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Schit

mhd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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12 in 9 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Schit f., n., m., Subst., m., n.

Bd. 6, Sp. 98
Wossidia Schit a. Spr. Schite f., n., m. Subst. zu schiten scheißen; ein in der allgemeinen Sprache gemiedenes Wort, in der landwirtschaftlichen Fachsprache wegen des damit bezeichneten Grundstoffes für den unentbehrlichen Dung gebräuchlich und aus ihr in die Mundart übernommen; diese entfaltet die neuen Bedeutungen der Abschnitte 2 und 3. 1. Kot Mi 76a; hei fröggt uns dei Schit ut 'n Noors äußerte sich ein Handwerker 1928 in Ha über Wo.s Nachfragen; sei möt allerwägen achteran as Schit int Hemd: Ratz. Mitt. 4, 3, 9; dei frett noch sin eigen Schit der Geizhals LuLudwigslust@Groß LaaschGLaasch; du hest woll mit Schit görgelt zu jem., dessen Atem stinkt Wi; wist du eenen wat Godes günnen, giff em wat, wo Schit an is, un wenn 't Fleegenschit is StaStargard@Alt StrelitzAStrel; wer morgens in Schit föllt, kriggt väl Geld ebda; dee kann ut Schit Geld maken ein tüchtiger Geschäftsmann ebda; als Abfertigung übler Nachrede: schäten Schit stinkt Wa; in der häufigen Doppelformel Schit un Flit, dem Wahlspruch des Landmanns, meint Schit den Dung RoRostock@HeiligendammHDamm; sehr geläufig; Belege dafür s. ob. Flit (Bd. 2, 1000); Kot von Tieren in Zss.: Apen-, Boren-, Duben-, Fleigen-, Ganten-, Gaus'-, Hamel-, Hauhner-, Hunn'-, Kalwer-, Katten-, Kauh-, Klucken-, Kreihen-, Mus'-, Pierd'-, Schap-, Swin-, Swœlken-, Vagelschit; von Menschen: Dünn-, Kackel-, Kinnerschit; in der Rätselsprache derb andeutend: Schit ut 'n Noors Eier; schäten Schit Honig; der Ruf der Goldammer wird gedeutet Schit Schit Schit Schit is gäl Wo.[] V. 2, 935. 2. Dreck, Schmutz, Schlamm Mi 76a; Straßenschmutz: wenn mi keiner Schit int Hus dreggt, heff ick kein Brot sagte eine Frau, die einen Kaufmannsladen hatte Ro Rostock@DierhagenDierh; ick heff fifuntwintig Johr in Snei un Schit lopen als Semmelfrau Schö; Gallen (s. d.) Smitt Schit up allen Lu; du mööst dei Schit 'n bäten ut 'n Wäg' gahn tritt nicht in den Schlamm MaMalchin@GnoienGnoi; dat (Korn) geiht em all' in de Schit liggen es lagert sich bei Nässe HaHagenow@RedefinRed; von unausgesuchten Kartoffeln: de Tüffel sünd mit Schit un Darm in de Mit un ut de Mit kamen GüGüstrow@KobrowKobr; ein Landwirt, der das Korn naß einfährt, nimmt alles mit Schit un Darm Wa; die Verbindung Schit un Darm geht von dem 'feinen' Gericht Schnepfen mit Dreck aus: dat kann de Deutscher (Teufel) weiten: eenmal willen de Herren dat mit Schit un eenmal ahn Schit die Schnepfe mit, die Gans ohne Eingeweide, soll eine Bauersfrau zum Großherzog gesagt haben Wo. Sa.; auch: mit Schit un Dreck kann de Kein nich rin in 'n Aben (Teerofen), hei möt ierst trechtputzt warden Wa Waren@Nossentiner HütteNoss; de Fru hadd' de Widicks bloß afschuppt un mit Schit un Dreck kaakt Wred; Schit Inbegriff alles Widerwärtigen: je duller man dei Schit peert, je duller stinkt sei Ha Hagenow@GammGamm; je wider man in dei Schit perrt, je wider flüggt s' von üblen Gerüchen Witt; unreiner, unfertiger Zustand: nu is 't ut de Schit rut das Lein aus dem Kaff GüGüstrow@GülzowGülz; he (ein Junge) is all schön ut de Schit wussen ist groß geworden, lang gewachsen Schw Pinn; Ro; dat Farken is nich orig ut de Schit fodert WiWismar@Hohen NiendorfHNiend; dei kann di ut dei Schit riten aus der Not SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; ick wull den Herrn man mellen, ick heff mi in de Schit riten laten sagt die Geschwängerte Schw; wenn einer ierst mit einen Bein in dei Schit is, mit 'n annern kümmt hei woll rin WiWismar@Hohen NiendorfHNiend; auch in der Sprache des Seemanns: wi seten noch in de Schit in großer Gefahr Kirchd; dat weiht, dat dei Schit stöwt Wasserschaum RoRostock@DändorfDänd; Schlick, Seegras u. a.: hei (der Wind) smitt uns dei Netten vull Schit WiWismar@PoelPoel; Schit plücken das Fischnetz säubern ebda; Unkraut: dei Goorden steiht hoch in Schit HaHagenow@WittenburgWitt; verleumden, heruntermachen: denn' heff ick gaut tau Schit maakt Belsch; ... eens richtig dörch de Schit treckt Wi; dee mök he to Schit, dat de Hunn' keen Brot von ehr nähmen deden schalt sie furchtbar aus Wi; mit de ollen Lüd' hett he ümstahn as mit Schit RoRostock@WarnemündeWarn; dee ward acht't as Schit uppe Schüpp Sta Stargard@WulkenzinWulk; hier wier hei jo man Schiet up dei Schüffel Nehls Fahn 129; dei is kein Pund Schit wiert WaWaren@SchwarzSchwarz; Wer de Ierd' nich vermihrt, Is 'n Hümpel Schit wiert von kinderlosen Eheleuten SchwSchwerin@PinnowPinn; wenn man sich durch Handschlag begrüßt, sagt man boshaft: dat ierst Stück Schit, wat ick[] hüt inne Hand nähm WiWismar@PoelPoel; das Sprichwort warnt vorm Anfassen von Schit: De Dreck ward Schit, wenn he natt ward (wer Pech angreift, besudelt sich) Muss. in Jb. 5, 121; anderseits heißt es von einem unsaubern Hauswesen: wo Schit is, is ok Geld MaMalchin@TarnowTarn; Wa; SchöSchönberg@GrevesmühlenGrev; offenbar mit einem gewissen Respekt vor arbeitsamen, schaffigen Leuten gesagt; da Schit leicht zu erlangen ist, wünscht man sich Geld as Schit allgem.; alle Unsauberkeit am Körper heißt Schit: dee kann vör Schit nich ut de Ogen kiken Schw; rack di kein Schit an mach dich nicht schmutzig MaMalchin@GnoienGnoi; wenn einer nicht recht zuhört, wird er gescholten: hest woll Schit in de Uhren Wa; bildl. für tanzen: willn uns mal de Schit ut de Klaben swengen RoRostock@WustrowWustr; an Bord wurde Klock sœben morgens purrt: Herut ut de Schit, Is Frühstückstit AHag; die Maurer werden böse, wenn man Schit sagt zu Lehm, man soll Todaten sagen WaWaren@SchwarzSchwarz; der Kunstdünger heißt allgem. Schit, häufig dat Schit, daneben m. und f.: dei Hoff (das Gut) hett Schit seien laten MaMalchin@GnoienGnoi; up dat Schapp liggt fingerdick Schit up Staub ebda; Hohn und Spott wirken in den folgenden Fällen: dei hett de Schit hat den letzten Aal gestochen beim winterlichen Fischfang Wi Wismar@KirchdorfKirchd; vgl. Schitdrift; dee hett sick œwer in de Schit smäten in Putz Wa; aus der Doppelformel Schit un Dreck tritt das Geschlecht des Schlußgliedes an Schit und verstärkt dessen abschätzige Bedeutung: den Schit die häßliche Sache RoRostock@WarnemündeWarn; AHeide. Schit in FN.: Schitbarg, -ecken, -graben, -horst, -kamp, -koppel, -kul, -soll, -winkel, -wisch; Schitelhuurn, -kolk. 3. wertlose Sachen, Dinge, Verhältnisse; dem Abrücken vom realen Ursprung entspricht das Auftreten des neutralen Geschlechts und des adverbialen Gebrauchs: dat oll Schit pleggt doch to kamen das Fieber WaWaren@JabelJab; ick hadd' grad' dat anner oll Schit die Menses HaHagenow@BelschBelsch; ick hadd' dat ganze Schit die ganze Arbeit zu leisten Dreil; dat Diernswark (d. h. die Komtessen) un dat ganze Schit sall läben so schloß einmal die Rede beim Erntefest auf einem Hof SchöSchönberg@RehnaRehna; dor liggt 't Schit, säd' de Fru un smet dat Kind vör de Döp dal: Ratz. Mitt. 4, 1, 12; Vadder säd', mank 't Schit klarren sall he nich Landmann werden RoRostock@WarnemündeWarn; wo heit 't Schit? wenn man sich auf den Namen eines Dorfes nicht besinnen kann Carl; pfui, smeckt dat Schit schön MaMalchin@GnoienGnoi; auch m.: lat den Schit Ro Rostock@RibnitzRibn; Wa; büst doch sünst allen Schiet klauk Otto 21; n. auch für einen Menschen: wer Schit (einen untauglichen Boten) utschickt, kriggt Schit (schlechten Bescheid) wedder SchöSchönberg@DemernDem; LuLudwigslust@GrabowGrab; GLaasch; schlechte Karten: dat is 'n bäten rein Schit Schw; die Karten 19—32 beim Brus'boort-[] spiel, die nicht stechen: smit Schit bi Wi Wismar@NeuklosterNKlost; gänzlichen Mangel bezeichnet die stabende Doppelformel Schit un Schät: dor is nich Schit un nich (oder) Schät GüGüstrow@KobrowKobr; SchwSchwerin@PinnowPinn; RoRostock@KlockenhagenKlock; dee (Braut) hett keen Schit, keen Schät keine Aussteuer Blank; Abfertigung: wat Schit — wat Schät! es ist alles gleich StaStargard@WesenbergWes; Mißmut und Überdruß äußert sich: Schit is 't all' Wi; zum bloßen Gefühlsausdruck ist Schit entstofflicht in der Bemerkung des Vaters über den ungezogenen Sohn: Ach, Schit, he sall up See RoRostock@WarnemündeWarn. — Mnd. schîte f.Schite Br. Wb. 4, 662; Dä. 409a; Schit Da. 186a; Kü. 3, 66; Me. 4, 337.
8166 Zeichen · 57 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schitflex. (-des) stm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    schit flex. (-des) stm. scheidung. daraus schiet, das später in zusammensetzungen erscheint.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schîtn.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    schît , n. ( Plur. schîder ), Scheit, gespaltenes Brennholz.

  3. modern
    Dialekt
    Schitn.

    Lothringisches Wb. · +2 Parallelbelege

    ElsWB PfWB RhWB Schit [šid, Pl. šidrə Ri. Ha. u. s.] n. Scheit Holz. s. a. Schät III.

  4. Spezial
    schit

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    schit [schịt] m. (-ic) 1 Exkrement der Vögel und Insekten 2 ‹pop› ( bagatela, bisinela, picolëza ) Kleinigkeit f., Bagat…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schit

300 Bildungen · 214 Erstglied · 78 Zweitglied · 8 Ableitungen

schit‑ als Erstglied (30 von 214)

Schītǟrs

WWB

schita·ers

Schīt-ǟrs m. Person, die nicht viel taugt ( Kr. Detmold Det Is).

schitamënt

LDWB1

schit·ament

schitamënt [schi·ta·mënt] f.sg. ständiger Durchfall → LDWB1 schitoramënt .

Schītas

WWB

schi·tas

Schīt-as n [ Kr. Tecklenburg Tek Bor] 1. unreinliche Person. — 2. (sittlich) unreine Person ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Rd).

Schitbarg

MeckWB

schit·barg

Wossidia Schitbarg m. Komposthaufen Schö Schönberg@Bössow Böss ; Scheltname für Pa Parchim@Goldberg Goldb Wo. Sa. Me. 4, 341.

Schitbeddel

MeckWB

schit·beddel

Wossidia Schitbeddel -tt- n. Schelte beim Mißlingen einer Arbeit Ro Rostock@Nienhagen bei Doberan NHagD .

Schitbücks

MeckWB

schit·buecks

Wossidia Schitbücks Schite- m. Schelte für ein kleines Kind: Schitbücks Schö Schönberg@Schlagsdorf Schlagsd ; Schw Schwerin@Pinnow Pinn ; ko…

Schitbüdel

MeckWB

schit·buedel

Wossidia Schitbüdel m. kleines Kind: du lütt Schitbüdel Wi Wismar@Sternberg Sternb ; Sta Stargard@Alt Strelitz AStrel ; Schelte Schö Schönbe…

Schītbülte

WWB

schit·buelte

Schīt-bülte üppiger Graswuchs um einen Kuhfladen auf der Weide ( Kr. Steinfurt Stf Ar).

Schitbütt

MeckWB

Wossidia Schitbütt f. scherzend von einem kleinen Kind, im Wiegenlied: uns' Schitbütt liggt dorinneken Wo. V. 3, 43 a. Zu Bütt 2 (Bd. 2, 169…

Schitcheskraut

RhWB

Schitches-kraut -ītχəs- May-Trimbs n.: Hirtentäschel, capsella bursa pastoris.

Schitdauk

MeckWB

Wossidia Schitdauk n. Windel (1966) Lu Ludwigslust@Groß Laasch GLaasch . Vgl. MeckWB Schiteldauk . Mnd. schîtdôk.

Schitding

MeckWB

schit·ding

Wossidia Schitding n. kleines, unbedeutendes Ding; Kind Ma; Mudder, stick de Lamp an, Dat dat Schitding sehn kann Wo. V. 3, 154 c; Kosewort …

Schitdiwat

MeckWB

Wossidia Schitdiwat s. MeckWB schiten 3 b.

Schitdreck

MeckWB

schit·dreck

Wossidia Schitdreck m. Kot: dat stinkt as Schitdreck int Hemd Pa Parchim@Dobbertin Dobb .

Schitdrift

MeckWB

schit·drift

Wossidia Schitdrift f. der letzte Zug mit dem Netz, wenn eener den letzten Aal (d. h. auch die geringen, kleinen Aale) mithebben will Wi. Zu…

Schītdrūwe

WWB

schit·druwe

Schīt-drūwe f. üppiger Graswuchs um einen Kuhfladen auf der Weide ( WmWb ).

Schitebuck

MeckWB

schite·buck

Wossidia Schitebuck m. Schelte für ein Kind, das als letztes mit dem Ausziehen fertig wird Wo. V. 3, 146.

Schitebutt

MeckWB

schite·butt

Wossidia Schitebutt m. Daumen im Fingerreim Wo. V. 3, 291. Zu Butt 1 (Bd. 2, 167).

Schiteck

MeckWB

schi·teck

Wossidia Schiteck f. Winkel, wo man seine Notdurft verrichtet: in 'n Buern sin Schitecken Wo. V. 2, 1215.

schītegal

WWB

schit·egal

schīt-egal Adj. ganz egal, einerlei. Dat is mi schietegaal! ( WmWb ).

schitel

DWB

schi·tel

schitel , m. ( für schüttel, mhd. schütel), das kalte fieber: nu we, nu we, das dich der schitel angee. fastnsp. 1000, 14 .

schit als Zweitglied (30 von 78)

abeschit

KöblerMhd

abe·schit

abeschit , st. M. nhd. Entscheidung, Betrug, Abscheiden Hw.: s. abescheit E.: s. abe, schit W.: nhd. Abschied, M., Abschied, Vereinbarung, T…

Ackeschit

MeckWB

acke·schit

Wossidia Ackeschit in der Kinder- und Ammensprache Schmutz, Unsauberes: dor is Ackerschit up wenn ein Kind entwöhnt werden soll Wo. V. 3, 24…

Adeborsschit

MeckWB

adebor·s·schit

Wossidia Adeborsschit Äberschit f. Storchdreck, Scherzname für die Hafergrütze Ha Hagenow@Lank Lank .

allschit

LothWB

all·schit

all-schit [àlžit Si. ] jedesmal: e fällt a. (schit < frz. gîte Etappe, Lager, also eigentl. bei jeder Etappe).

Apenschit

MeckWB

apen·schit

Wossidia Apenschit f. Affenkot; Ausruf, wo es schlecht riecht: hier stinkt 't nah Apenschit Schw.

Bachschit

ElsWB

bach·schit

PfWB RhWB Bachschit n. langes, dünnes Holzscheit, beim Brotbacken verwandt Mü. , auch Demin. Hi. Co. Str. — Bayer. 2, 484.

beschit

KöblerMhd

beschit , st. M. nhd. Bescheid Hw.: s. bescheit Q.: AlexiusC (1. Hälfte 14. Jh.) E.: s. bescheiden W.: s. nhd. Bescheid, M., Bescheid, DW 1,…

Bienenschit

MeckWB

bienen·schit

Wossidia Bienenschit m. Bienenkot; Rda.: dee hett so väl Bienenschit in 'n Kopp ist ein Ausbund Pa Parchim@Spornitz Sporn .

Borenschit

MeckWB

boren·schit

Wossidia Borenschit f. Darmentleerung des Bären; früher medizinell gebraucht; tag' als Borenschit Ha Hagenow@Redefin Red ; Lakritze Ro; unbe…

Deªrskeschit

WWB

Deªrske-schit Diaskeschit dass. ( Kr. Brilon Bri Nf).

Dubenschit

MeckWB

dub·en·schit

Wossidia Dubenschit f. Taubendreck: Dubenschit nah Bernitt karren ist Arbeit der alten Jungfern Wa; auch Antwort auf die Frage Wat sall ick …

Dünnschit

MeckWB

duenn·schit

Wossidia Dünnschit f. 'Dünnscheiße': Horkers krigen von nägen Dörper de Dünnschit Wo. V. 3, 1523.

Dünschit

WWB

duen·schit

Dün-schit m. Dünnschïet dass. ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor SCHLEEF).

entschit

Lexer

ent·schit

ent-schit , -des stm. bescheid, entscheidung Np. 48. 135. — zu entscheiden, vgl. entscheit.

Fleigenschit

MeckWB

Wossidia Fleigenschit f. Fliegendreck: der Überkluge kann Fleigenschit uppe anner Sit de Wand seihn Wo. Sa. ; übertr.: der übermütige Junge …

Fludderschit

MeckWB

Wossidia Fludderschit f. leichtes Gewebe Ha Hagenow@Lank Lank .

Gantenschit

MeckWB

ganten·schit

Wossidia Gantenschit f. im Spottreim: Gos'hirer Finselfaden, Sammel de Feddern ut den Graben, Sammel ok nich to wit, Denn kümmt de klore Gan…

Gaus'schit

MeckWB

gaus·schit

Wossidia Gaus'schit f. Gänsekot; Scherzorder auf die Frage wat sall ick daun? Gaus'schit in Faden setten Ro Rostock@Gresenhorst Gres .

Gottskattenschit

MeckWB

gotts·kattenschit

Wossidia Gottskattenschit un nägen Älen lang! Ausruf wie Gottskemedi MeckWB un all' MeckWB keen MeckWB Enn'! (1905) Wa.

Hamelschit

MeckWB

hamel·schit

Wossidia Hamelschit f. Schafkötel; Rda.: dat smeckt as Hamelschit un Kritzensaft Pa Parchim@Burow Bur ; im Nachbarreim: N. rackt in de Hamel…

Haspelschit

ElsWB

haspel·schit

Haspelschit [Hàplit Wh. ] m. unruhiger, unachtsamer Mensch. [Tær H. røyt un ràt net Wh. ] Vgl. das Dorf Haspelscheid bei Bitsch.

Hauhnerschit

MeckWB

Wossidia Hauhnerschit f. Hühnerkot; sprw.: Rennlichkeit is 't halwe Läben, Diern, hal dei Hack rin, rak dei Hauhnerschit von dei Klümp Ro Ro…

Hunn'schit

MeckWB

hun·n·schit

Wossidia Hunn'schit f., n. Hundescheiße; derbe Abwandlung eines Nachtgebets: Ick ligg' hier as ne Kauh, Mit Hunn'schit deck 'ck mi tau, Wenn…

Kackelschit

MeckWB

Wossidia Kackelschit f. Kot Ro; pfui Deuwel, dat is jo Kackelschit im derben Volksreim Wo. Sa.; übertr. Absonderung in den Augenwinkeln: dee…

Ableitungen von schit (8 von 8)

beschit

KöblerMhd

beschit , st. M. nhd. Bescheid Hw.: s. bescheit Q.: AlexiusC (1. Hälfte 14. Jh.) E.: s. bescheiden W.: s. nhd. Bescheid, M., Bescheid, DW 1,…

beschîten

Lexer

be-schîten stv. II. die quadersteine nach dem richtscheite behauen Tuch. 40,21.

entschit

Lexer

ent-schit , -des stm. bescheid, entscheidung Np. 48. 135. — zu entscheiden, vgl. entscheit.

geschît

Lexer

ge-schît part. s. geschëhen.

SCHÎTE

BMZ

SCHÎTE SCHEIT SCHITEN GESCHITEN spalte, haue. Gr. 1,936. 2,15. Schmeller 3,415. vgl. ich schîde. sô gînc er umbe schîten Herb. 16717. ein au…

verschiten

MeckWB

Wossidia verschiten mit Kot beschmutzen s. MeckWB vermigen ; verderben: he hett dat sülben verschäten Schw; verspielen: nicks verschiten! Wo…

zerschîte

BMZ

zerschîte stv. zerspalte, zerhaue. hieʒ den boum zerschîten und zerschrôten Pantal. 2121. Herbort gebraucht im part. prät. die schwache form…

zerschîten

Lexer

zer-schîten stv. BMZ mit sw. partic. zuschît Herb.: zerspalten, -hauen Pantal. 2121. die hulzîn gans zerscheiten und verbrennen Zimr. chr. 3…