lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

stabel

nhd. bis Dial. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
10 in 9 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
8
Verweise raus
4

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Stabel

Bd. 18, Sp. 817
Stabel, Anton von, bad. Staatsmann, geb. 9. Okt. 1806 in Stockach, gest. 22. März 1880 in Karlsruhe, studierte die Rechte, stand im badischen Justizdienst, war 1841–47 zugleich Professor in Freiburg i. Br., wurde dann Vizekanzler des Oberhofgerichts in Karlsruhe, 1849 Präsident der Ministerien des Innern und der Justiz im sogen. Reaktionsministerium und machte sich um die Justizreform verdient. 1850 Mitglied des Erfurter Parlaments, trat S. 1851 als Oberhofrichter an die Spitze des obersten Gerichtshofs und ward 1853 Mitglied und Vizepräsident der Ersten Kammer. In der Landtagssession 1859–60 wies er nach, daß für das Konkordat gemäß der Verfassung die ständische Zustimmung unerläßlich sei. Als deswegen das Ministerium Meysenbug-Stengel stürzte, ward S. im April 1860 Minister der Justiz und des Auswärtigen und 1861 Präsident des Ministeriums und Staatsminister, leitete nun die Kirchengesetzgebung und schuf die Gerichtsverfassung. Im Juli 1866 zurückgetreten, aber Anfang 1867 nochmals als Justizminister in das Ministerium Mathy berufen, schied er 1868 wieder aus und wurde 1877 erblich geadelt. Er verfaßte: »Vorträge über das französische und badische Zivilrecht« (Freiburg 1843); »Vorträge über den bürgerlichen Prozeß« (Heidelb. 1845); »Institutionen des französischen Zivilrechts« (Mannh. 1871, 2. Aufl. 1883) u. a.
1336 Zeichen · 22 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stabel

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Stabel , des -s, plur. ut nom. sing. ein nur in einigen Gegenden übliches Wort, welches vermittelst der Ableitungssy…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stabel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Stabel , Anton von , bad. Staatsmann, geb. 9. Okt. 1806 in Stockach, gest. 22. März 1880 in Karlsruhe, studierte die Rec…

  3. modern
    Dialekt
    stabel

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    stabel [tàwl Katzent. ; tâwəl Rchw. Kerzf. Str. ] Adj. fest, beständig. Das is t e stawle r Mënsch, ër het e stawle n …

Verweisungsnetz

18 Knoten, 11 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Kompositum 8 Sackgasse 7

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stabel

26 Bildungen · 11 Erstglied · 12 Zweitglied · 3 Ableitungen

stabel‑ als Erstglied (11 von 11)

stabelerbse

DWB

stabel·erbse

stabelerbse , f. eine art gartenerbsen, die gestäbelt wird, vgl. DWB stäbeln , in grosze und niedrige stabelerbsen unterschieden. öcon. lex.…

Stabelholz

DRW

stabel·holz

Stabelholz, n. Stangenholz, Bauholz das er in vnsern holczen ... souil prennholcz vnd stabelholcz, als er czu seiner notturfft bedarff, hawe…

stabelierttoll

RhWB

stabelierttoll (s. S.)  Rip, Nfrk, -abəlē:rt- u. -av- Schleid-Hellenth ; -abəlī·ə.rt- Eusk , Rheinb , -lē:rt- Köln-Stdt ; -lī·ə.rt- Dür-…

stabelig

PfWB

 stabelig Adj. : ' kopflos, durcheinander ', stawelisch [ Jakob Eigw. 180, Don-Tscherwk]; st. mache 'jemanden verwirren, durcheinander brin…

stabelle

DWB

stab·elle

stabelle , f. , schweiz. nebenform zu schabelle ( s. das. 1, theil 8, 1948), schemel. Stalder 2, 305 ( Glarus, Schaffhausen ), stabèlla unge…

Stabelmann

MeckWB

stabel·mann

Wossidia Stabelmann PN. im Volkslied Oll Mann wull riden: dat is Johann Stabelmann Wo. Sa.

stabelstöricht

PfWB

stabel·s·toericht

stabels-töricht Adj. : ' sehr dumm, einfältig ', stawelstöricht [vereinzelt]. RhWB Rhein. VIII 484 stabel-; vgl. Hess.-Nass. III 718 -narrig…

stabel als Zweitglied (12 von 12)

Achtelstabel

DRW

achtel·stabel

Achtelstabel Das Achtel eines "Stabels" in der Länge von 4 Salzbergschuhen Aussee/Unger,SteirWsch. 11 Faksimile

constabel

DWB

cons·tabel

constabel , m. ein wort, dessen bedeutung groszem wechsel unterliegt, hervorgieng es aus comes stabuli, tribunus stabuli ( Ducange 2, 459 ),…

DETESTABEL

DWB2

det·e·stabel

DWB2 DETESTABEL adj. DWB2 lehnwort aus frz. détestable adj. verabscheuenswert, abscheulich: DWB2 1723 so halte ich es vor einen recht detest…

Intestabel

Herder

inte·stabel

Intestabel , lat.-deutsch, unfähig zu einem Zeugnisse oder Testamente.

konstabel

DWB

konst·abel

konstabel , s. DWB constabel , das wort hat einst eine vielfache rolle gespielt im deutschen leben, ausgegangen vom hof- oder kriegsleben de…

Pristabel

DRW

pris·tabel

Pristabel, Pristabler zu Pristav auch pritzstabel u.ä. Sachhinweis: ArchFischg. 1 (1913) 152-172; HRG.¹ III 1965f.; JbBrandenbLG. 10 (1959) …

unstabel

Lexer

unst·abel

un-stabel adj. unstät Hans 5105. aus lat. instabilis.

unterkonstabel

DWB

unter·konstabel

unterkonstabel , m. , im seewesen gunner's mate, second maître canonnier Hoyer-Kreuter (1902) 1, 793 ; vgl. DWB konstabel th. 5, 1742. auch …

Ableitungen von stabel (3 von 3)

erstabelen

KöblerMhd

erstabelen , sw. V. nhd. erstarren Hw.: s. erstaben E.: s. erstaben W.: s. nhd. erstaben, sw. V., erstarren, DW2 8, 2185 L.: Lexer 49a (erst…

stabele

LexerN

stabele swm. in wînstabele 3,912.

unstabel

Lexer

un-stabel adj. unstät Hans 5105. aus lat. instabilis.