Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwende f.
schwende , f. , vergl. DWB geschwand . 1 1) die handlung des schwendens, so im bair., s. Schm. 2, 636 ; dazu leutschwend calamitas. ebenda. so schon ahd. suendî ( und fersuendî) bei Notker, s. Graff 6, 886 : suendi dero liuto, stragem; ze suendi, ad damnationem; der uuinter ist alles tinges suendi. ( mhd. ist nur das nomen agentis swende m. f. in zusammensetzungen belegt, s. Lexer handwb. 2, 1358 .) 2 2) die stelle, wo geschwendet ist, das durch schwenden gewonnene acker- oder weideland, rodung; so als name zahlreicher süddeutscher ortschaften, wiesen u. s. w., s. Schm. 2, 636 f. alem. Schwend…