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Steife

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Steife

Bd. 4, Sp. 330
Die Steife, plur. die -n, von dem vorigen Beyworte. 1. Die Eigenschaft eines Dinges, da es steif ist, in allen vorigen Bedeutungen; ohne Plural. Die Steife der Glieder. Einem Zeuge die Steife benehmen. Die Steife der Stellung, in welcher letzten figürlichen Bedeutung noch das Beywort im ungewissen Geschlechte am üblichsten ist; das Steife einer Figur, eines Compliments. In einigen Gegenden wird auch die Lähmung oder der Schlag, so fern er nur ein oder das andere Glied steif macht, die Steife genannt. Im gemeinen Leben ist für dieses ganze Abstractum auch die Steifigkeit, in der bessern Schreibart aber Steifheit üblich. 2. Was andere Körper steif macht; wo der Plural nur von mehrern Arten gebraucht werden kann. So wird die Stärke, womit man die Wäsche zu steifen oder zu stärken pflegt, häufig die Steife, das Steiffel, Nieders. Stievels genannt. Bey den Hutmachern ist die Steife der Leim, womit man die Hüte steifet. 3. In der Zimmermannskunst wird eine Stütze, besonders eine schiefstehende Stütze, worauf sich eine Last steifet, sowohl eine Stütze, als eine Steife genannt.
1087 Zeichen · 16 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Steife

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Steife , plur. die -n, von dem vorigen Beyworte. 1. Die Eigenschaft eines Dinges, da es steif ist, in allen vorigen …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit steife

17 Bildungen · 17 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

steife‑ als Erstglied (17 von 17)

Steifebrett

RhWB

steife·brett

Steife-brett -ę·i.f- Merz-Haustdt n.: Bügelbrett. — mehl -ī:f-męl Sieg-Fussh n.: Stärkemehl, im Wasser der roh geriebenen Kartoffeln zurückb…

Steifensand

Meyers

steifen·sand

Steifensand , Xaver , Kupferstecher, geb. 1809 in Kaster (Regbez. Köln), gest. 6. Jan. 1876 in Düsseldorf, bildete sich auf der Kunstakademi…

Steifent

RhWB

steif·ent

Steifent -ę·i.wənt Trier-Euren Sg. t. n.: steife, gute Jauche; e Fass St.

steiferde

DWB

steif·erde

steiferde , f. , feine, weisze siegelerde, die zum reinigen und steifen (1, a ) von zeug gebraucht wurde: terra cimolia full-, stiff-erd, wa…

Steifer Hals

Meyers

steifer·hals

Steifer Hals , Rheumatismus der Hals- und Nackenmuskeln, welche die freie Beweglichkeit des Halses beeinträchtigt.

Steiferich

RhWB

steif·erich

Steiferich -iwəriχ Siegld Sg. t. m.: verächtl. steifer, unbeholfener, ungefälliger Mensch.

steiferin

DWB

steif·erin

steiferin , f. , s. steifer ( Stieler , Kramer ); dafür nd. stiverske ' ein mädchen, das die leinwand steifet ', nähterin. brem. wb. 4, 1032…

steifernst

DWB

steif·ernst

steifernst , adj. : Petrarca sagte in Avignon, und er war doch sonst ein so st eif-ernster mann ... Laube ges. schr. 5, 161 .

Steifersche

RhWB

steifer·sche

Steifersche -ī:vəršə Sg. u. Pl. Nfrk in Kemp , Geld f.: Büglerin, die auch das Stärken der Wäsche besorgt.

Steifert

RhWB

steif·ert

Steifert -ifərt, Pl. -tə MGladb-Neuwerk m.: verächtl. Steiferich (s. d.).