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apen

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWBN
Anchors
8 in 5 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Nachträge (Mecklenb.)

apen

Bd. 8, Sp. 17
WossidiaMeckWBapen
offen; apen tweien spalten: de Kohfot is apen twig't, dat man dor Nagel mit ruthalen kann Wi.
114 Zeichen · 1 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    apen

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +4 Parallelbelege

    apen, offen. S. open.

  2. modern
    Dialekt
    apenAdj., refl., trans.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    apen Adj. offen 1. attributiv; von Körperteilen: apen Ogen, Mul Schw; apen Noors Schö Schlagsd , Schw, gleich apen Lif g…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit apen

163 Bildungen · 85 Erstglied · 75 Zweitglied · 3 Ableitungen

apen‑ als Erstglied (30 von 85)

Āpenǟrs

WWB

Āpen-ǟrs. Āpenǟs närrischer Mensch ( Bie Bw ); Mensch, der seine Minderwertigkeit beim besten Willen nicht verbergen kann ( Alt Ki ). Ein Ge…

Apenbaud'

MeckWB

Apenbaud' f. Affenbude: hier stinkt dat as inne Apenbod' Schw.

Apenbeer

MeckWB

apen·beer

Apenbeer f. 'Affenbeere', Schwarze Rauschbeere, empetrum nigrum; der Genuß der Beere soll eigentümliche Gesichtszuckungen verursachen, daher…

Apenbein

MeckWB

apen·bein

Apenbein n. Federvieh mit offenen Füßen, im Gegensatz zu Taubein Schwimmvogel, dessen Krallen durch Schwimmhäute verbunden sind Gü Bütz .

apenbor

MeckWB

apen·bor

apenbor offenbar, öffentlich, offen; Adv. : 'so is apenbar wahr' Gry. Wed. F 4 a ; 'heimlick unde apenbar' B 6 a , öft.; Mi 4 a ; he hadd da…

apenboren

MeckWB

apen·boren

apenboren offenbaren, mitteilen, erzählen: an den Paster hett he dat apenboort Wa Solz ; he sall dat Rätsel keenen apenboren Sta BStarg ; St…

apenborig

MeckWB

apenborig offenbar, öffentlich Adv. Ro Bart .

Āpending

WWB

apen·ding

Āpen-ding. Das Mädchen trägt die Haare use säo en Āpendink (mit einem Turm auf dem Kopf) ( Bür Hb ).

apendizita

LDWB1

apendizita [a·pen·di·zị·ta] f. ‹med› Blinddarmentzündung f.

Āpenei

WWB

ape·nei

Āpen-ei. Āpenaier ūtnämmen Vorwitz treiben; klug sein wollen, aber daneben greifen ( Ess Ks , Bch Li ).

Āpenfang

WWB

apen·fang

Āpen-fang. Häi gāt nae Bataewiae ubm Abmfank er unternimmt etwas Unnützes, Zweckloses Min Ha .

Āpenfet

WWB

apen·fet

Āpen-fet. Āpenfett scherzhafte Benennung für Speichel ( Mes Br ).

Apenfett

MeckWB

apen·fett

Apenfett n. Affenfett, spöttisch für amerikanisches Schmalz Sta User ; für Margarine Sta AStrel .

Āpenfut

WWB

apen·fut

Āpen-fut f. Affenhintern. Dat gläntset at ne Āpenfuett (z. B. ein Anstrich; ist hohes Lob) ( Enr Gb ). Hē heff ’n Gesicht äs ’ne afrasērte Ā…

Apengaet

DRW

apen·gaet

Apengaet Fischtreppe (Offengasse) dat apengaet mit geinen korffen offte anders tho beslaen 1487 Norrenberg,Grefrath 111

Āpengatske

WWB

Āpen-gatske (Schimpfname) ( Sos Sd ). ¶ Gatske wohl Ableitung von Gat Loch; vgl. Kück 1, 546 Gattsch f. kleines Loch.

Apengeiter

MeckWB

apen·geiter

Apengeiter m. Rotgießer, zweigen sich von den Grapengeitern seit dem 14. Jahrh. ab (Wi 1371 'apengeter' , vgl. Willg. Bild. 249), als besond…

Āpengesichte

WWB

apen·gesichte

Āpen-gesichte häßliches Gesicht (verbr.); alberner, eitler, lächerlicher Mensch (Lip Oesterh ).

āpengêter

MNWB

apen·geter

āpengêter , m. , Metallarbeiter, Gelbgießer (sie arbeiten vornehmlich, wenn auch nicht ausschließlich, in Messing, fertigen kleinere Gebrauc…

Apengriper

MeckWB

apen·griper

Apengriper m. 'Affengreifer', individueller Ökelname eines Fischers.

Apenhinnerk

MeckWB

apen·hinnerk

Apenhinnerk Schelte für einen Knaben, der die Tür offen läßt Wi; im Wortspiel mit Aap Affe.

apeniereⁿ

Idiotikon

apeniereⁿ Band 1, Spalte 366 apeniereⁿ 1,366 o.

apen als Zweitglied (30 von 75)

kapen?

KöblerAnfrk

*kapen? , sw. V. (1) Hw.: vgl. as. kapen*, ahd. kapfēn* Son.: vgl. as. Gl (Brüssel, Bibliothèque Royale 9987-91) Part. Präs. caffent supinus…

krapen

KöblerMhd

*krapen , sw. V. Vw.: s. er- E.: Herkunft ungeklärt? W.: nhd. DW-

altārwapen

KöblerMnd

altār·wapen

altārwapen , N. nhd. Altardecke, Vorhang an einem Altar ÜG.: lat. dextrale E.: s. altār, wapen L.: MndHwb 1, 64, Lü 13a (altarwapen)

Amtswapen

Adelung

amts·wapen

Das Amtswapen , des -s, plur. ut nom. sing. in der Wapenkunst, ein Wapen, welches jemand wegen des Amtes, das er bekleidet, erhält.

armwâpen

Lexer

arm·wapen

arm-wâpen stn. BMZ armilla, dextrale Dief. n. gl. 133 a .

bêⁱnwâpen

MNWB

bein·wapen

bêⁱnwâpen (-wâpende), ên pâr b. Beinschienen , eiserner Beinschutz (ȫver- unde nedderb.).

beschrāpen

MNWB

beschrāpen , swv. , beschaben, jem. das Geld abschrapen, ausplündern.

beslâpen

MNWB

bes·lapen

beslâpen , stv. , 1. beschlafen, beiliegen, Beilager halten. 2. auf etw. (Betten) liegen . 3. beslâpen sîn in ênem hûse zum Schlafen unterge…

drāpen

MNWB

dra·pen

drāpen , swv. , [(3. sg. Prs. drāpet, Prät. drāpede), doch wohl auch stv. wie nnd., was neben drēpen nicht erkennbar], wie drēpen, s. d., tr…

drōpen (drapen)

MNWB

dropen·drapen

° ~drōpen (-drapen), pl. , ‚guttae noctium' , Nachttau (Par. Hohes Lied 206 = Cant. 5, 2: van den drapen der nachte ). —

eggewâpen

MNWB

egge·wapen

eggewâpen , egke- , n. , schneidende, scharfe Waffe, auch sonst schneidendes Gerät, Werkzeug .

erkrapen

MWB

erk·rapen

erkrapen V. ‘etw. an sich ziehen’ ich sage dir das ich da mit [mit der Hand] an mich ziehen / das aller beste und das erkrapen, aen liegen P…

geschāpen

MNWB

geschāpen , part. prt. adj. , beschaffen, s. schāpen, scheppen.

Geschlêchtswapen

Adelung

geschlechts·wapen

Das Geschlêchtswapen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Wapen, welches einem ganzen Geschlechte eigenthümlich ist, oder welches jemand vermög…

gewapen

DWB

gewapen , verkürzte form des particips, die in niederdeutschen quellen bei der substantivierung des participialen adjectivs belegt ist: de v…

Gnadenwapen

Adelung

gnaden·wapen

Das Gnadenwapen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Wapen, welches einem Geringern als ein Zeichen der Gnade von einem Höhern ertheilet wird.

Ableitungen von apen (3 von 3)

apene

KöblerMnd

apene , F. Vw.: s. ōpene

beāpen

WWB

be-āpen jemand für dumm ansehen und demgemäß behandeln (Lip Oesterh ).

geªpen

WWB

geªpen V. [SWestf (außer Hellweg) Wal] 1. (von Asthmatikern, von Sterbenden und von Lebewesen, die schlecht Luft bekommen, die sich angestre…