Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
schwenden
schwenden
schwenden Vb. ‘roden (durch Feuer), vernichten’, ahd. swenten, swenden (9. Jh.), mhd. swenden. Kausativum (‘schwinden lassen’) zu dem unter schwinden (s. d.) behandelten Verb. Vom 17. Jh. an ungebräuchlich, abgelöst von verschwenden (s. d.), bewahrt jedoch fachsprachlich (im Forstwesen) und mundartlich. Schwende f. ‘Rodung (durch Abbrennen), durch Rodung gewonnenes Land’, ahd. swendi ‘Vernichtung, Verbannung’ (um 1000), mhd. swende ‘durch Rodung gewonnenes Land’.