , Gepäck, dâr hebbe ik mîn t. ingeschēpet unde hebbe hîr nicht mêr dan alsô ik gâ unde stâ (Hans…
WWB
Tākel-kop m. gefallsüchtige Frau, die sich gerne aufputzt ( Bie Is).
WWB
Tākel-kram n. lästige, verhasste Personen ( Dor Ku).
MNWB
tākellôs
Adelung
Der Takelmeister , des -s, plur. ut nom. sing. im Schiffsbaue, derjenige, welcher das Takelwerk an einem neuen Schiffe besorget.
DWB
takeln , verb. , vgl. ein schiff takeln oder an-, auftakeln ( gegensatz abtakeln), mit masten, raen, segeln und allem dazu gehörigen tauwerk…
Campe
† Х Das Takelpack , — es , o. Mz . im N. D. Pöbel, schlechtes Volk.
MeckWB
Takelpäckjen n. seem. Arbeitstracht der Seeleute Ro. Zum Grundwort vgl. Packje.
WWB
Takel-patten Pl. Hahnenfuß ( Lst An).
MeckWB
Takels s. Takel 3.
Campe
† Das Takeltau , — es, Mz. — e , im N. D. Takel, Schiffseil.
WWB
Tākel-tǖg n. [ Hal Det Bek Wie, sonst verstr. ( Min Dor)] 1. Gesindel; nicht sesshafte Personen ( Hal Bh ); lästige, verhasste Personen ( Do…
Meyers
Takelung ( Takelage ; hierzu Tafel »Takelung der Seeschiffe I u. II«, mit Erklärungsblatt), die Vorrichtung zum Anbringen und Handhaben der …
KöblerMnd
bachstake , N. Vw.: s. bakstāke*
MNWB
bantstāke , m. , Stabholz, biegsamer Stock, Stecken auch als Waffe, junge Birke, Weide als Band-, Reifenholz (Böttcher), Bandstock , Tonnenb…
MNWB
dannenstāke , m. , Tannenstaken, -stange.
MNWB
êⁱkenstāke , m. , Eichenstaken.
MNWB
gl.-stāke.
MNWB
klêⁱmstāke Stange, Latte die zur Ausfüllung des Fachwerks und als Unterlage für den Lehmbewurf dient.
KöblerMnd
klemstake , F. Vw.: s. kleimstāke
MNWB
° klôtstāke s. ° klûtstāke.
MNWB
° klûtstāke (klustake) , klôt- , m. , lange Stange (Belege nur aus Hamburg 14. Jh., doch vgl. klôt 4).
MNWB
* lêⁱmstāke Pfahl zum Halten des mit Lehm verstrichenen Flechtwerks (SL: Neocorus 1, 164).
MNWB
° mētestāke , m. , Meßstab, geeichte Maßelle (Lüneb. ZR. 79).
MNWB
ōvenstāke (aven-) , m. ( Pl. -n ): 1. Stange mit der die Glut aufgelockert und beiseite geschoben wird, Schürstange, „ustile, ustularius” (S…
MNWB
° pêkstāke , m. ( Pl. -n ) : Spieß, Schaft eines Spießes (Meckl. Ub. 19, 474).
MNWB
° pînstāke , m. : Schließblock, Fußblock für Gefangene? (Hanserec. I 4, 544).
MNWB
°* plôchstāke , m. : metallbeschlagener oder ganzmetallener Stab zur Reinigung der bodengängigen Teile des Pfluges von Erde und Pflanzenrest…
BWB
Potake Band 2, Spalte 2,1752
MNWB
° rêtstāke , m. ( Akk. Sg. -n ) : Stock aus Schilfrohr, unde dêden ēme ênen r.n in sîne vȫrderen hant vȫr ênen septer (SL: Serm. evangel.).
MNWB
schorstêⁱnstāke , m. , „ pro 50 schorstenstaken ” (Hamb. KR. 6, 383).
MNWB
schrâtstāke , -stecke , schrôt- , m. , schräg in die Erde gegrabener Pfahl, Zaunstütze, bes. bei Flechtwerkzäunen, Wege-, Grenzpfahl. Vgl. s…
MNWB
schrêtstāke nur als Ortsname (Dorf in Lauenburg) „ tuͦ dem Scretstaken ” (Lüb. Ub. 5, 168 u. ö. [15. Jh.]). Vgl. schrâtstāke.
MNWB
schrôtstāke s. schrâtstāke.
MNWB
schûvestāke , m. , langer Staken, spez. Bootshaken der mit zwei Eisen, einer geraden Spitze und einem gebogenen Haken zum Abschieben und Anh…
MNWB
spērestāke s. spērstāke.
MNWB
spērstāke , spēre- , m. , Speerschaft.
MNWB
spêtstāke Schaft des Spießes (Hamb. KR. 5, 252 spetszaken l. spetstaken ).
MNWB
° stēkestāke , m. , eiserne Stange (Gebrauch ?) (Bruns Bergenf. 250).
KöblerMnd
tortisienstake , M. Vw.: s. torticienstāke*
MNWB
v.nstāke der Stiel des Hakens.
KöblerMnd
wrakstake , M. Vw.: s. wrakstāke*