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stake

mnd. bis Dial. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
13 in 9 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
57
Verweise raus
36

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

stake m. f.

Bd. 17, Sp. 586
stake, m. f., s.staken (1, b).
34 Zeichen · 4 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stakeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    stake , M. Vw.: s. stāke

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    StakeDie

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Die Stake , Mz. — n , im N. D. ein langer Stock, eine lange Stange, wie auch Pfahl, besonders eine Ruderstange. Auch nen…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stake

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Stake (stehk), engl., der Einsatz beim Spiele und bei Wetten.

  4. modern
    Dialekt
    Stākem.

    Westfälisches Wb.

    Stāke m. [verbr.] 1. größeres, in die Länge ausgedehntes Holzstück von geringer oder größerer Dicke: sowohl eine lange S…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stake

95 Bildungen · 67 Erstglied · 28 Zweitglied · 0 Ableitungen

stake‑ als Erstglied (30 von 67)

Stākebē²n

WWB

stak·eben

Stāke-bē²n n. a) hoch aufgeschossene Person. — b) Person, die ungeschickt geht ( WmWb ).

Staked Plain

Meyers

Staked Plain (spr. ßtēk't plēn), s. Llano estacado .

Stakedüse

MeckWB

stake·duese

Stakedüse und ähnliche Formen m. im Spinnradrätsel: dat hett de Stakedüsing dan Wo. V. 1, 126 b; Staketüse, Stackedeuse ebda.

stakeisen

DWB

stake·isen

stakeisen , n. brecheisen: vectis ferreus ein stack yszen. Trochus R 2 a ; westfäl. stâkisen Woeste 252 b . — in Trier sprichwörtlich der si…

stākelen

WWB

stak·elen

stākelen V. [ Mes Wal] 1. unbeholfen, stelzig, steif gehen. — 2. drauflos schreiten ( Wal Bh).

Stakelfork

MeckWB

Stakelfork f. Forke mit langem Stiel zum Hochstaken von Getreidegarben und Heu allgem.; Mi 86 a ; Stackel-Forcke Mantz. Ruh. 8, 63; '2 Stake…

Stakelholt

MeckWB

stakel·holt

Stakelholt n. wie Stakbusch; Stöcke: unner de Awtböm liggt mihr Stakelholt, as Awt up 'n Bom sitt, nachdem mit Knüppeln nach dem Obst geworf…

stākelig

WWB

stākelig Adj. 1. hoch aufgeschossen ( WmWb ). — 2. (vom Gang) unsicher, unbeholfen ( WmWb ); (gezwungen) übermäßig aufrecht (beim Gehen), st…

Stakelkuurn

MeckWB

Stakelkuurn n. Entlohnung für ständige Bistaker: twei Bistaker, dei för beständig bistaakten in de Aust, kregen Stakelkuurn extra Ma Dev .

stakeln

DWB

stak·eln

stakeln , verb. , vgl. staken . 1 1) ' mit einer stake oder stange in kleinen absätzen stoszen. ' Campe, so nd. stackeln mit einer stange et…

Stakelwark

MeckWB

stakel·wark

Stakelwark n. Lattenzaun; nur hd. belegt: 'ein Stackelwerk von eichnen Pfosten und Riegeln' Eng. Landw. 2, 399.

stākelwegge

MNWB

stakel·wegge

stākelwegge (stackel-) „pistillus”, Festtagsgebäck , Art Krapfen. Vgl. stēkelwegge.

stākendikke

WWB

stāken-dikke Adj. unvernünftig betrunken ( Mes Br).

stākendǖster

WWB

staken·duester

stāken-dǖster Adj. [Sos, verstr. Ahs Stf Kos Wdf Rek Lhs Bek Wie Dor Unn Isl Arn Mes] völlig dunkel; stockfinster ( Bek Al).

Stakeneisen

Wander

staken·eisen

Stakeneisen Der sieht durch ein Stakeneisen. ( Trier. ) Um zu sagen: er ist pfiffig, verschlagen, vorsichtig, es erräth und erspäht die verb…

stakengabel

DWB

staken·gabel

stakengabel , f. , vgl. stakforke : einst erzürnte er sich über mich; er stand im stall, ... da erwischte er die stakengabel und schosz die …

Stakenhaken

PfWB

staken·haken

Staken-haken m. : ' Fährstange, Schifferstange mit Eisenspitze ', Stḁkehḁke (ˈšdkə̩hkə) [ IB-Bliesmg/Bolch ]; vgl. Stachen . Zur Sachkunde…

stake als Zweitglied (28 von 28)

bantstāke

MNWB

bant·stake

bantstāke , m. , Stabholz, biegsamer Stock, Stecken auch als Waffe, junge Birke, Weide als Band-, Reifenholz (Böttcher), Bandstock , Tonnenb…

klêⁱmstāke

MNWB

kleim·stake

klêⁱmstāke Stange, Latte die zur Ausfüllung des Fachwerks und als Unterlage für den Lehmbewurf dient.

klustake

MNWB

klus·take

° klûtstāke (klustake) , klôt- , m. , lange Stange (Belege nur aus Hamburg 14. Jh., doch vgl. klôt 4).

lêⁱmstāke

MNWB

leim·stake

* lêⁱmstāke Pfahl zum Halten des mit Lehm verstrichenen Flechtwerks (SL: Neocorus 1, 164).

ōvenstāke

MNWB

oven·stake

ōvenstāke (aven-) , m. ( Pl. -n ): 1. Stange mit der die Glut aufgelockert und beiseite geschoben wird, Schürstange, „ustile, ustularius” (S…

pêkstāke

MNWB

pek·stake

° pêkstāke , m. ( Pl. -n ) : Spieß, Schaft eines Spießes (Meckl. Ub. 19, 474).

pînstāke

MNWB

pin·stake

° pînstāke , m. : Schließblock, Fußblock für Gefangene? (Hanserec. I 4, 544).

plôchstāke

MNWB

ploch·stake

°* plôchstāke , m. : metallbeschlagener oder ganzmetallener Stab zur Reinigung der bodengängigen Teile des Pfluges von Erde und Pflanzenrest…

rêtstāke

MNWB

ret·stake

° rêtstāke , m. ( Akk. Sg. -n ) : Stock aus Schilfrohr, unde dêden ēme ênen r.n in sîne vȫrderen hant vȫr ênen septer (SL: Serm. evangel.).

schrâtstāke

MNWB

schrat·stake

schrâtstāke , -stecke , schrôt- , m. , schräg in die Erde gegrabener Pfahl, Zaunstütze, bes. bei Flechtwerkzäunen, Wege-, Grenzpfahl. Vgl. s…

schrêtstāke

MNWB

schret·stake

schrêtstāke nur als Ortsname (Dorf in Lauenburg) „ tuͦ dem Scretstaken ” (Lüb. Ub. 5, 168 u. ö. [15. Jh.]). Vgl. schrâtstāke.

schûvestāke

MNWB

schûvestāke , m. , langer Staken, spez. Bootshaken der mit zwei Eisen, einer geraden Spitze und einem gebogenen Haken zum Abschieben und Anh…

spêtstāke

MNWB

spet·stake

spêtstāke Schaft des Spießes (Hamb. KR. 5, 252 spetszaken l. spetstaken ).

tortisienstake

KöblerMnd

tortisienstake , M. Vw.: s. torticienstāke*

v.nstāke

MNWB

v.nstāke der Stiel des Hakens.