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steife

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Sprachstufen
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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

steife f.

Bd. 18, Sp. 1830

steife , f. , ableitung zu steif, s. das. 1 1) zunächst im sinne eines abstractums, eigenschaft oder zustand eines dinges, da es steif ist, steifsein. in vornhd. zeit nicht sicher nachzuweisen, denn in folgendem mnd. belege ist wohl das substantivierte adj. anzunehmen: in den schüren unde schoppen mach ik mi wal mit stive bestoppen Gerhard v. Minden 55, 24 Leitzmann, vgl. d. anm. der älteste bekannte beleg stammt aus einem liede von Th. Murner ( um 1520 ), s. unter e. die nhd. wörterbücher haben das wort von anfang an: steiffe, firmitas, firmitudo Dasypodius ; firmitas, veste, steiffe Schöpper…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Steife

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Steife , plur. die -n, von dem vorigen Beyworte. 1. Die Eigenschaft eines Dinges, da es steif ist, in allen vorigen …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit steife

17 Bildungen · 17 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

steife‑ als Erstglied (17 von 17)

Steifebrett

RhWB

steife·brett

Steife-brett -ę·i.f- Merz-Haustdt n.: Bügelbrett. — mehl -ī:f-męl Sieg-Fussh n.: Stärkemehl, im Wasser der roh geriebenen Kartoffeln zurückb…

Steifensand

Meyers

steifen·sand

Steifensand , Xaver , Kupferstecher, geb. 1809 in Kaster (Regbez. Köln), gest. 6. Jan. 1876 in Düsseldorf, bildete sich auf der Kunstakademi…

Steifent

RhWB

steif·ent

Steifent -ę·i.wənt Trier-Euren Sg. t. n.: steife, gute Jauche; e Fass St.

steiferde

DWB

steif·erde

steiferde , f. , feine, weisze siegelerde, die zum reinigen und steifen (1, a ) von zeug gebraucht wurde: terra cimolia full-, stiff-erd, wa…

Steifer Hals

Meyers

steifer·hals

Steifer Hals , Rheumatismus der Hals- und Nackenmuskeln, welche die freie Beweglichkeit des Halses beeinträchtigt.

Steiferich

RhWB

steif·erich

Steiferich -iwəriχ Siegld Sg. t. m.: verächtl. steifer, unbeholfener, ungefälliger Mensch.

steiferin

DWB

steif·erin

steiferin , f. , s. steifer ( Stieler , Kramer ); dafür nd. stiverske ' ein mädchen, das die leinwand steifet ', nähterin. brem. wb. 4, 1032…

steifernst

DWB

steif·ernst

steifernst , adj. : Petrarca sagte in Avignon, und er war doch sonst ein so st eif-ernster mann ... Laube ges. schr. 5, 161 .

Steifersche

RhWB

steifer·sche

Steifersche -ī:vəršə Sg. u. Pl. Nfrk in Kemp , Geld f.: Büglerin, die auch das Stärken der Wäsche besorgt.

Steifert

RhWB

steif·ert

Steifert -ifərt, Pl. -tə MGladb-Neuwerk m.: verächtl. Steiferich (s. d.).