Eintrag · Nachträge (Mecklenb.)
apen
offen; apen tweien spalten: de Kohfot is apen twig't, dat man dor Nagel mit ruthalen kann Wi.
Eintrag · Nachträge (Mecklenb.)
Lautwandel-Kette
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Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege
apen Adj. offen 1. attributiv; von Körperteilen: apen Ogen, Mul Schw; apen Noors Schö Schlagsd , Schw, gleich apen Lif g…
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Wortbildung
163 Bildungen · 85 Erstglied · 75 Zweitglied · 3 Ableitungen
WWB
Āpen-ǟrs. Āpenǟs närrischer Mensch ( Bie Bw ); Mensch, der seine Minderwertigkeit beim besten Willen nicht verbergen kann ( Alt Ki ). Ein Ge…
MeckWB
Apenbaud' f. Affenbude: hier stinkt dat as inne Apenbod' Schw.
MeckWB
Apenbeer f. 'Affenbeere', Schwarze Rauschbeere, empetrum nigrum; der Genuß der Beere soll eigentümliche Gesichtszuckungen verursachen, daher…
Adelung
Die Apenbêère , S. Affenbere.
MeckWB
Apenbein n. Federvieh mit offenen Füßen, im Gegensatz zu Taubein Schwimmvogel, dessen Krallen durch Schwimmhäute verbunden sind Gü Bütz .
LW
apen-blat, welche Pflanze?
MeckWB
apenbor offenbar, öffentlich, offen; Adv. : 'so is apenbar wahr' Gry. Wed. F 4 a ; 'heimlick unde apenbar' B 6 a , öft.; Mi 4 a ; he hadd da…
MeckWB
apenboren offenbaren, mitteilen, erzählen: an den Paster hett he dat apenboort Wa Solz ; he sall dat Rätsel keenen apenboren Sta BStarg ; St…
MeckWB
apenborig offenbar, öffentlich Adv. Ro Bart .
MNWB
āpendêr , n. , Affe.
WWB
Āpen-ding. Das Mädchen trägt die Haare use säo en Āpendink (mit einem Turm auf dem Kopf) ( Bür Hb ).
MLW
* apendis , * apennis v. * appennis . Baader
LDWB1
apendizita [a·pen·di·zị·ta] f. ‹med› Blinddarmentzündung f.
WWB
Āpen-ei. Āpenaier ūtnämmen Vorwitz treiben; klug sein wollen, aber daneben greifen ( Ess Ks , Bch Li ).
WWB
Āpen-fang. Häi gāt nae Bataewiae ubm Abmfank er unternimmt etwas Unnützes, Zweckloses Min Ha .
WWB
Āpen-fet. Āpenfett scherzhafte Benennung für Speichel ( Mes Br ).
MeckWB
Apenfett n. Affenfett, spöttisch für amerikanisches Schmalz Sta User ; für Margarine Sta AStrel .
WWB
Āpen-fut f. Affenhintern. Dat gläntset at ne Āpenfuett (z. B. ein Anstrich; ist hohes Lob) ( Enr Gb ). Hē heff ’n Gesicht äs ’ne afrasērte Ā…
DRW
Apengaet Fischtreppe (Offengasse) dat apengaet mit geinen korffen offte anders tho beslaen 1487 Norrenberg,Grefrath 111
RhWBN
Apeng-apfel = Turmknopf s. Pin- (Wb).
WWB
Āpen-gatske (Schimpfname) ( Sos Sd ). ¶ Gatske wohl Ableitung von Gat Loch; vgl. Kück 1, 546 Gattsch f. kleines Loch.
MeckWB
Apengeiter m. Rotgießer, zweigen sich von den Grapengeitern seit dem 14. Jahrh. ab (Wi 1371 'apengeter' , vgl. Willg. Bild. 249), als besond…
WWB
Āpen-gesichte häßliches Gesicht (verbr.); alberner, eitler, lächerlicher Mensch (Lip Oesterh ).
MNWB
āpengêter , m. , Metallarbeiter, Gelbgießer (sie arbeiten vornehmlich, wenn auch nicht ausschließlich, in Messing, fertigen kleinere Gebrauc…
MeckWB
Apengriper m. 'Affengreifer', individueller Ökelname eines Fischers.
MeckWB
apenhartig Adj. offenherzig Ha Bes ; Wa Vipp .
MeckWB
Apenhinnerk Schelte für einen Knaben, der die Tür offen läßt Wi; im Wortspiel mit Aap Affe.
MNWB
āpenhö̑vet , n. , Affenkopf.
Idiotikon
apeniereⁿ Band 1, Spalte 366 apeniereⁿ 1,366 o.
MeckWB
Apenierschen s. -oors 1 2.
KöblerAnfrk
*kapen? , sw. V. (1) Hw.: vgl. as. kapen*, ahd. kapfēn* Son.: vgl. as. Gl (Brüssel, Bibliothèque Royale 9987-91) Part. Präs. caffent supinus…
KöblerMhd
*krapen , sw. V. Vw.: s. er- E.: Herkunft ungeklärt? W.: nhd. DW-
MNWB
afschrāpen , swv. , abschaben.
MNWB
altă̂rwâpen , n. , Altardecke, dextrale.
KöblerMnd
altārwapen , N. nhd. Altardecke, Vorhang an einem Altar ÜG.: lat. dextrale E.: s. altār, wapen L.: MndHwb 1, 64, Lü 13a (altarwapen)
Adelung
Das Amtswapen , des -s, plur. ut nom. sing. in der Wapenkunst, ein Wapen, welches jemand wegen des Amtes, das er bekleidet, erhält.
MNWB
andrāpen s. andrēpen.
MNWB
angāpen , swv. , angaffen.
MNWB
an(ge)schāpen s. anscheppen.
MNWB
ankāpen , swv. , angaffen, anstarren.
Lexer
arm-wâpen stn. BMZ armilla, dextrale Dief. n. gl. 133 a .
MNWB
+ begāpen , swv. , verschlingen.
MNWB
° begrāpen , swv. , erraffen, aufgreifen.
MNWB
bêⁱnwâpen (-wâpende), ên pâr b. Beinschienen , eiserner Beinschutz (ȫver- unde nedderb.).
MNWB
beschrāpen , swv. , beschaben, jem. das Geld abschrapen, ausplündern.
MNWB
beslâpen , stv. , 1. beschlafen, beiliegen, Beilager halten. 2. auf etw. (Betten) liegen . 3. beslâpen sîn in ênem hûse zum Schlafen unterge…
KöblerMnd
bestapen , V. Vw.: s. bestappen*
MNWB
bîslâpen , stv. , Beilager, hochzeit halten.
MNWB
° blekwâpen Rüstungsstücke aus Schwarzblech .
MNWB
drāpen , swv. , [(3. sg. Prs. drāpet, Prät. drāpede), doch wohl auch stv. wie nnd., was neben drēpen nicht erkennbar], wie drēpen, s. d., tr…
MNWB
° ~drōpen (-drapen), pl. , ‚guttae noctium' , Nachttau (Par. Hohes Lied 206 = Cant. 5, 2: van den drapen der nachte ). —
MNWB
eggewâpen , egke- , n. , schneidende, scharfe Waffe, auch sonst schneidendes Gerät, Werkzeug .
MWB
erkrapen V. ‘etw. an sich ziehen’ ich sage dir das ich da mit [mit der Hand] an mich ziehen / das aller beste und das erkrapen, aen liegen P…
MNWB
gelîkschāpen s. gelîk IV.
MNWB
geschāpen , part. prt. adj. , beschaffen, s. schāpen, scheppen.
Adelung
Das Geschlêchtswapen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Wapen, welches einem ganzen Geschlechte eigenthümlich ist, oder welches jemand vermög…
DWB
gewapen , verkürzte form des particips, die in niederdeutschen quellen bei der substantivierung des participialen adjectivs belegt ist: de v…
Adelung
Das Gnadenwapen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Wapen, welches einem Geringern als ein Zeichen der Gnade von einem Höhern ertheilet wird.
DWB
grapen , vb. , s. 1 grappen.
MeckWBN
Wossidia halfapen halboffen Müll. Reut. 50 a .