Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
apen
apen, sw. v. äffen, zum Besten haben, verspotten.
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apen, sw. v. äffen, zum Besten haben, verspotten.
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Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +4 Parallelbelege
apen, sw. v. äffen, zum Besten haben, verspotten.
Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege
Wossidia MeckWBN apen Adj. offen 1. attributiv; von Körperteilen: apen Ogen, Mul Schw; apen Noors Schö Schönberg@Schlags…
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Wortbildung
331 Bildungen · 85 Erstglied · 243 Zweitglied · 3 Ableitungen
WWB
Āpen-ǟrs. Āpenǟs närrischer Mensch ( Kr. Bielefeld Bie Kr. Bielefeld@Brackwede Bw ); Mensch, der seine Minderwertigkeit beim besten Willen n…
MeckWB
Wossidia Apenbaud' f. Affenbude: hier stinkt dat as inne Apenbod' Schw.
MeckWB
Wossidia Apenbeer f. 'Affenbeere', Schwarze Rauschbeere, empetrum nigrum; der Genuß der Beere soll eigentümliche Gesichtszuckungen verursach…
Adelung
Die Apenbêère , S. Affenbere.
MeckWB
Wossidia Apenbein n. Federvieh mit offenen Füßen, im Gegensatz zu Taubein Schwimmvogel, dessen Krallen durch Schwimmhäute verbunden sind Gü …
LW
apen-blat, welche Pflanze?
MeckWB
Wossidia apenbor offenbar, öffentlich, offen; Adv. : 'so is apenbar wahr' Gry. Wed. F 4 a ; 'heimlick unde apenbar' B 6 a , öft.; Mi 4 a ; h…
MeckWB
Wossidia apenboren offenbaren, mitteilen, erzählen: an den Paster hett he dat apenboort Wa Waren@Solzow Solz ; he sall dat Rätsel keenen ape…
MeckWB
Wossidia apenborig offenbar, öffentlich Adv. Ro Rostock@Bartelshagen Bart .
MNWB
āpendêr , n. , Affe.
WWB
Āpen-ding. Das Mädchen trägt die Haare use säo en Āpendink (mit einem Turm auf dem Kopf) ( Kr. Büren Bür Kr. Büren@Herbram Hb ).
MLW
* apendis , * apennis v. * MLW appennis . Baader
LDWB1
apendizita [a·pen·di·zị·ta] f. ‹med› Blinddarmentzündung f.
WWB
Āpen-ei. Āpenaier ūtnämmen Vorwitz treiben; klug sein wollen, aber daneben greifen ( die krfr. Städte Essen u. Oberhausen Ess die krfr. Städ…
WWB
Āpen-fang. Häi gāt n Batwi ubm bmfank er unternimmt etwas Unnützes, Zweckloses Kr. Minden Min Kr. Minden@Hahlen Ha .
WWB
Āpen-fet. Āpenfett scherzhafte Benennung für Speichel ( Kr. Meschede Mes Kr. Meschede@Bracht Br ).
MeckWB
Wossidia Apenfett n. Affenfett, spöttisch für amerikanisches Schmalz Sta Stargard@Userin User ; für Margarine Sta Stargard@Alt Strelitz AStr…
WWB
Āpen-fut f. Affenhintern. Dat gläntset at ne Āpenfuett (z. B. ein Anstrich; ist hohes Lob) ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Ennepe-Ruhr-Kreis@Gevelsb…
DRW
Apengaet Fischtreppe (Offengasse) dat apengaet mit geinen korffen offte anders tho beslaen 1487 Norrenberg,Grefrath 111
RhWBN
Apeng-apfel = Turmknopf s. Pin- (Wb).
WWB
Āpen-gatske (Schimpfname) ( Kr. Soest Sos Kr. Soest@Sassendorf Sd ). ¶ Gatske wohl Ableitung von Gat Loch; vgl. WWB-Source:160:Kück Kück 1, …
MeckWB
Wossidia Apengeiter m. Rotgießer, zweigen sich von den Grapengeitern seit dem 14. Jahrh. ab (Wi 1371 'apengeter' , vgl. Willg. Bild. 249), a…
WWB
Āpen-gesichte häßliches Gesicht (verbr.); alberner, eitler, lächerlicher Mensch (Lip WWB-Source:219:Oesterh Oesterh ).
LW
apen-geter, eine Art Kannengiesser; in der Rangordnung der Giesser stehen sie zuletzt; sie machen die kleineren Sachen und die Flickarbeit.
MeckWB
Wossidia Apengriper m. 'Affengreifer', individueller Ökelname eines Fischers.
MeckWB
Wossidia apenhartig Adj. offenherzig Ha Hagenow@Besitz Bes ; Wa Waren@Vipperow Vipp .
MeckWB
Wossidia Apenhinnerk Schelte für einen Knaben, der die Tür offen läßt Wi; im Wortspiel mit Aap Affe.
MNWB
āpenhö̑vet , n. , Affenkopf.
Idiotikon
apeniereⁿ Band 1, Spalte 366 apeniereⁿ 1,366 o. Faksimile ansehen
MeckWB
Wossidia Apenierschen s. -oors 1 2.
KöblerAnfrk
*kapen? , sw. V. (1) Hw.: vgl. as. kapen*, ahd. kapfēn* Son.: vgl. as. Gl (Brüssel, Bibliothèque Royale 9987-91) Part. Präs. caffent supinus…
KöblerMhd
*krapen , sw. V. Vw.: s. er- E.: Herkunft ungeklärt? W.: nhd. DW-
MeckWB
Wossidia Ätengrapen m. eiserner Kochtopf für das Essen Wa.
WWB
Achter-dreªpen n. nur idW.: Hä kām int Ächterdreäpen er geriet in eine ungünstige Lage ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen …
MeckWB
Wossidia afapen nachäffen, nachmachen, nachahmen, abgucken: dat heff ick denn' so afaapt Wa.
LW
af-schrapen, abschaben, abradere (afschrapels, was abgeschabt ist).
MeckWB
Wossidia afslapen ausschlafen, zu Ende schlafen: wenn wi afslapen hadden Ro Rostock@Althagen AHag ; wi slapen ierst gaut af Ha Hagenow@Redef…
RhWB
After-krapen -- Zell-Blankenr m.: -haken.
Herder
Agapen , griech., die Liebesmahle in den ersten christlichen Jahrhunderten, wo Reich und Arm gemeinschaftlich mit einander speiste, bevor da…
LW
altar-wapen, Altardecke, dextrale. (ein vorhang an eim altare).
KöblerMnd
altārwapen , N. nhd. Altardecke, Vorhang an einem Altar ÜG.: lat. dextrale E.: s. altār, wapen L.: MndHwb 1, 64, Lü 13a (altarwapen)
Adelung
Das Amtswapen , des -s, plur. ut nom. sing. in der Wapenkunst, ein Wapen, welches jemand wegen des Amtes, das er bekleidet, erhält.
WWB
an-be-dreªpen V. [verstr.] anbelangen nur idW.: Wat dat ambetrefft ( Kr. Coesfeld Kos Gb || mehrf.).
MNWB
andrāpen s. andrēpen.
WWB
an-dreªpen V. [verstr.] antreffen, vorfinden. Me kann ne slecht andreäpen ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl ). Häß…
LW
an-gapen, angaffen.
MNWB
an(ge)schāpen s. anscheppen.
KöblerMnd
ankapen , sw. V. Vw.: s. anekāpen*
MeckWB
Wossidia anschrapen ankratzen, anscheuern: he hett dor anschraapt beim Einfahren mit dem Wagen an das Tor Ro Rostock@Doberan Dob .
Lexer
arm-wâpen stn. BMZ BMZ armilla, dextrale MWVQVZ Dief. n. gl. 133 a .
MeckWB
Wossidia Asche(r)grapen Asch- m. eiserner Behälter für die Asche: Nijohrsmudder kümmt mit all de Hunn', denn kümmst in 'n Aschgrapen Wo. V. …
RhWB
aus-krapen: etwas a., ausscharren; de Bachuəwen, de Mul (Mulde) a.; et Deppen a. den anklebenden Rest von Boden u. Wänden scharren Bitb , Pr…
FindeB
* banierwâpen stn. Wappenbanner Rqv.I MWVQVZ WvÖst.
MeckWB
Wossidia beapen anstieren; behexen: beap s' mi nich, beklap s' mi nich, sagt man abwehrend, wenn ein Fremder die Gössel lobt Sta Stargard@Ja…
WWB
be-doªpen Adj. [ Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Mark Sos] eingetaucht, ganz mit Flüssigkeit bedeckt. De Iärf…
MeckWB
Wossidia bedrapen be-, antreffen, ertappen: bedrapen, bedrap, bedröppst, bedröppt, bedrop (bedröp) Mi 6 b ; 'welcher ohne ... Paß ... betrof…
WWB
be-dreªpen V. [verstr.] 1. jmdn., etwas angehen. Dai Sake bedriepet mi nit ( Kr. Soest Sos Kr. Soest@Oestinghausen Öh ). Wat dat bedrippet, …
LW
be-gapen, mit offenem Munde begierig und lüstern ansehen, nach etwas trachten.
MNWB
° begrāpen , swv. , erraffen, aufgreifen.
MNWB
bêⁱnwâpen (-wâpende), ên pâr b. Beinschienen , eiserner Beinschutz (ȫver- unde nedderb.).
KöblerMnd
apene , F. Vw.: s. ōpene
MeckWB
Wossidia beapen anstieren; behexen: beap s' mi nich, beklap s' mi nich, sagt man abwehrend, wenn ein Fremder die Gössel lobt Sta Stargard@Ja…
WWB
geªpen V. [SWestf (außer Hellweg) Wal] 1. (von Asthmatikern, von Sterbenden und von Lebewesen, die schlecht Luft bekommen, die sich angestre…