Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steife f.
steife , f. , ableitung zu steif, s. das. 1 1) zunächst im sinne eines abstractums, eigenschaft oder zustand eines dinges, da es steif ist, steifsein. in vornhd. zeit nicht sicher nachzuweisen, denn in folgendem mnd. belege ist wohl das substantivierte adj. anzunehmen: in den schüren unde schoppen mach ik mi wal mit stive bestoppen Gerhard v. Minden 55, 24 Leitzmann, vgl. d. anm. der älteste bekannte beleg stammt aus einem liede von Th. Murner ( um 1520 ), s. unter e. die nhd. wörterbücher haben das wort von anfang an: steiffe, firmitas, firmitudo Dasypodius ; firmitas, veste, steiffe Schöpper…