strählen,
vb. ,
kämmen, ahd. strâlen (
aus *strâljan);
mhd. strælen;
as. *stralian (
in ungistralit
inpexa Wadstein
as. sprachdenkm. 84, 4);
spätmnl. strelen, streilen '
schmeicheln, streicheln'
; nl. streelen
dass.; das ahd. verb setzt entweder ein subst. *strâl
oder *strâla '
kamm'
voraus (
vgl. as. dat. plur. strālōn
cristis in der bedeutung '
hahnenkamm' Wadstein
a. a. o. 107, 7)
oder ist von strâla '
sagitta'
abgeleitet und *strâl,
mhd. stræl
neubildung (
vgl. mhd. strælære '
kamm',
s. u.strähler).
die umgelautete form strähl
ist nachträglich im anschlusz an strählen
gebildet. der bedeutungszusammenhang von strähl '
kamm', strählen '
kämmen'
mit strahl '
pfeil'
ist oben sp. 793
wahrscheinlich gemacht; vgl. die dort angeführte bedeutung '
zacke'.
sonach wäre die bedeutungsübertragung von den zinken des kammes ausgegangen, vgl. hierzu noch Franck-van Wijk
2675; Walde-Pokorny 2, 637; Kluge-Götze
11598;
schon im 17.
jh. bei Stieler 2187
a (strälen ...
est omnino à stralen, pectinis enim dentes radii dicuntur'),
ferner Spreng
in seinem id. Rauracum d. 18.
jhs. ('sträl
ein werkzeug mit zähnen, strahlen oder radiis'),
s. Alemannia 15, 221.
abweichende formen: strölen Nigrinus
widerl. d. ersten centuria (1570) y 5
b; strolet (: erholet) Spee
trutznacht. 325
ndr.; strellen Heynatz
antibarbarus 2, 457.
das wort kommt nur im hochdt. vor; kerngebiet ist das gesamte alemann., vgl. besonders Staub-T. 11, 2221
f. im bayr. ist es seltener; von md. maa. kennen es das lothr., hess., nass. und ostfränk. am stärksten entfaltet im 16.
jh., geht das wort im 17.
jh. stark zurück und ist im 18.
jh. in der schriftsprache nahezu ausgestorben. im 19.
jh. wird es in der eigentlichen bedeutung '
kämmen'
neu belebt, bleibt aber, abgesehen von den mundarten, ein wort der gehobenen sprache; vgl. auch die belege oben unter gestrählt
teil 4, 1, 2, 4247
und unten ungestrählt
teil 11, 3, 877,
ferner oben sp. 590
unter sträbeln. 11)
in eigentlicher bedeutung '
kämmen'
; ahd. in glossen für lat. pectere: stralta
pectivit ahd. gl. 1, 487, 28 (9.
jh.); strales
pectas 2, 361, 19 (10.
jh.); straltun
pectunt 2, 669, 69 (11.
jh.). 1@aa)
das haar, die locken, den bart mit dem kamm, der bürste ordnen, kämmen; pectere strelen Altenstaig
dict. (
Hagenau 1516) 81
b;
pectere, pettenare stralen
F. Verantius
dict. (1595) k 2
b: unde stralte ir uahs unde want in enine sidine huben daz
bei Diemer
deutsche ged. 161, 14 (
jüngere Judith); mit wol gestrælten bärten unt mit hôh geschornem hâre Heinrich von Melk
erinn. 222
Heinzel; ir har was nit gestrelet wol Heinrich von Neustadt
gottes zukunft 815
Singer; sträl dirs haubt und chretz die pain. dar zuo mach die oren rain Heinrich Wittenweiler
ring 4356
W.; so man morgens von dem slafe gat, so sol man ... daz houbit strelen
Meinauer naturl. 7
Wackernagel; hoffart, die sy (
Bersabe) praucht mit irem paden und strelen Marquard von Stein
spiegel d. tugend g 3
a; wiltu bursten oder strelen dein har (1458) Schmeller-Fr. 2, 813; demnach strält oder kempt er sein hor, wuosch seine händ Wickram
w. 2, 183
B.; so die adern des haupts von dem strelen erwärmt worden, dann gebrauch dich des vnguents der gedächtnus Gäbelkover
artzneyb. (1596) 1, 77; nam ain strel ... und strelt im selbs den bart (16.
jh.)
bei Fischer
schwäb. 5, 1822; dann sie (
die bader) haben die zeit der geschickligkeit zu lernen mit dem stralen und kratzen versaumpt Paracelsus
op. (1618) 1, 170
A H.; weizenstroh in heiszer laugen gesotten und das haubt ... in der sonnen damit gestrält Tabernaemontanus
kräuterb. (1664) 601; die gestrählten fliegenden haare Göthe I 26, 316
W.; hierauf strählt mir die schwester den zopf J. v. Müller
s. w. (1810) 13, 401; halte die kinder rein im waschen und strählen Pestalozzi
s. schr. (1819) 12, 283; sie strählte ihre haare am fenster und flocht sie auf A. v. Arnim
kronenwächter (1857) 1, 273; die mutter strehlte ihm sein haar L. Aurbacher
volksbüchl. (1835) 249; sie sollte mit einem goldenen kamme ihre haare strählen Bechstein
märchenb. (1845) 177; als wenn ... die verlockenden geisterjungfrauen ... ihre goldenen locken im mondlicht strählten Gutzkow
zauberer v. Rom (1858) 2, 3; ist mein mantel umgeschlagen und gestrählet bart und haar Hoffmann von Fallersleben
ged. (1887) 132; er strählte
sich mit seinen fünf ausgespreizten fingern den roten bart Storm
s. w. (1898) 2, 226; lächelnd sah er Goldmund nach, wie er ... das zerzauste hellblonde haar mit den fingern zu strählen bemüht war H. Hesse
Narziss u. Goldmund (1930) 10;
bildlich: das ist ein groszer drost virwar, das er (
gott) so strelet unser har, und nacheinander alles zalt, das im darvon nit eins entpfalt Murner
badenfahrt 67
Michels. in älterer sprache gern elliptisch mit dem dativ der person: du solt dir des morgens nüchter strelen Steinhöwel
bei Fischer
schwäb. 5, 1821; also thut die mutter dem kind, so sie ihm strelt Keisersberg
bilgerschafft (1512) 68
a; dieweil er (
der barbier) ime strelet und das har trucknet
Zimmer. chron. 22, 401
Barack. sich strählen, vgl. sich strälen lassen
farsi pettinare Kramer
dict. 2 (1702) 996
b: zwen gaistlich pruder ... streln sich nicht, sie paden nicht (
Nürnberg)
städtechron. 11, 591; er sagt auch er hette im (
sich) in 11 jaren nie kein mahl gestrellt Dreytwein
eszling. chron. 143
lit. ver.; folgends strält er sich mit eim bömischen sträl, der war vier finger und der daumen Fischart
Garg. 251
ndr.; sie mag sich diesen tag nicht genug strelen noch spiegeln
buch d. liebe (1587) 291
a; (
die stallknechte) vergaszen sich selbst zu strälen
Garzoni schaupl. aller künste (1641) 576
a; (
der weiber art) dasz sie sich strählen, kämmen und schmücken Albertinus
hirnschleiffer (1664) 49; am freytage ... sollen sich (
die weiber) nicht flechten und strehlen, sonsten wachse das ungeziefer darvon J. Prätorius
glückstopf (1669) 380; strähl dich, mein schwesterchen, strähl dich! Mörike
w. 1, 58
Maync; bildlich: schau, die schöne sonn sich strolet (: erholet) krauset ihre gülden haar Spee
trutznacht. 325
ndr.; die vöglein schön erklingen, die sonn sich strälet auf
ebda 96. 1@bb)
vom menschen aus übertragen: die stallknecht umb sie (
die pferde) gstanden sind und streleten jn da den hals Murner
Virgil (1543) o 5
b;
vgl.(
pferde) strählen
étriller Mozin
wb. d. dt. u. frz. sprache (1856) 4, 765;
ebenso: wie si (
die tauben) ir federn geslihten und gezieren und mit irm snabel stræln Konrad von Megenberg
buch d. natur 182
Pf.; sie (
die katze) leckt und strählt sich G. Freytag
ges. w. (1886) 5, 307; wenn ... storch und störchin am dach sich das gefieder strählten
quelle a. d. j. 1927;
vgl.: wenn sich die katze strählt, bekommt man besuch Fischer
schwäb. 5, 1821;
in einem besonderen sinne vom gehenkten, vgl. unten 2 b
u. c: ach und säch ich si (
die falschen) die raben strälen an der sunne, allererst so hiet ich wunne Vintler
pluemen d. tugend 3474
Zingerle; dîn hâr was dir bestroubet: dô strælte dir dîn houbet zeswenhalp der rabe dâ, winsterhalp schiet dirz diu krâ
Meier Helmbrecht 626
Panzer; bei sachbegriffen: flachs strählen
gréger le lin Schrader
dt.-frz. wb. 2 (1781) 1320: du bist noch gar zu jung und unerfahren, du lernst noch einmaleins und tausend zählen, und von der mutter, weiszen flachs zu strählen Klaus Groth
quickborn (1854) 107.
in dichterischer sprache geht der gebrauch noch weiter: nw hadde Godyn synen krans vmmer gestrelet harde schone
Karlmeinet 210
b,
v. 59
Keller; wer dich (
dornbusch) anrüert: er wirt verwunt, dîn strêlen ist gar ungesunt Boner
edelstein 86, 16
Pf.; nur fort ihr meine geiger beyd, der sayten gar nit fehlet; und bey beliebtem reimenstreit die geigen süszlich strelet Spee
trutznacht. (1649) 184. (
Cedron) strählet seine binsenhaare
ders. trutznachtigall 177
Balke; ungewöhnlich: wenn die wüszten, mit welcher sorgfalt ich das manuscript für sezer und correktor ganz zu recht gestrählt und gepünktlicht habe Klopstock
an Ebert, br. 244
Lappenberg. 1@cc)
in den mundarten finden sich neben der allgemeinen bedeutung '
kämmen'
auch verengerungen des wortsinnes; in Tirol (
Defereggen)
ist strälen '
mit einer bürste die haare glatt machen' Hintner 233;
in Davos strêla
kämmen, bes. mit dem kleinen, engen kamm Bühler 1, 161 (
sonst campla);
in deutlicher abgrenzung gegen kämmen: (
in Nürnberg) weibspersonen strelen erst mit der strelbürsten die langen haare, die sie kämmen wollen Schmeller-Fr. 2, 813;
in Schwaben ist strählen
die kinder von ungeziefer befreien; mittels besonderen werkzeugs die läuse fangen Fischer 5, 1821;
ähnlich in Henneberg: '
mit einer bürste die haare durchfahren, besonders wegen grind und ungeziefer' Reinwald 1, 157;
in Lothringen: d' lis vam kopp sträle Follmann 503;
das elsässische scheidet nach der konstruktion: strähl mich!
kämme mich, bringe meine haare in ordnung; strähl mir!
kratze mir den kopf ab, entweder um die läuse zu fangen oder weil das kämmen wohltut Martin-Lienhart
els. wb. 2, 631
a;
vgl. dazu die historischen belege: also thuot die muotter dem kind, so sie im strelt und es weinet. sie zeigt im die lüsz und spricht ... Keisersberg
bilgerschafft (1512) 68
a; läuss strelen Paracelsus
chir. bücher (1618) 531; wan sie (
ein weib) die leus herabstrält, so tödtet sie die leus (
Augsburg, 16.
jh.)
städtechron. 25, 234.
in Lothringen wird strählen
auch gebraucht in dem besonderen sinne '
mit einem kamm die heidelbeeren abstreifen' Follmann
a.a.o. 103;
ähnlich schlehen strählen Martin-Lienhart
els. wb. 2, 631
a;
in Schwaben auch '
das laub mit einem rechen zusammenrechen' Fischer 5, 1822. 22)
in älterer sprache entwickelt strählen
selbständige bedeutungen, die der jüngeren zeit z. t. wieder verloren gegangen sind;
vgl. insbesondere Staub-Tobler 11, 2225. 2@aa)
die bedeutung '
streicheln, schmeicheln',
die im niederländischen den ursprünglichen sinn überwuchert hat, findet sich im deutschen nur im ansatz: ist er traurig, so ist si fro, will er sunst, so wil si so, will er gen, so wil sie laufen, will er strälen, so wil sie raufen, will er traben, so wil sie zelten
fastnachtspiele 494
K.; mit süszen worten sie (
die junge metze) im strelt, darmit sie auch dem alten lappen an halsz strayffet die narrenkappen Hans Sachs 5, 260
lit. ver.; ein schmeichler strälet nicht die katze gar umbsunst Rachel
sat. ged. 99
ndr.; seinen kützel kunte die in der jugend ihm nur lieb gewesene hauszmutter nicht mehr stillen; er wolte sich lieber von einem artigen jungen mädchen strehlen lassen, das dauchte ihn anmutiger zu seyn
enthusiast. pantheon (1702) 3, 34
a;
vgl. štre
ilen
mit der hand durchs haar fahren, liebkosen wb. d. luxemb. ma. 430
b.
nahe stehen die belege mit dem part. perf. gestrählt
im sinne von '
glatt, schmeichelhaft': die lieb kirch von den vermeynten kirchendienern mit glatten, gesträlten worten verfüret ... wird J.Nas
antipap. eins u. hundert (1567) 4, 298
a;
weitere belege unter gestrählt
teil 4, 1, 2, 4247
und ungestrählt
teil 11, 3, 877. 2@bb)
dagegen hat sich eine ursprünglich scherzhaft-ironische verwendung im sinne von '
jem. übel mitspielen, ihm hart zusetzen, (
im kampfe)
niederwerfen usw.'
seit mittelhochdeutscher zeit reich entwickelt; zur synonymik vgl. wir wöllen einander abkeren, den golter flohen, die leusz auffwecken, strälen, lauszen Seb. Franck
sprichw. (1541) 1, 35
a;
lexikographisch: strälen
verberibus coercere, corium alicuius concidere, manus alicui inferre Stieler 2187.
die heutigen mundarten kennen diese bedeutung noch in verschiedenen variationen: strählen
bei den haaren raufen Stalder
schweiz. id. 2, 405; sträle
prügeln, durchhecheln Hunziker
Aargauer wb. 259;
weiterhin auch: strählen
einem die wahrheit sagen, ihn ausschelten, heruntermachen (
elsäss.) Klein
provinzialwb. 2, 174;
einen scharf zurechtweisen Fischer
schwäb. 5, 1822;
züchtigen, z. b. mit worten, auskeifen Tobler
appenzell. sprachschatz 413.
die historischen belege lassen die einzelnen stufen der entwicklung deutlich erkennen: mit sinen wezzen clawen er (
der löwe) sin niht enfalte, ane twahen er im stralte ... sine clawen waren hæle und stralten wol zegrunde Hugo von Langenstein
Martina 181
c Keller; do sach man manchen Berner knab mit spiessen gar nit felen; die andern brachend durch den hag, do gieng es an ein strelen
schweiz. volkslieder 2, 95
Tobler; woltestu mir mit der hechlen also strelen Joh. Pauli
schimpf u. ernst 1, 190
Bolte; mit halebartten will ich dir strellen und zwagen mitt dinem bluott (
lied auf d. schlacht bei Glurns)
bei Bühler
Davos 1, 161; so wil ich dir gar dapffer strelen mit meinem eysern flederwisch Hans Sachs 8, 228
lit. ver.; ey, also musz man junkern streln, die groszer bulschaft pflegen wölln Joh. Heros
pilgerer (1562) 35
a; ein weib, die im villeicht mehr mit camillen zwüge und mit sesslen strelet dann mit laugen Montanus
schwankbücher 289
Bolte; folgends ergreiff er jhm bey dem hals, und that jhm den helm hinweg, nacher strählet er jm das haar so seuberlich mit dem schwerdt, dasz hernach er solchen nimmermehr bedarff, denn er in demselbigen fuszstapffen verschieden ist
Amadis 297
lit. ver. mit adverbiellem zusatz: der arm Martellin ... von dem volcke gar wol was gestrelt (
senza pettine carminato) Arigo
decam. 57
lit. ver.; im ward unsuber gstrelet, dasz er uf d' walstat glag (1531) Liliencron
hist. volksl. 4, 32; auch hat man ir (
der feinde) wider nicht gfelt, das har zerzaust und wol gestrelt Burkhard Waldis
streitged. 5
ndr.; strick, hencker, schwert kan in (
den räubern) gar höflich strelen Wickram
w. 2, 67
Bolte; und das miszfiel mir so, dasz es gar wenig fehlte, dasz wegen solcher schand ich jhn nicht weidlich strählte D. v.
d. Werder
Roland ges. 17,
str. 110;
in zwillingsformel: gott geb, wie inen der Türk sträl oder nisse (
lause) wie er die christen brate oder spisse Niklaus Manuel 96
B.; die hogen tittel der ... geistlichen hat er dermaszen gehechelt und geströlt, dasz ... Nigrinus
widerlegung d. ersten centurie (1570) y 5
b. 2@cc)
verwandt dem voraufgehenden ist die wendung jemanden strählen
im sinne von '
ihn kämmen, d. h. ihn um sein geld bringen, ausplündern, bestehlen usw.',
s. teil 5, 109: wcher und fürkauff hatt fürgang, falsch wahren thuond auch grossen drang ... also thuot einr dem andren strälen Wickram
w. 4, 239
Bolte; het er denn kleinot oder gelt bey im, dem wurd denn auch gestrelt Hans Sachs 20, 335
lit. ver.; wir wöllen desz kaufmans beutel streln
ebda 21, 12
lit. ver.; der richter straff und wandel numb, der procurator das schreibgelt: so wurd in beyden wol gestrelt ob irem gar spöttlichen zanck
ebda 17, 335
lit. ver.; der graf hat viel gelts; item, der kauffmann auch, man musz jm strälen Paracelsus
chir. bücher (1618) 17
H. die mundarten kennen vereinzelt auch diese anwendung: sträle
ausplündern, geld abgewinnen Follmann
lothr. 503;
übervorteilen, übertölpeln, betrügen Fischer
schwäb. 5, 1822; hüt ist er awer gestrählt worde
im kartenspiel hereingefallen Martin-Lienhart
elsäss. wb. 2, 631
a. —
hierzu die redensarten: geputzet und gestrählt sein
nichts mehr zu verlieren haben Fischer
a. a. o.; ähnlich: '
wenn jemand durch strafe oder durch ander unglück dermaszen herunterkömmt, dasz es mit ihm gethan ist, so sagt man im gespött, es sey mit ihm gebürstet und gestrählt' Spreng
id. Rauracum (18.
jh.)
in Alemannia 15, 221. 2@dd)
obszön einer den pelz, das kätterlein strählen,
in älterer sprache: wo du auf dise nacht meynst eynen frischen knaben in deinen armen ze haben, der dir den pelcz solt gesträlet haben, so hast du einen schlaftruncken esel geritten Arigo
decam. 306
lit. ver.; pfleget alle morgen ... seinen bart und haar zu ... kämmen, fuhr auch alsdann dem jungen töchterlein auch mit der bürsten uber jhr kätterlein her und strelet dasselbige mit gantzem fleisz Tabeus
MAeynhincklers sack (1612) a 1
a.